1-Prozent-Regel für Firmenwagen

2 Antworten

  • Für Deine REchnung, bzw. die Kalkulationen ist egal, ob der Arbeitgeber auft, finanziert udn abschreibt, oder den Wagen im Leasing hat.

  • Für die privaten fahrten gelten die 1 % vom Listenneupreis zuzüglich der Extras. also 35.000,- listenneupreis = 350,- für privatfahrten pro Monat.

  • Für die Fahrten zur arbeit 0,03 % pro Entfernungskilometer und Monat. also 10,50 euro X 25 Kilometer bei Dir = 262,50 für dese Fahrten.

  • Somit werden 612,50 der Besteuerung unterworfen.

  • Für die Fahrten zur Arbeit können dann wieder bei normaler 5 Tage Woche 1.650,- Euro an Kilometerpauschale in der einkommensteuerklärung abgezogen werden.

Mit dieser Regelung sind normaler Weise alle Kosten(einschl. Benzin) abgegolten.

@Mallert:

Zu Deiner zweiten Frage: Die monatlichen € 612,50 werden als geldwerter Vorteil also dem normalen Bruttoeinkommen zugerechnet und haben die gleiche steuerliche Wirkung wie eine Gehaltserhöhung. Man könnte theoretisch die spezielle steuerliche Belastung dieses geldwerten Vorteils mit dem Grenzsteuersatz ausrechnen, aber das ist ja ziemlich müßig. Ich will damit sagen, dass es keinen speziellen Ausweis einer anteiligen Steuer auf der monatlichen Gehaltsabrechnung für dieses dort ausgewiesene steuerpflichtige Zusatzeinkommen gibt.

Die Monatsabrechnungen werden durch Deine jährliche Steuererklärung zusammengefaßt und endabgerechnet. Danach könntest Du ermitteln, wie hoch der Steuerbetrag mit und ohne den geldwerten Dienstwagenvorteil wäre.

Übrigens gilt die Entfernungskomponente beim Nutzungsvorteil (fast) unabhängig von der genutzten Häufigkeit im Monat!

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