1 % Klausel tritt in Kraft, trotz eingereichten Fahrtenbuch und keiner Privat - Nutzung

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Sicherlich kannst Du die Anerkennung Deines Firmenwagens ohne Privatnutzung nicht erzwingen. Wenn Du sicherstellen willst keine Privatnutzung zu versteuern, musst Du einen Monteursfahrzeug oder LKW anmelden und einen privaten PKW zugelassen haben. Dann geht das meistens durch.

Das Fahrtenbuch einzureichen genügt nicht. Es muss ein Fahrtenbuch sein, das inhaltlich und förmlich allen Anforderungen der Finanzverwaltung genügt - und die sind so hoch, dass in der Praxis nahezu überhaupt kein Fall von Fahrtenbuch vor dem gestrengen Auge des Fiskus Bestand hat. Schon gar keiner, in dem behauptet wird, kein einziger Kilometer sei mit dem Auto privat gefahren worden.

Wenn du's genau wissen willst, guckst du z.B. hier: BFH,Urteil vom 1.3.2012, VI R 33/10

Nun wurde dies meinem Gehalt angerechnet

Dies widerspricht einer Selbständigkeit oder wie ist das Gehalt zu verstehen?

bist es nicht du, der eine EkSt-Erklärung einreicht? Das FA schickt einen Steuerbescheid, keine Erklärung.

Wieso hast du ein Gehalt, wenn du selbständig bist?

Wenn das FA die letzten Jahre anders entschieden hat, dann wäre das für mich die erste Adresse nachzufragen und die Argumente zu klären.

Du bist selbständig und die Kfz Nutzung wurde dem Gehalt angerechnet?

Selbständige haben kein Gehalt...

@Meandor: und wenn er der GF einer GmbH ist?

0
@FREDL2

Dann ist er bei der GmbH als GF angestellt, aber nicht selbständig.

0
@blackleather

Ihr Witzbolde. Das geht aber tatsächlich, und ich hatte viele Jahre lang das Vergnügen, dem Finanzamt jedes Jahr aufs Neue den SV zu erläutern:

Aaaaaalso.... Herr Müller hat ein Einzelunternehmen, in dem unter anderem auch seine Tochter angestellt ist. So richtig mit Vertrag und fremdüblicher Durchführung. Alles schnieke.

Dann wurde der Herr Müller alt und krank..... und nahm seine Tochter schenkweise in sein Unternehmen auf, das dadurch zu einer KG wurde. Ihr wisst schon: § 24 UmwStG und § 6 (3) EStG.

Ich komme vorne zu Arbeitslohn, der hinten über § 15 (1) Nr. 2 zu gewwrblichen Einkünften wird.

Der Arbeitsvertrag blieb bestehen.

So, und geht mal bitte die §§ 1 und 2 der LStDV durch und sagt, zu welchem Schluss ihr kommt.

0
@EnnoBecker

Was ist eine LStDV?

Mein Gefühl sagt mir, dass dann auch der geldwerte Vorteil über § 15 Abs. 1 Nr. 2 zu gewerblichen Einkünften wird.

Und an eine PersG hab ich nicht gedacht, die dortigen Gesellschafter könnten sich schon selbst als selbständig bezeichnen.

Es stimmt mich nur bedenklich, dass die Frage hier jetzt zwei Tagen steht und weder Kommentar noch Antwort kam.

0

Was möchtest Du wissen?