Können Stille Gellschafter ihr Kapital nach Laune fordern?

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3 Antworten

In der Regel wird so etwas vertraglich geregelt, schließlich benötigt auch die Gesellschaft Planungssicherheit für die Einlagen. Ansonsten sollte die gesetzliche Grundlage im HGB zu finden sein.

Natürlich wird das im Vertrag geregelt. Und an den Bestimmungen im Vertrag kann man kaum vorbei.

Dann muss man sich die rechtlichen Grundlagen ansehen. § 230 HGB für die stille gesellschaft.

Der Gesellschaftsvertrag unterliegt den Bestimmungen der BGB Gesellschaft §§ 705 ff BGB.

Damit kann man davon ausgehen, das auch 723 BGB für die Kündigung aus wichtigem Grund gilt.

Nur was ist ein wichtiger Grund? Nach 230 HGB geht die Einlage in das Kapital desKaufmanns über. Also Ansprüche auf Betriebsführung, o..Ä. bestehen nicht.

Ein wichtiger Grund könnte also nur etwas entscheidendes, wie ein Insolvezantrag, das bekannt werden einer Steuerstraftat, oder Ähnliches sein.

das Thema ist komplex und es gibt sehr viele Ausgestatlungen. Der Hinweis sille Gesellschafter reicht hier nicht aus. Das müsste genauer spezifiziert werden.

Der stille Gesellschafter mag wohl sein Kapital zurückfordern, aber so einfach ist das nicht. Das ist geregelt.

Lies mal hier: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/stille-gesellschaft.html

Hier ist auch der Aspekt Auflösung genannt.

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