familenhaus geerbt.wie lange ist die frist zum verkauf nachdem man eigenbedarf angemeldet hatte

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4 Antworten

Wie heißt es so schön, wo kein Kläger, da kein Richter.

Der Mieter hätte natürlich Ansprüche, wenn DEin Bruder innerhalb von 3 Jahren verkaufen würde. Aber wo soll er die jetzt noch durchsetzen? Vor dem jüngsten Gericht?

Vergiss die Sache mit dem verstorbenen Mieter. Für die Eigenbedarfskündigung war Dein Bruder zuständig und maßgeblich oder?

Wenn Du Erbe, also in diesem Fall Mitglied einer Erbengemeinschaft (Dein Bruder und Du), bist, dann solltest Du auch erstens grundbuchlich eingetragen sein und zweitens an den Mieterträgen steuerlich teilhaben dürfen.

Wenn Dir die Sache suspekt erscheint, Du aber Mitglied der Erbengemeinschaft bist, dann kannst Du über eine Zwangsversteigerung die Auflösung der Erbengemeinschaft vorantreiben. Dazu mußt Du schon anwaltliche Hilfe suchen. Diese Zwangsversteigerung ist Dein gutes Recht. Vielleicht kauft Dir Dein Bruder Deinen Hausanteil ja noch vorher ab?

Um wie viele Häuser geht es eigentlich? Ist das das Haus, in dem seine Tochter lebt? In diesem Fall ist dem Eigenbedarf ja Genüge getan... und wenn nach Ableben des Mieters nun die Entscheidung ansteht, das Haus zu verkaufen, so steht dem nichts im Wege.

Allerdings gibt es für das Haus ja wahrscheinlich zwei Eigentümer, d.h. Dich un Deinen Bruder. Also müssen beide zustimmen, das Haus zu verkaufen, denn ansonsten kann ja wohl keine vollständige Übereignung an den neuen Käufer stattfinden.

Oder gehört das Haus nun Deinem Bruder alleine, so daß Du gar nicht im Grundbuch stehst? Oder gehört das Haus der Erbengemeinschaft und es gab noch gar keine Auseinandersetzung des Nachlasses, was nun im Wege des Hausverkaufs erfolgen soll?

Fragen über Fragen. Ich schlage vor, Du beauftragst einen Anwalt am Ort des Geschehens mit der Klärung, wenn Dir das selbst aus der Ferne nicht möglich ist.

Wieso mit dem Verkauf warten? Ärger könnte es nur dann geben, wenn der Eigenbedarf vorgetäuscht wird. Wenn wir mal davon ausgehen, dass das nicht der Fall war, kann es auch keine Ansprüche geben. Einem Verkauf des Hauses würde das rein rechtlich ohnehin nicht im Weg stehen. Da hat Dir der Bruder offenbar einen Bären aufgebunden.

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