Steuern - neue und gute Antworten

  • Steuerklassenwechsel vor Ehegattennachzug möglich/ Standesamtliche Trauung in Deutschland oder Ausland?
    Antwort von EnnoWarMal ·
    Ist ein Steuerklassenwechsel möglich, wenn man in Deutschland geheiratet hat ? Dies würde für mich ca. 250,00 € mehr im Monat bedeuten.

    Wichtiger als jede Steuerklasse beim Arbeitslohn ist doch die Frage, ob eine Ehegattenveranlagung in Frage kommt. Und die Bedingungen dafür sind eindeutig:

    1. Beide Eheleute sind verheiratet, und zwar miteinander.
    2. Sie leben nicht dauernd getrennt.
    3. Sie sind in Deutschland beide unbeschränkt steuerpflichtig.

    Alle Voraussetzungen müssen an mindestens einem Tag im Jahr vorgelegen haben.

    Da steht nichts davon, wo man geheiratet haben muss, nicht wahr?

    Heißt also im Klartext:

    Wenn ihr heiratet und der Mann zieht zu Weihnachten 2019 nach Deutschland, so sind die Bedingungen für eine Ehegattenveranlagung erfüllt, auch wenn sich im Jahr 2019 die Lohnsteuerklasse nicht ändert.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Perfekt und man sieht es ist gar nicht so schwierig. DH

    Kommentar von Andri123 ,

    Eine Heirat in D wäre vielleicht günstiger, wenn das Paar ohnehin hier leben möchte und sich dann die bürokratischen Mühen der Anerkennung sparen möchte.

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/04-he...

  • Wenn man für eine Moschee eine Spende tätigt, muss die Moschee von der Spende ans Finanzamt Steuern bezahlen? Gibt es eine Grenze bei der Spendensammlung?
    Antwort von wfwbinder ·

    Die Moschee schon mal nicht, denn das ist ein Gebäude.

    Nun müsste man wissen, wie die Moscheegemeinde, organisiert ist.

    Wer ist Eigentümer des Kontos? Gibt es einen Moscheeverein?

    Oder macht das alles der Imam?

    Es ist in Deutschland so geregelt, dass Vereine die Gemeinnützigkeit beantragen können und das deren Einnahmen für den Vereinszweck (hier z. B. Unterhalt der Moscheegemeinde) steuerfrei sind. Gleichzeitig sind die Spenden bei den Mitgliedern und Förderern steuerlich abzugsfähig.

    Eine Vereinsgründung ist nicht schwierig. Mustersatzungen findet man im Internet.Es müssen sich nur 7 Leute zusammen finden und es tun.

    Die Eintragung ins Vereinsregister beantragt man über einen Notar.

  • Steuern absetzen?
    Antwort von cats123 ·

    Nichts.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Schade eigentlich.

    Man könnte es sonst ja so gestalten, dass ich meinem Bruder monatlich 1.000 Euro schicke und er mir auch. Was wir da an Steuern sparen könnten!

  • Taugt eine Spardosen-GmbH als Steuersparmodell auch bei Kleinanlegern für die eigenen Altersvorsorge der Familie?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Was willst Du mit so einer GmbH denn optimieren. Du handelst Dir damit nur einen Haufen Bürokratie ein (Betriebsbuchhaltung, KSt-, GewSt- sowie USt-Erklärungen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Gewerbeordnung, Handelsregister, IHK u.s.w.). Einen Ausgleich durch niedrigere Steuern findest Du letztlich nicht, denn irgendwann wollen die Gesellschafter am Gewinn teilhaben, wenn es denn überhaupt einen gibt, und müssen dann Steuern zahlen, die zu den betrieblichen Steuern hinzukommen.

  • Dienstreise Fahrkosten für Steuererklärung ermitteln?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Es ist kaum vorstellbar, dass der Arbeitgeber Dir nicht auch die Fahrtkosten für diese Dienstreise zu Fortbildungszwecken bezahlt hat. Da gibt's dann nichts mehr in der Steuererklärung anzugeben. Es sei denn Du wolltest betrügen. 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von cats123 ,

    Es ist für Dich nicht vorstellbar - das zeugt von wenig Ahnung und Erfahrung.

    In Steuersachen solltest Du Dich raushalten - hast Du doch hier gar keine Ahnung.

    Natürlich werden WK geltend gemacht, wenn sie angefallen sind (die Kürzung um AN-Zahlungen erfolgt automatisch).

  • Dienstreise Fahrkosten für Steuererklärung ermitteln?
    Antwort von senior1 ·

    Warum zahlt der Arbeitgeber nicht die 264,- Euro an Fahrtkosten? Dieser Betrag wäre steuerfrei.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von MAB82 ,

    Mein Arbeitgeber, das dt. rote Kreuz, hatte eine Nutzung des Privat-Pkw abgelehnt, weil ich theoretisch ein Dienstwagen bekommen hätte können. Real war zu dem Zeitpunkt der Fortbildung aber keines der beiden Fahrzeuge verfügbar. Trotzdem hat die Abrechnungsstelle die Fahrkostenerstattung damal abgelehnt. War nicht wirklich logisch, aber ich konnte es nicht ändern.

  • Was muss ich beachten um Geld aus dem Ausland auf mein Konto nach Deutschland zu ueberweisen?
    Antwort von wfwbinder ·

    Nein, Geldtransfer kostet keine Steuern.

    Als Du das Einkommen erzielt hast, hattest Du hier keinen Wohnsitz.

    Deine Immobilienverkäufe sind nur in der Dominikanischen Republik steuerpflichtig (wenn überhaupt).

    DEutschland hat kein DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) mit der Dominikanischen Republik.

    Da Du seit November 2018 in Deutschland einen Wohnsitz hast, gilt für Dich das Welteinkommensprinzip.

    2018 ist Zuzugbesteuerung.

    Ab 2019 hier normale unbeschränkte Steuerpflicht.

    Die Immobilieneinkünfte/Gewinne aus dem Immobilienverkauf sind nach den deutschen Gesetzen zu versteuern.

    Hast Du eine der Immobilien bis zum Verkauf selbst bewohnt? Wenn ja ist das auf jeden Fall hier steuerfrei.

    Die andere Immobilie ist steuerlich nicht relevant, wenn sie über 10 Jahr ein Deinem Eigentum war.

    Wie schon geschrieben, der Geldtransfer ist nicht steuerverstrickt.

  • Taugt eine Spardosen-GmbH als Steuersparmodell auch bei Kleinanlegern für die eigenen Altersvorsorge der Familie?
    Antwort von wfwbinder ·

    Was mich immer wieder wundert ist, dass wenn man sich schon Gedanken macht, diese nicht konsequent zu Ende zu führen.

    Ein Beispiel, die Lösung von @EnnoWarMal, die ist professionell, aber zeigt auch die Schwäche, nämlich die Kosten.

    Wegen dieser Kosten lohnt sich so eine Lösung aller frühestens ab 10.000,- Jahreserträgen.

    Aber da kann ich anfangen auch völlig auf eine deutsche Lösung zu verzichten und in ein Land gehen, wo Kapitalerträge nicht besteuert werden.

    Dann kann ich die Ausschüttungen dann später als Rentner an mich auszahlen lassen und den dann ggf. günstigeren Steuersatz nutzen, oder den des Landes in das ich den Alterssitz verlegt habe.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von lohepudel ,

    "Was mich immer wieder wundert ist, dass wenn man sich schon Gedanken macht, diese nicht konsequent zu Ende zu führen."

    Mangels ausreichender Fachkenntnisse.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Für so etwas gibt es Fachleute. Wenn man 10.000,-Euro Steuern sparen will, sollte man 10 % dieser Summe eventuell für eine professionelle Beratung ausgeben.

    Kommentar von EnnoWarMal ,
    in ein Land gehen, wo Kapitalerträge nicht besteuert werden.

    Da muss man wieder an anderer Stelle aufpassen. Beispielsweise werden Zinsen fast immer nur im Ansässigkeitsstaat versteuert.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Richtig, aber eine Gesellschaft mit Sitz auf den Bahamas zahlt dort die Körperschaftsteuer auf Zinsen und Börsengewinne und die ist dort 0 %.

    Und der Mandant, dem die gehört, der aber dort nicht CEO, Geschäftsführer, oder Director ist, kann sich später, wenn er mal seine Rente auf Teneriffa genießt muss er dort nur die Ausschüttungen versteuern, die er bekommt.

  • Sollte die private Altersvorsorge über Aktien, Fonds etc. in D steuerlich nicht besser unterstützt werden?
    Antwort von detlef32 ·

    Du scheinst jung zu sein.

    Die Abgeltungssteuer mit der Pauschale kam am 1.1.2009 - die Versteuerung mit persönlichem Einkommenssteuersatz ist also nichts neues.

    Eine Abgeltungssteuer hat Vor- und Nachteile. Natürlich ist sie einfacher und für Menschen mit hohem Steuersatz von Vorteil. Aber sie hat auch den Nachteil einer Steuerungerechtigkeit.

    Ein Beispiel:

    Ein kleiner Unternehmer, der nicht nur sein Kapital sondern auch vieles mehr in sein Geschäft steckt muss die Gewinne mit seinem persönlichem Steuersatz versteuern. Also z.B. auch eine Startup Firma die von einem Unternehmer als Privatunternehmen geführt wird.

    Aber der Angestellte der in eine Aktiengesellschaft investiert wird bei seiner Geldanlage belohnt.

    Für den von Dir aufgezeigten Zweck: Altersvorsorge. wird eine Menge steuerlicher Dinge getan. z.B. über Rürup, Riester, betriebliche Altersvorsorge die sehr wohl auch steuerbegünstigt die Steuerpflicht in das Alter verschieben.

  • Taugt eine Spardosen-GmbH als Steuersparmodell auch bei Kleinanlegern für die eigenen Altersvorsorge der Familie?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Ja, aber dazu genügt auch eine UG - oder besser noch: eine UG & Co. KG.

    Kommt aber darauf an, was genau gemacht werden soll.

    Der Spardoseneffekt wird dadurch erzeugt, dass Ausschüttungen anderer Kapitalgesellschaften zu 95% steuerfrei sind. Solange das Kapital nicht an die Gesellschafter der UG/GmbH ausgeschüttet wird, bleibt es bei der rund 1,5% Besteuerung.

    Jetzt muss man nur noch sehen, wie man den Gesellschafter aus § 32d (2) EStG rauskriegt, dann würde die Ausschüttung an ihn auch mit 25% abgeltend besteuert werden.

    Bei dem hier angegebenen recht kleinen Umfang von 100.000 dürfte der Spareffekt durch die notwendigen Pflichten (Offenlegung, Jahresabschluss usw.) wohl aufgefressen werden. Aber vielleicht fehlten an der Zahl ja einfach nur eine oder zwei Nullen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von lohepudel ,

    Danke. Kosten fallen an, mindern aber auch die Steuerlast. Ein Vorteil ergibt sich ja daraus, dass man Kosten ansetzen kann, die vorher nicht abziehbar waren. Je nach Konstellation (vermietete Immobilien etc.) vielleicht daher ein interessantes Modell auch nur kleinerem Depot von z.B. 200.000 €.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Du darfst getrost davon ausgehen, dass, wenn es ein interessantes Modell wäre, sich jeder einigermaßen Vermögende schon längst eine solche GmbH zugelegt hätte. Auf solche Vorschläge wartet die Welt nicht, bis sie hier im Frageforum diskutiert werden.

    Kommentar von EnnoWarMal ,
    dass man Kosten ansetzen kann, die vorher nicht abziehbar waren.

    ...die aber auch nicht entstehen würden.

    (vermietete Immobilien etc.)

    Das ist gleich eine völlig andere Geschichte und hat mit der Eingangsfrage nicht mehr viel zu tun. Hier ist das Grundstück dann im Betriebsvermögen, so dass der Verkauf auch nach 100 Jahren noch steuerverstrickt ist. Und einen § 8b KStG gibt es da auch nicht. Hier muss man völlig anders vorgehen..

  • ESt Vorauszahlungen 2018 nicht überwiesen, aber im Steuerbescheid berücksichtigt. Kann das?
    Antwort von cats123 ·

    Nicht durcheinander bringen - es gibt die Festsetzung und die Erhebung.

    Es werden festgesetzte Vorauszahlung berücksichtigt - ob die bezahlt sind oder nicht steht nicht im Bescheid.

    ""Wir haben am Tag X wie folgt umgebucht: Betrag abgebucht, gleicher Betrag zugebucht." - sowas steht nirgends - warum verschweigst Du Daten?

    Kommentar von cats123 ,

    Dann eben nicht !!

  • Sollte die private Altersvorsorge über Aktien, Fonds etc. in D steuerlich nicht besser unterstützt werden?
    Antwort von Kevin1905 ·

    Wodurch haben die meisten Vermögenden (Erben und Lottogewinner außen vor) ihr Vermögen gemacht und wie legen sie es mehreitlich an?

    1. Unternehmertum
    2. Aktien und andere Beteiligungen
    3. Immobilien

    Warum? Das sind reale Werte.

    Nun ist Deutschland aber leider ein Land in dem zum Großteil finanzielle Analphabeten leben. Mama und Papa hatten einen Bausparvertrag und eine Lebensversicherung, dann schließt man auch eine ab. Nur hatten Mama und Papa eine ganz andere Lage, vor allem was Zinsen anging.

    Ich finde man sollte vor allem das grundlegende Finanz- und Wirtschaftswissen mehr fördern. Leute fangen zu studieren an und können ihre erste Gehaltsabrechnungen nicht lesen, nicht einmal die 5 Säulen der Sozialversicherung benennen.

    Es gibt keine demokratischere Form der Mitbestimmung an einem Unternehmen als die Aktiengesellschaft oder KGaA. Das weiß nur fast keiner. Schließe mich da wfwbinder absolut an.

    Und wenn Versicherungen Riester, Rürup, bAV und private Rentenversicherungen anbieten worin legen die denn das Geld wiederum an? Auch soweit es geht, in o.g. Anlagen um eine Realrendite zu erzielen. Mit 0,9% Rechnungszins kommt man nirgendwo hin.

  • Fallen Steuern beim Grundstück verkauf an?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Ja.

    Grunderwerbsteuer, außer wenn einer der Befreiungsgründe greift.

    Kommentar von Holger730 ,

    @Enno aber es geht ja bei mir um den Verkauf, nicht um den Erwerb des Grundstücks.

    Trotzdem danke für die Antwort.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Schuldner der Grunderwerbsteuer sind Käufer UND Verkäufer. Zahlt der Käufer nicht, kann sich das Finanzamt an den Käufer wenden.

  • Sollte die private Altersvorsorge über Aktien, Fonds etc. in D steuerlich nicht besser unterstützt werden?
    Antwort von NasiGoreng ·

    In den Medien wird gelabert und im Bundesfinanzministerium sitzen Nichtskönner. Da ist alles möglich.

    Im Grunde wäre eine Reform der Besteuerung von Kapitalerträgen schon gerecht, aber nur unter folgenden Grundsätzen:

    1. Es gilt grundsätzlich der persönliche Steuersatz
    2. Von Zinserträgen wird vor der Besteuerung die inflationäre Entwertung des Anlagekapitals abgezogen.
    3. Bei Dividenden werden dem Anleger die vom Unternehmen bereits gezahlten Steuern auf Gewinn und Ertrag angerechnet.
    4. Werbungskosten sind wie allen anderen Einkunftsarten abzugsfähig.
    5. Bei Aktien bleiben realisierte Kursgewinne nach 12 Monaten steuerfrei und Kursverluste werden nicht mehr dagegen gerechnet.
    6. Jeder Bürger erhält für Kapitalerträge einen Steuerfreibetrag von jährlich 2.500 EUR. Denn er muss wegen der demographischen Entwicklung für sein Alter aus versteuertem Einkommen selbst vorsorgen.
    Alle 4 Antworten
    Kommentar von cats123 ,

    Nichtskönner gibt es woanders auch - und zwar vermehrt.

    Kommentar von Zappzappzapp ,

    Sehr einfach und vernünftig und hätte gerade aus diesem Grund nicht die geringste Chance. Man könnte ja seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und da seien die Lobbyisten vor ...

    Wovon sollten dann Banken und Versicherungskonzerne leben, wenn sie ihre steuerlich geförderten überteuerten Spar- und Altervorsorgeprodukte nicht mehr verkaufen können?

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Unter Aktien verstehe ich auch Aktien- und Mischfonds. Denn nicht jeder Anleger hat das Wissen, die Erfahrung oder die Zeit, sich selbst um die richtige Zusammensetzung seines Portefeuilles zu kümmern und schon gar nicht ein so großes Anlagevolumen, dass man es einem externen Vermögensverwalter anvertrauen könnte.

    Es geht mir nur um die Beseitigung der unsäglichen Behinderung einer eigenen Alters-, Familien- und Risikovorsorge durch die von einer verantwortungslosen Politik zu verantwortenden Besteuerung und Inflationierung.

  • Sollte die private Altersvorsorge über Aktien, Fonds etc. in D steuerlich nicht besser unterstützt werden?
    Antwort von wfwbinder ·

    Natürlich sollte das, aber man konnte doch sehen, als Friedrich Merz es vorschlug wurde sofort "Klientelpolitik" geschrien.

    Was für mich so absolut unerklärlich ist, ist die Haltung der Linken.

    Man Beklagt die ungleiche Vermögensverteilung, aber muss doch sehen, dass die Reichen deshalb reich sind, weil ihr Vermögen aus Unternehmensbeteiligungen bestehen. Ich kenne keinen in der Forbesliste, dessen Vermögen aus Spareinlagen, Riesterverträgen und Staatsanleihen besteht.

    Aber wenn Aktienkäufe gefördert werden sollen, wird sofort Front dagegen gemacht.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von lohepudel ,

    @wfwbinder: Es wäre hilfreich, wenn Leute wie Sie mit wirklichem Finanz-Sachverstand mehr von der Politik gehört und erhört würden....

    Zu Aktien und ETFs sehe ich aber weiter wenig Alternativen im Bezug auf die eigene Altersvorsorge, evtl. noch solide Immobilien in guter Lage...

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von wfwbinder ·

    Es gibt nun einmal Dinge die so sind, weil sie so im Gesetz stehen.

    Bei Versicherern kann ich um. Einen anderen Verrechnungstag bitten, bei der Steuer nicht.

    Richte Dir Doch einfaach ein „Vorauszahlungskobto ein auf das Du monatlich 1/3 der Quartalsschuldd einzahlst und dann zum Fälligkeitstag davon zahlst.

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Auch das Finanzamt ist eine Behörde. Eine Behörde unterliegt keinem Wettbewerbsdruck, weil ihre "Kunden" nicht zur Konkurrenz wechseln können. Zudem arbeiten dort unkündbare Beamte mit bombensicherer Altersversorgung und Bezügen, die sich nicht nach Leistung oder Kundenzufriedenheit richten, sondern nach dem Dienstalter. 

    Behörden unterstehen einem Ministerium, welches meist von unfähigen und fachfremden Parteipolitikern geleitet wird.

    Unter diesen Umständen kann man kaum erwarten, dass sich bei staatlichen Institutionen irgendwann, irgendwas zum Besseren wendet.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von cats123 ,

    Warum arbeitest Du dann nicht beim Finanzamt?

    Ach so - dazu fehlte was.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Ja mir fehlt die Eignung:

    1. Bin für Arbeit nach Vorschrift überqualifiziert
    2. Eine andere Arbeit suche ich nicht
    3. Ich ertrage keine Vorgesetzten.
    Kommentar von cats123 ,

    überqualifiziert ist nicht der richtige Ausdruck.

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von LittleArrow ·
    Muss ich mich an die vom FA vorgegebenen Termine strikt halten?

    Nein, Du kannst den kompletten Vorauszahlungsbetrag auch früher zahlen, aber bitte nicht diesen Quartalsbetrag auch noch aufsplitten (weil beim Aufteilen Dein Zahlungsbetrag trotz Steuernummer keinem der in der EDV gespeicherten Steuerbescheidbeträge und -fälligkeiten zugeordnet werden kann und damit erheblicher Mehraufwand verursacht wird).

    Du darfst auch später zahlen, bis Du eine Mahnung bekommst, dann ist der Versäumnisaufschlag von 1 % allerdings sehr teuer. Die Mahnung kommt übrigens auch, wenn Du kurz nach dem 10. des genannten Quartals zahlst. Ist mir schon passiert.

    Du musst Dich also diesen Zahlungsterminen und -beträge anpassen.

    Da bei 1/4-jährl. Zahlung auch alle anderen Zahlungstermine wie Versicherung, GEZ, Autosteuer etc. etc. anfallen, kommt schon eine Summe zusammen.

    Hmm, Kfz-Steuer wird bei mir nur einmal jährlich abgebucht. Die meisten Versicherungen (Sach-, Haftpflicht-) zahle ich nur jährlich, weil es dann fette Rabatte gibt. Und die GEZ-Zahlung ist vernachlässigbar. Zu "etc. etc." kann ich leider nichts sagen.

    Deine Koordination der Zahlungen kann ich schlecht konkret kommentieren, aber dieses Problem haben viele und sie müssen alle für ausreichend Guthaben sorgen. Vielleicht machst Du Dir aufgrund der letztjährigen Zahlungserfahrungen einfach mal einen Finanzplan, wann welche Zahlungen fällig sind oder abgebucht werden.

    Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf für das Finanzamt. Allenfalls würde ich begrüßen, den Vorauszahlungsbetrag in einem Betrag im voraus zu bezahlen, wenn ich dafür eine Zinsgutschrift von - sagen wir - 6 % p.a. erhalten würde.

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von Privatier59 ·

    Hast Du schon einmal das Wort "Rücklage" gehört? Wer zwingt denn dazu, die gesamten Einnahmen gleich auszugeben? Wenn man sich etwas davon zurück legt kann man auch die Quartalsvorauszahlungen bedienen ohne finanziell ins Schleudern zu kommen.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Cartier ,

    Hilfe, was ist denn hier los? Ich komme nicht ins Schleudern und Rücklagen sind da. Einnahmen werden auch nicht (und 'gleich' schon gar nicht) ausgegeben.Hat denn wirklich keiner realisiert, worum es mir geht. Ich steige jetzt hier aus. Für die gutgemeinten Tips bedanke ich mich trotzdem. Aber "staatsverdrossenen Querulant" und mir aufgrund eines grossgeschriebenen Wortes Unhöflichkeit vorzuwerfen, reicht jetzt. Es war ein Fehler sich hier anzumelden.

    Kommentar von cats123 ,

    Wenn man sich hier anmeldet, hat man die Absicht, eine Finanzfrage zu stellen.

    Polemisieren ist hier fehl am Platz - tschüss.

    Kommentar von Andri123 ,

    Oh Mann, das ist ein schlimmer Tag für mich. Erst kennt Enno nicht den Herrn Schmidt, dann versteht wurzlsepp nicht den Hinweis auf fett und nun meldest Du Dich auch noch ab.

    Und das, obwohl keiner verstanden hat, worum es ging. Schlimm.

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von Cartier ·

    Die Antwort befriedigt mich nicht. Darum geht es doch, dass ALLE Gehalt+Rente auch nur zum letzten eines Monats bekommen und es ist unbegreiflich, dass die Vorauszahlungen zurückkommen (mußte ich auch erlebt). Selbst wenn man die Beträge drittelt, ist das letzte Drittel immer eine klare Vorauszahlung bzw. Zugriff auf evtl. Rücklagen, die dann angegriffen werden müssen, weil die Gehälter+Renten noch nicht einmal da sind. Klar, kann man einen Antrag stellen und das Finanzamt ist auch entgegenkommend, aber sie lassen es sich auch bezahlen. Das ist mehr als befremdlich und ungerecht, denn, dass wir Steuern zahlen, ist jedem klar. Es gibt leider auch niemals eine klare Auskunft, warum gerade immer der 10.3./10.6./10.9/10.12. festgelegt wurde. Immer gerade fast Mitte d.M. und natürlich immer dann, wenn alle anderen Dingen 1/4-jährl. anfallen. Wir laufen doch nicht weg. Nur lt. Auskunft und hinter vorgehaltener Hand wird leise gesagt, dass die Senatorin das nicht wünscht und man u.a. auch wegen Unterbesetzung die Zahlungen nicht verbuchen kann. Das ist unglaublich in der heutigen Zeit und im Zeitalter der doch schon fortgeschrittenen Technik? Das ist Gesetz? Dann muss es geändert werden. Wo kann man das beantragen?

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Andri123 ,

    Geh halt wählen. Am besten vorher noch eine Lobby bilden und Einfluss nehmen.

    Nun beschwerst Du Dich über die zu frühe Zahlung, und eben wolltest Du noch im Voraus überweisen?

    Hast Du auch genta-Aktien und stimmt sonst alles?

    Kommentar von cats123 ,

    Einem staatsverdrossenen Querulanten kann man es nie recht machen.

    Nein, wir haben nicht alle eine Steuernummer.

    Nein, eine Senatorin hat damit nichts zu tun.

    Nein, es muss nichts geändert werden.

    Nein, es sind zum grössten Teil Nachzahlungen.

    Usw...

    Kommentar von Cartier ,

    Ich bin absolut kein Querulant und ich erwarte keine Sonderbehandlung. Vielleicht haben Sie mich falsch verstanden und worum es mir eigentlich geht. Sie haben keine Steuernummer? Okay, kann ich nichts zu sagen, das ist mir neu. Und zum Thema Senatorin: diese Aussage kam von einem FA-Mitarbeiter während eines Telefongsprächs. Wenn nichts geändert werden muss, sind Sie ja zufrieden. Das freut mich für Sie.

    Kommentar von WosIsLos ,

    "ALLE Gehalt+Rente auch nur zum letzten eines Monats bekommen"

    Das ist eine optische Täuschung.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Beantragen kann man alles. Folge: Gelesen, gelacht, gelocht oder in die senkrechte Ablage.

    Um etwas zu ändern, müsste eine Partei gegründet werden, bei der für die Mitgliedschaft ein nachgewiesener IQ von mindestens 110 Voraussetzung ist und die dann auch bei Wahlen mindestens 50% der Wählerstimmen erhält. Aussichtslos!

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von Andri123 ·

    Das ist so.

    Wenn so viele Zahlungen in einem Monat anfallen und es Dir schwer fällt, das Geld auf dem Girokonto stehen zu lassen, könntest Du es evtl. über ein separates Tagesgeldkonto oder sonstiges kostenloses Konto regeln per Daueraufträgen.

    Also Dauerauftrag über x Euro (z.B. 300,-€) monatlich an Konto B, zweiter Dauerauftrag von B nach A dreimonatlich zum 9. des Monats, in der Mitte eines Dreimonatszeitraumes, über Summe y (z.B. 900,-€).

    Oder Du machst einen Dauerauftrag auf ein Sparbuch bei derselben Bank und buchst im Zahlungsmonat manuell um. Das kann man sich ja im Kalender eintragen, birgt aber natürlich das Risiko der eigenen Unzuverlässigkeit.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Cartier ,

    Andri123: Vielen Dank für diese Möglichkeiten, dir mir natürlich bekannt sind. Ich bin ein Büromensch (und jetzt Rentnerin) und weiss wie es machbar wäre. Ich möchte nicht nur für mich, sondern für alle erreichen, das der Termin zur Vorauszahlung geändert wird. Geschäfte können pleite gehen und Rentner können auch plötzlich sterben und dann gibt es auch kein Geld mehr. Also warum nicht dann zahlen, wenn es regelmässige Zahlungen gibt?

    Kommentar von Andri123 ,

    Tja, da gäbe es wohl A den verfassungsrechtlichen Weg, falls der nicht schon beschritten wurde und B könntest Du ja Dienstags-Demos organisieren. Der außerparlamentarische Weg ist ja nicht zu unterschätzen.

  • Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?
    Antwort von wurzlsepp6682 ·

    nein, mußt du nicht.

    du zahlst dann halt MEHR, da Säumniszuschläge dazukommen.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Andri123 ,

    Er wollte im Voraus zahlen. Verstehe jetzt die Antwort nicht, und freundlich geht auch anders.

    Grossgeschriebene Worte empfinden viele als Anschreien, auch ich. Man kann auch besonders wichtige Worte fett machen, sorry für den Ausdruck.

    Kommentar von cats123 ,

    Er wollte sich nicht an das Gesetz halten - das verstehst Du nicht?

    Und sein ganzes Gehabe ist unfreundlich und noch mehr.

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    Verstehe DEINE Antwort nicht. der Gesetzgeber sieht für Einkommensteuer-Vorauszahlung nunmal KEINE monatliche Zahlung vor. Punkt.

    und ob du meine Antwort als freundlich empfindest oder nicht ist mir egal!

    Kommentar von Andri123 ,

    OHA, das ist aber schade.

    Kommentar von cats123 ,

    DOPPELPUNKT !!

    Kommentar von Andri123 ,

    fett

    Kommentar von Cartier ,

    Ich bin immer freundlich und es tut mir leid, dass ich Sie auf dem falschen Bein erwischt habe. Ich empfinde große Buchstaben nicht als 'anschreien' und ich schreie nie. Hätten Sie mich besser verstanden, wenn ich "alle Menschen" geschrieben hätte?

    Kommentar von Cartier ,

    Das ist bekannt.Die Säumniszuschläge wollte ich doch vermeiden, darum auch meine Frage zu dem vorgegebenen FA-Termin. Es muss doch auch anders gehen, ohne das gleich die Hand aufgehalten wird, selbst, wenn es nur um 10 oder 15 Tage geht.

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    NEIN!

    wenn im Gesetz Zahlungstermine stehen, gelten diese für ALLE

  • Kleingewerbe und Freiberufler = neue Steuernummer?
    Antwort von Meandor ·

    Ein Person kann nur ein umsatzsteuerliches Unternehmen haben, somit kann Du die erste Steuernummer für alles verwenden, was mit Umsatzsteuer zu tun hat, z.B. kannst Du sie auf Deine Rechnungen schreiben.

    Bei der Mitteilung des Finanzamtes steht ziemlich wahrscheinlich drauf, dass die für Gewerbesteuerzwecke ist.

  • 2 Hauptjobs je 50% und ein Nebenjob?
    Antwort von LittleArrow ·
    Nebenjob der als 450€ Job gesehen wird.

    Das magst Du (oder der Arbeitgeber) so tun. Entscheidend ist aber, ob dieser Nebenjob als Minijob bei der Minijob-Zentrale angemeldet wurde. Das musst Du genau wissen!

    Ansonsten kommen die Nebenjobeinkünfte noch zu den übrigen Arbeitsentgelten, deren Versteuerung ja schon in anderen Antworten besprochen wurde.

  • Kleingewerbe und Freiberufler = neue Steuernummer?
    Antwort von wfwbinder ·

    Das ist die gleiche Steuernummer.

    Nur dass Du zwei Gewinnermittlungen hast udn eine über die Anlage "S", die andere über die Anlage "G" in die Einkommensteuererklärung eingeht.

    Umsatzsteuererklärung gibt es nur eine.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Überdies steht auf der Mitteilung des Finanzamts über die neue Steuernummer drauf, wofür sie gilt.

  • 2 Hauptjobs je 50% und ein Nebenjob?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ob ich mit einer Anstellung 3.000,- Euro Brutto habe, oder mit zwei Anstellungen ja 1.500,- ist für die Jahressteuer vollkommen egal. 36.000,- brutto sind 36.000,- Brutto.

    Aber während des jahres kann es einen unterschied machen, weil der Steuerabzug bei einem nach steuerklasse 1 und bei dem anderen nach Steuerklasse 6 vorgenommen wird.

    In diesen Fällen ist eine Einkommensteuererklärung Pflicht. Je nach Zusammensetzung kann es zu Nachzahlungen, oder zu Erstattungen kommen.

  • Wie handhabe ich meine Steuern und den Sparerpauschbetrag?
    Antwort von LittleArrow ·
    kein geregeltes Grundeinkommen

    Welche Einkommen hast Du denn ausser den Kapitalerträgen? Diese Einkommen könnten einkommensteuerlich wichtig sein.

    Wenn Du kein anderes Einkommen hast, geht es nur um die Kapitalerträge. Wenn diese unversteuert und unter € 850 sind, musst Du gar nichts machen. Wenn Kapitalertragsteuer aber abgezogen worden sein sollte, dann besteht Handlungsbedarf.

    Probleme mit dem Amt etc.

    Was meinst hier mit Amt und etc. (außer dem Finanzamt)?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von NiclasRosario ,

    Ich arbeite ab und zu wochenends, Dies allerdings nicht regelmäßig und deutlich unter 450€ pro Monat (um die 300€ wenn ich jeden Samstag arbeite).

    Also wenn ich das hochrechne wären sie auf jeden Fall unter 850€ demnach müsste ich nach Ihrer Aussage nichts weiter machen.

    Das war eigentlich nur auf das Amt bezogen. Ich bedanke mich sehr für Ihre Hilfe.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Du hast also doch anderes Einkommen.

    Ist das ein Minijob, der bei der Minijob-Zentrale angemeldet ist? Dann sehe ich keine weitere einkommensteuerliche Verwicklung.

    Wird das Einkommen ohne Steuerabzug ausgezahlt? Dann ist es in der Höhe von € 300 (x 12) auch noch nicht einkommensteuerlich relevant.

    Wird das Einkommen nach Lohnsteuerabzug (Höhe > Null?) ausgezahlt? Ja, dann sollte man die Höhe der Lohnsteuerabzüge durch die Einkommensteuererklärung überprüfen lassen. Es "droht" eine Steuererstattung.

  • Hallo es geht um kleingewerbe Anmeldung?
    Antwort von Privatier59 ·

    Also mehr als 168 Wochenstunden darf ein Unternehmer nicht arbeiten.

    Gerne auch weniger. Dummerweise schrumpft damit der Ertrag. Es sei denn, man hat den richtigen Dreh raus.

    Was soll denn ein Kleingewerbe sein? Wenn ein Knirps von 1,45 m hinter dem Tresen steht?

    Ein Steuerberater könnte Dich darüber informieren was es mit dem "Kleingewerbe" auf sich hat und könnte die mit Gewerbebetrieb zusammen hängenden steuerlichen Pflichten erledigen.

    Dummerweise hat der Gewerbetreibende keinen Arbeitgeber. Er zahlt daher die Krankenversicherung ganz alleine.

    Um den steuerfreien Betrag pro Jahr zu ermitteln kann man "Grundfreibetrag" googlen. Der steht allerdings allen Einkommensbeziehern zu.

    Arbeitslos melden kann man sich als Gewerbetreibender. Nur Geld gibt es keins, von H 4 abgesehen.

    Und Unterstützung vom Jobcenter? Na ja, viel gibt es nicht.

  • Hallo es geht um kleingewerbe Anmeldung?
    Antwort von EnnoWarMal ·
    1. Einen Steuerberater brauchst du nicht. Der unterstützt dich nur bei dem, was du nicht kannst. Also wenn du alles kannst, brauchst du keinen.
    2. Allerdings hast du keine Ahnung, du solltest dir eine Beratung gönnen, allerdings nicht beim Steuerberater, sondern bei einem Unternehmensberater oder Gründungscoach. Hier meldet sich garantiert gleich einer, da wette ich drauf.
    3. Das andere sind Detailfragen. Was hast du denn konkret vor?
  • Hallo es geht um kleingewerbe Anmeldung?
    Antwort von Andri123 ·

    Ich hab auch schon mal überlegt, ob ich ein Kleingewerbe anmelden soll. Immerhin lese ich hier 10 Stunden pro Woche die Fragen und schreibe auch manchmal Antworten oder Kommentare. Ach ja, an der Bezahlung hapert es noch.

    Ich verstehe das immer wieder nicht, warum man sich mit einem Kleingewerbe bei völlig unklaren Gewinnerzielungsaussichten und bei fehlendem Hintergrundwissen aus sicheren Einkunftsquellen verabschiedet. Von irgendwas musst Du ja derzeit leben.

    Jedenfalls kannst Du nicht allein.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von cats123 ,

    "Was soll denn ein Kleingewerbe sein? Wenn ein Knirps von 1,45 m hinter dem Tresen steht?"

  • Wohnung in Italien kaufen. Steuerliche Hürden?
    Antwort von wfwbinder ·

    Lt. Deiner anderen Frage wollt Ihr nach Italien umziehen, wie soll das gehen, ohne dort einen Wohnsitz zu haben?

    Nur um dort eine Wohnung zu kaufen, braucht man aber keinen Wohnsitz in Italien. Die kann ich auch kaufen, wenn ich nur einen Wohnsitz in Deutschland habe.

    In Italien zahlt man auch Grunderwerbsteuer. Die ist für selbstgenutzte Wohnung geringer, als für Ferienwohnungen udn für vermietete.

    Unbedingt in der Sache vor Ort beraten lassen, oder von einem deutschen Anwalt mit italienischer Zulassung. Ich kenne da welche, für den Fall, dass es gefragt ist.

  • Darf ich im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei "Beginn der Tätigkeit" ein anderes Datum angeben als bei der Gewerbeanmeldung?
    Antwort von cats123 ·

    Einnahmen müssen nicht versteuert werden.

    Einkommensteuer wird aus dem zu versteuernden Einkommen berechnet.

    Und das geschieht erst, nachdem Du im nächsten Jahr die Steuererklärung für heuer abgegeben hast.

    Es ist also gegenüber dem Finanzamt völlig egal, welches Datum Du angibst.

    Das Zeug von Andri kannst Du getrost vergessen. Niemand wird auch nur eine Sekunde daran denken, irgendwas abzugleichen oder irgendjemanden zu verständigen.

    Niemand