Steuererklärung - neue und gute Antworten

  • Ist Verlustvortrag möglich, wenn im Ausland Gewinne erwirtschaftet werden?
    Antwort von wfwbinder ·

    Nein, er wird nicht:

     In den Niederlanden wird Max Mustermann behandelt als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig 

    sondern weil er es beantragt hat, weil diese Möglichkeit geschaffen ist. Es ist seine (vernünftige) Entscheidung.

     Außerdem ist er in Deutschland, wo er auch wohnt, gewerblich tätig, erwirtschaftet hier aber ein negatives Einkommen von -3.000 Euro.

    Da stellt sich als Erstes die Frage, ob nicht der negative Progressionsvorbehalt greift.

    Bei der Frage, ob es als Verlustvortrag greift, kann  ich nur sagen, dass wir in der Kanzlei mindestens 2 Hände voll Mandanten haben, die Verlustvorträge als aktuelle, oder ehemalige  beschränkt Steuerpflichtige abziehen.

  • Auswirkungen Minijob und Bafög auf Steuererklärung meiner Eltern?
    Antwort von Brigi123 ·

    Ich glaube, der Steuerberater Deiner Eltern wollte nur prüfen, inwieweit er den Ausbildungsfreibetrag in Höhe von 924,-€ jährlich vom Einkommen Deiner Eltern absetzen kann ( § 33a Abs. 2 EStG). Falls die Eltern Kindergeld für Dich erhalten.

    Hierbei wird seit 2012 nur noch der Zuschuß-Anteil des Bafög als eigenes Einkommen des Kindes abgezogen. (Die Profis mögen sich gerne noch dazu äußern).

    In diesem Fall hättest Du mit 12 Monaten mal ca. 325,-€ Bafögzuschuß pro Jahr sicherlich mehr staatliche Förderung erhalten, als wenn Deine Eltern auf 924,-€ weniger Einkommen Einkommensteuer bezahlen müßten (da würden sie ja nur 300,-bis 450,-€ an Steuern sparen pro Jahr)..

    Jedenfalls müssen Deine Eltern natürlich nicht Dein Einkommen versteuern. 

    Falls Deine Eltern kein Kindergeld mehr erhalten bzw. Kinderfreibetrag, dann geht es um §33a Abs. 1, und dazu weiß ich momentan nichts weiter.

  • Betriebskostenpauschale und Umsatzsteuer bei Journalisten?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Ausgaben und Kosten sind nicht das Selbe. Kosten sind nicht immer Ausgaben und nicht alle Ausgaben sind Kosten. Da das jedem Journalisten geläufig ist, sollte man hier nur das beantworten was auch gefragt war. Die Berufsangabe „Journalist“ wurde nur genannt, damit wir uns nicht in Ausführungen zur steuerlichen Behandlung von Ausgaben verrennen.

    Du hast nach einer Betriebskostenpauschale gefragt. Da es diese nur in Verbindung mit den Nebenkosten bei der Vermietung gibt, musst Du Vermieter sein und Deine Mieter wohnen nicht in Sozialwohnungen. Du findest ausführliche Aussagen darüber, wenn Du „Betriebskostenpauschale“ googelst. Wie das geht weiß ein Journalist auch.

    Der Zusammenhang mit der Umsatzsteuer ist auch ganz einfach. Als Privatperson (auch als Journalist) darfst Du auf die Miete, wie auch auf diese Pauschale keine Umsatzsteuer aufschlagen.

    Solltest Du gewerblicher Vermieter sein, ist es bei den dürftigen Informationen in der Frage, nicht zu viel verlangt, wenn Du Dich bezüglich der Steuern an einen Steuerberater wendest.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Impact ,

    So früh am Tag sollte man die Finger vom Alkohol lassen.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Ich bin noch ziemlich nüchtern. Wenn Du mich meinst, bitte ich um eine Erläuterung für diesen Kommentar.

    Kommentar von Impact ,

    Hast Du das von Petz nicht gelesen?

    Wie kommst plötzlich auf Vermietung?

    Kommentar von blackleather ,

    Wegen der Betriebskosten statt Betriebsausgaben.

    Kommentar von Impact ,

    Du und ich haben schon verstanden, aber Nasi nicht.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Bezüglich des Nichtverstehens sieh mal in den Spiegel. Wer Kosten und Ausgaben nicht auseinanderhalten kann, sollte hier keine dicke Lippe riskieren.

    Petz sprach von BA (Betriebsausgaben) Pauschale, CarlOrf aber von einer Betriebskostenpauschale.

  • Betriebskostenpauschale und Umsatzsteuer bei Journalisten?
    Antwort von Brigi123 ·

    Wenn man unter Deiner Frage runterscrollt, findet man folgende Frage 

    https://www.finanzfrage.net/frage/betriebsausgabenpauschale-fuer-bestimmte-beruf...

    Hier gibt insbesondere blackleather eine gute Antwort mit Quellangaben.

    Ich verstehe übrigens nicht den letzten Absatz. Wenn es für Dich ungefähr auf`s Gleiche rauskommt, ob Du die Pauschale ansetzt oder die Belege zusammenrechnest, kannst Du es ja bei der Pauschale belassen.

    Ansonsten eben Belege abheften und am Ende des Jahres kurz überschlagen, ob sich das Rechnen lohnt oder man sich die Arbeit spart und ein paar Euro mehr Steuer in Kauf nimmt. Ich muß übrigens auch meine Betriebsausgaben einzeln aufführen, wie viele Selbständige.

    Falls Du erst jetzt durch einen Steuerbescheid gemerkt hast, dass die USt. nicht als Betriebsausgabe berücksichtigt wurde, kannst Du ja einen Änderungsantrag stellen und die realen Betriebsausgaben angeben.

    Die Belege reichst Du übrigens nicht beim FA ein, nur auf Nachfrage.

  • Betriebskostenpauschale und Umsatzsteuer bei Journalisten?
    Antwort von Impact ·

    Vorweg - weder Du noch die Beamten (die schon gar nicht) werden sich durch Zettelhaufen wühlen. Du hast dann das Zeug schön ordentlich aufbewahrt. 

    Die von Dir genannten "Steuerfachportale" gibt es nicht. Dahinter stecken oft nur Labertanten, die an Dir u.a. Gedl verdienen wollen. Es gibt ein Umsatzsteuergesetz samt Durchführungsverordnungen etc. 

    Das gilt sowohl für die eine als auch für die andere Seite. Wenn es (was ich nicht bezweifle) falsch angewendet wird, so ist dies verständlich. 

    Bei einer steuerlich so geringen Auswirkung wird vieles einfach nur abgehakt, um Zeit für wichtige Dinge zu haben. 

    Das ist es was fehlt - Leute und somit Zeit.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Impact ,

    Gedl - so heisst Geld auf Suaheli

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Labertante scheint der Fragesteller aber selber zu sein.

    Ich hab jedenfalls das Problem nicht verstanden. Du?

    Vielleicht kannst du oder jemand anders ja mal eben zusammenfassen, worum es hier geht. Und ganz nebenbei die bekanntliche BA-Pauschale erläutern. Mir ist die jedenfalls nicht bekannt, aber das will nichts heißen, denn die Fische, die ich angle, sind meist etwas größer.

    Kommentar von Petz1900 ,

    Die BA-Pauschale bei bestimmten Berufsgruppen ist vielen nicht bekannt, sie steht aber in H.18.2 EStH:
    http://www.steuerlinks.de/richtlinie/esth-2010/hin18.2.html

    Kommentar von CarlOrf ,

    Na mein lieber EnnoWarMal, dann kann man ja einfach mal nichts sagen, wenn man nichts zu sagen hat, oder?

    Das Problem ist, dass es eine unter Journalisten recht gebräuliche Betriebskostenpauschale gibt, die scheinbar alle falsch anwenden. Steht im zweiten Absatz.

    Ach und wenn die Fische, die Sie angeln, meist größer sind - super! Aber dann sollten Sie vielleicht, anstatt im Internet zu nerven, lieber die Früchte Ihrer Arbeit genießen.

    Kommentar von Impact ,

    EnnoWarMal nervt nicht - der ist hier eines der Asse.

    Ihn aber nerven eben Labertanten (lange Aufsätze wegen fast nichts) - eben typisch Journalisten, die sonst nix zu tun kriegen. 

    Aber dann auf eine Antwort nix zuwege bringen - auch typisch.

    Kommentar von CarlOrf ,

    Naja, wenn ich zum ersten Mal eine Frage stelle und dann kommt so eine Antwort, dann ist das einfach wahnsinnig unhöflich - und unnötig. Wenn das bei Euch hier im Forum so der Stil ist: Super - aber halt auch so n bißchen männertrottelmäßig, wenn ich mal vermuten darf.

    Aber wenn einem jemand zu viel quatscht, was ja okay ist, dann kann man ja einfach nicht antworten.

    Kommentar von Impact ,

    Die Damen hier werden sich freuen. 

    Antworten muss man nicht, aber den Quatsch lesen !!

    Kommentar von CarlOrf ,

    PS Und wo wir schon am labern sind: So "Nicht-soviel-Reden, lieber-machen"-Argumente sind halt leider auch meist Blödsinn. Kommen dann Finanzkrisen und Dieselskandale raus, aber gut, was solls.

    Und klar, Sie haben schon recht, ich hätte auf seine Antwort eingehen können im Interesse meiner Frage. Hatte ich halt nur kein Bock mehr, wenn jemand gleich auftritt wie Bundeswehr anno '77. Und genau darum gibt es Umgangsformen, damit Kommunikation nicht aus solchen Gründen abbricht...

    Abschließend: Das Wort Labertante ist misogyn, aber das finden Sie, darf ich vermuten, natürlich auch wieder gelabert.

    Wie gesagt, schön hier bei Euch.

    Kommentar von CarlOrf ,

    @Impact

    Na von Steuerfachportalem habe ich ja auch gar nicht gesprochen, sondern von irgendwelchen Selbständigen-Seiten. Aber klar, auch die wollen einem meist irgendwas verkaufen. Trotzdem ist es ja aber relevant, wenn solche Basics nicht zu Sprache kommen. Warum? Weil sich viele doch an diesen Seiten orientieren und es eben ein Symptom des Interpretationsspektrums ist, die es zu diesem Thema gibt.

    Noch ein Wort zur Zettelwirtschaft: Klar, meistens nicht, aber manchmal eben doch. Und um das zu streamlinen, gibt es meines Erachtens Pauschalen, oder? Das bringt uns ja dann auch wieder zu den Leuten, zur Zeit und zum einfach abhaken. Warum aber eine Pauschale machen, die letztlich nur für vergleichweise wenige Sinn machen? Darum möchte ich das gerne abschließend klären, am Besten mit Verweis auf eben eine Durchführungsverordnung oder was auch immer. Im Gesetz steht es eben nicht endgültig eindeutig, oder täusche ich mich?

    Kommentar von Impact ,

    Du hast nicht von Steuerfachportalen (die es nicht gibt, die keine Bedeutung haben - nur von Verarschten genutzt werden !!) gesprochen - und was war das:

    "Warum wird selbst auf Steuerfachportalen nicht deutlich darauf hingewiesen" ?

    Einen Hinweis auf DV habe ich schon gegeben - die wirst Du wohl selbst finden.

    Die Pauschale wurde nicht aus dem von Dir genannten Grund geschaffen. Dazu müsste ich Dir aber ein Langes und ein Breites aus der Gesetzgebung zu Steuern abliefern. Dazu habe ich aber keine Lust, weil Dir darauf sicher wieder Polemik einfallen würde. 

  • Steuererklärung bei Minusgewinn ?
    Antwort von Juergen010 ·

    Die Frage stellst Du sinnvollerweise deinem Steuerberater. ;-)

    Damit Du dabei nicht direkt als GAU identifizierst wirst, solltest Du anstatt "Minusgewinn" die Vokabel "Verlust" nutzen. ;-)

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Brigi123 ,

    Ja, auf jeden Fall sollte er/sie sich einen Steuerberater leisten. Auch, wenn dadurch der “Minusgewinn“ noch größer wird.

    Und man sollte sich auch ein wenig einlesen, denn Steuerberater sind teilweise auch nur so gut, wie man sie füttert. Ein bißchen Überblick sollte man als Selbständiger schon haben.

  • Steuererklärung bei Minusgewinn ?
    Antwort von Impact ·

    Etwas falsch?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Brigi123 ,

    Nachdem ich diese beiden Worte auf mich wirken lassen habe, übersetze ich sie mal in folgende Frage:

    Bist Du Dir sicher, dass Dein Geschäftskonzept wirklich erfolgreich sein kann, wenn Du innerhalb von zwei Jahren nur 12.000,-€ Verlust gemacht hast?

    Kommentar von Impact ,

    Das hast Du schön formuliert.

    Sowas erwarte ich aber von jemandem, der Hilfe sucht und sich "selbständig" nennt. 

  • Tipps für die Steuererklärung?
    Antwort von Impact ·

    Frei nach Otto - ein hab ich noch.

    Bei den Spenden fügst Du eine winzige Aufstellung an (Summe 100 Euro) - 

    20 BRK, 20 MfM, 20 Brot für die Welt usw.

    Bringt nicht viel, ist aber legal und nicht "ausprobiert". 

    Ansonsten Fachbücher - keinesfalls Kotz (äh Konz).

  • Tipps für die Steuererklärung?
    Antwort von Brigi123 ·

    Enno, warum beantwortest Du diese Frage eigentlich nicht?

    Hast Du denn keine Tipps?

    :)

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Was soll man denn da antworten?

    Zum einen steht nicht mal da, was für eine Steuererklärung überhaupt gemeint ist. Die Mehrzahl der Antworter geht wohl von der Einkommensteuererklärung aus.

    Sodann: Wir kennen den Fragesteller doch gar nicht. Woher sollen wir wissen, welche Gestaltungen möglich sind.

    Und schließlich: Wenn das Jahr vorbei ist, ist kaum noch Raum für Gestaltungen, es sei denn, man hat eine Zeitmaschine.

    Wahrscheinlich gibt es aber Checklisten im Internet, die man einfach mal durchgehen kann.

  • Tipps für die Steuererklärung?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    das FA meckert nicht, solange Ausgaben in der Einkommensteuererklärung legal und nachvollziebar sind. Evtl. wirst du ansonsten aufgefordert, Nachweise nachzureichen. Kannst du dies nicht, kommt der Rotstift zum Zuge. 

    In diese Lektüre kann man mal reinlesen aber ob *hilfreich* ........??? Liest sich zumindest witzig und manches ist sogar brauchbar ! 

    https://www.buecher.de/shop/lohnsteuerjahresausgleich/konz-1000-ganz-legale-steu...

    Viel Spaß !

  • Wo muss ich den Übungsleiterfreibetrag in der Steuererklärung eintragen?
    Antwort von Brigi123 ·

    In Zeile 26 (steuerfreie Einnahmen) der Anlage N trägst Du 2400,-€ ein und den Rest als normalen Arbeitslohn in Zeile 20.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Diana1008 ,

    Und den Rest von meinem Lohnzettel fülle ich trotzdem normal aus oder? 

    Kommentar von Brigi123 ,

    Ich schätze mal, dass Du die zu versteuernden ca. 1458,-€ aus der Übungsleitertätigkeit zu Deinem normalen Lohn addieren müßtest (falls Du noch weiteren Lohn hattest) und in die Zeile 20 der Anlage N eintragen müßtest.

    Und möglichst nicht die “Anlage Vorsorgeaufwand“ vergessen!

    Kommentar von Impact ,

    Ne, es gibt eine zweite Spalte.

  • Kann man die Kosten für die Fahrradmitnahme im Zug (Arbeitsfahrten) steuerlich geltend machen? Wenn ja, wo? Rechne ich diese einfach zu den Zugfahrkosten dazu?
    Antwort von LittleArrow ·

    Es handelt sich bei Dir also um eine Betriebsausgabe! Dann werden diese Kosten für den Fahrradtransport sicherlich gleichenorts wie andere Fahrtkosten aufgeführt, um den sachlichen Zusammenhang darzustellen.

    In welchem steuerlichen Anlageformular gibst Du Deine Aufwendungen an?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Impact ,

    Wetten, dass nichts mehr kommt - dessen Steuererklärung möchte ich sehen.

    Kommentar von Hesalein ,

    Elster

    Kommentar von LittleArrow ,

    Elster ist ein Programm. Welche Anlage zur Steuererklärung füllst Du aus, um dort Deine Bahnfahrtkosten einzutragen?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Elster is n Vogel.

    LittleArrow, du kriegst hier einen Geduldspunkt. Und einen für die gute Antwort.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Elster ist ein Steuerprogramm und eine Vogelart (ein Rabenvogel), der man diebische Züge nachsagt. Ist es ein Zufall, dass das Steuerprogramm auch so heißt? Viele Lohnsteuerzahler nutzen es, um durch ihre persönlichen Angaben einen Teil der zuviel gezahlten Lohnsteuer zurück zu bekommen.

    PS: Allerdings warte ich immer noch auf die Antwort von Hesalein, welches Steuerformular den letztlich mit den freiberuflichen Einkünften ausgefüllt und durch Elster produziert wird.

  • Kann man die Kosten für die Fahrradmitnahme im Zug (Arbeitsfahrten) steuerlich geltend machen? Wenn ja, wo? Rechne ich diese einfach zu den Zugfahrkosten dazu?
    Antwort von Impact ·

    Nein, das kannst Du nicht.

    Du kannst auch die Zugfahrkosten nicht als Werbungskosten geltend machen.

    Du bekommst die Entfernungspauschale (google mal).

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Hesalein ,

    Als Freiberufler kann ich die Zugfahrten absetzen, oder bin ich da falsch informiert? 

    Kommentar von LittleArrow ,

    Als Freiberufler

    Das Detail fehlte im Fragetext. 

  • Kann ich die Ausgaben für einen Minijob bei der Steuererklärung angeben?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn der Minijob mit 2% pauschalversteuert wird, sind es keine steuerpflichtigen Einkünfte und Werbungskosten können nicht geltend gemacht werden.

    Wenn der Minijob nach der tatsächlichen Steuerklasse individuell versteuert wird (hier bei einem Zweitjob mit Steuerklasse 6), sind die Einkünfte aus dem Minijob steuerpflichtig und Werbungskosten, die insgesamt für beide Jobs 1000 Euro im Kalenderjahr übersteigen, können steuermindernd geltend gemacht werden.

    https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/03_infos_fuer_arbei...

    Gruß

    RHW 

  • Kann ich die Ausgaben für einen Minijob bei der Steuererklärung angeben?
    Antwort von LittleArrow ·

    Florian, was Du beschreibst nennt man nur dann Werbungskosten, wenn diese Aufwendungen dazu dienen, jetzt oder später steuerpflichtige Einnahmen zu erzielen. Lies zur Gewissheit noch mal § 9 Abs. 1 EStG.

    Da Dein Minijob nicht besteuert wird, entfällt der Werbungskostenansatz. So kannst Du Dir momentan die Kostenaufstellung ersparen.

    Vielleicht machst Du aus dem Job einen steuerpflichtigen, um Werbungskosten geltend zu machen?

  • Muss ich als Model ein Gewerbe anmelden oder gibt es eine Alternative?
    Antwort von hildefeuer ·

    Bei Gewerbe muss man unterscheiden zwischen einem stehenden Gewerbe und Reisegewerbe und Subunternehmern.

    Ein Stehendes Gewerbe ist wenn man einen Laden hat und an einem bestimmten Ort etwas anbietet und Kunden zu Dir kommen.

    Ein Reisegewerbe ist, wenn man umher reist und etwas anbietet bei möglichen Kunden. Ein Büro ist da auch möglich, wo Buchhaltung und Steuern erklärt werden.

    Als Modell arbeitest Du ja ausschließlich für Firmen im In- und Ausland und reist herum. Du arbeitest ja niemals für Endverbraucher bist Subunternehmer, also nur Gehilfe für den Hauptunternehmer oder einen anderen Subunternehmer.

    Dafür brauchst Du gar keine Anmeldung für ein Gewerbe und kannst Dir die Auseinandersetzungen mit den Kammern sparen und Kammerbeiträge ebenfalls.

    Die Beiträge fallen aber auch nicht bei Reisegewerbescheinen an. Davon gibt es auch eine Internationale Variante. Ist aber eher für Handwerker geeignet.

    Du sprichst ja bei Gewerbetreibenden vor um Aufträge zu erhalten. Das muss nicht persönlich geschehen, kann auch telefonisch, per E-Mail oder Fax sein. Die Initiative einen Auftrag zu erhalten geht ja von Dir aus.

    Schreibe auf Deine Rechnungen: "Gewerbetreibender im Sinne §55b Abs. 1 GeweO" und gut ist.

    Die steuerliche Seite ist Dir ja weitestgehend bekannt. Ich arbeite auch seit Jahren ausschließlich als Subunternemer ohne Gewerbeanmeldung. Das habe ich abgemeldet, bevor die TV-Steuer eingeführt wurde.


  • Muss ich als Model ein Gewerbe anmelden oder gibt es eine Alternative?
    Antwort von Johannes2503 ·

    Du bist als Model Kaufmann im Sinne des HGB §1 da du Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielst daraus folgt: Du musst ein Gewerbe anmelden und dich in das Handelsregister (Abteilung A) eintragen lassen. Das hat wie hier schon richtig erwähnt nichts mit Steuern zu tun.


    Alle 4 Antworten
    Kommentar von blackleather ,

    Ich widerspreche dir bezüglich einer Eintragungspflicht in das Handelsregister.

    Das Unternehmen der Fragestellerin erfordert keinen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb. Also liegt kein Handelsgewerbe vor. Also ist sie nicht Kaufmann und folglich nicht eintragungspflichtig.

    Etwas ganz anderes ist die gewerberechtliche Anmeldung nach § 14 GewO, die auf jeden Fall erforderlich ist.


  • Muss ich als Model ein Gewerbe anmelden oder gibt es eine Alternative?
    Antwort von Brigi123 ·

    Also bei uns hier kostet das Anmelden eines Gewerbes 27,-€. Das war es dann schon.

    Soweit ich gegoogelt habe, müßtest Du als Fotomodell ein Gewerbe anmelden, das wird Dir das Ordnungsamt genauer erklären.

    Steuerlich gibt es für Dich tatsächlich keinen Unterschied, soweit Du unter 24.500,-€ Umsatz (oder Gewinn?) bleibst. Erst darüberhinaus wird ja Gewerbesteuer fällig. Und die wird ja auch mit der ESt. verrechnet, soweit ich weiß.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Impact ,

    "Das wiederum hat mit der Gewerbesteuer nichts zu tun, sondern mit der Höhe Deines Gewinns."

    Kommentar von Brigi123 ,

    Sorry, ergänzend:

    Eine Gewerbeanmeldung kann auch Folgen haben wie z.B. die IHK-Zwangsmitgliedschaft oder die Mitgliedschaft bei einer Berufsgenossenschaft. Das weiß ich für Deinen Fall leider nicht, ich kann Dir auch nichts über die Höhe der Beiträge sagen.

    Kommentar von Impact ,

    Und ein Gewerbe nicht anzumelden ist eine Ordnungwidrigkeit.  Das Bußgeld variiert.

    Kommentar von hildefeuer ,

    Nein, wer kein Gewerbe anmeldet, begeht einen Rechtsirrtum. So steht es in der amtlichen Kommentierung zur Gewerbeordnung (Landmann Röhmer), Man bleibt dann in jedem Fall straffrei. Ein Bußgeld kann nur festgesetzt werden für Reisegwerbe, die die Voraussetzungen nicht erfüllen. Also wer vorgibt ein Reisegewerbe zu betreiben und im Besitz einer Reisegewerbekarte ist, aber ein stehendes Gewerbe betreibt.

    Kommentar von Impact ,

    Unsinn - § 146 GewO (nicht irgendwelche Quatschköpfe)

    Kommentar von hildefeuer ,

    In der Gewerbeordnung sind Ausnahmen definiert. Ein Gewerbe ist also nicht in jedem Fall anzumelden, sonst gäbe es ja keine Ausnahmen.

    Kommentar von Impact ,

    Sich drehen und wenden, rauswinden, Ausreden finden ...

    Sie betreibt ein Gewerbe und das ist anzumelden.

    Kommentar von hildefeuer ,

    Sie betreibt kein stehendes Gewerbe, Sie betreibt ein Reisegewerbe, das nicht anmeldepflichtig ist.

    §55b Abs.1 ist in §146 nicht aufgeführt, nur mal so nebenbei.

  • Muss ich als Model ein Gewerbe anmelden oder gibt es eine Alternative?
    Antwort von Impact ·

    Vergiss, was die Kolleginnen erzählt haben - es ist nur Müll.

    Und so bringst Du aber auch alles durcheinander und verwendest auch noch falsche Zahlen.

    Du hast kein Kleingewerbe angemeldet, weil es sowas nicht gibt.

    Du warst (umsatzsteuerlich) Kleinunternehmerin unter 17.500 Euro.

    Einen Gewerbeschein gibt es nicht - entweder man hat ein Gewerbe oder nicht (und das meldet man an).

    Das wiederum hat mit der Gewerbesteuer nichts zu tun, sondern mit der Höhe Deines Gewinns.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von hildefeuer ,

    Einen Gewerbeschein gibt es schon. Einen Reisegewerbeschein. Oder einen Internationalen Reisegewerbeschein.

    Kommentar von Impact ,

    Davon ist hier nicht die Rede - und die müssen beantragt werden.

  • Kann man die Fahrtkosten für den Uniweg absetzen?
    Antwort von Rabbicook ·

    Das Ganze mit dem absetzen wird meist falsch verstanden. Absetzen bedeutet in diesem Fall, das einkommen um den abzusetzenden Betrag zu mindern, so dass dafür keine Einkommenssteuer fällig wird. Du müsstest also für die Fahrkosten keine Einkommensteuer bezahlen, da Du aber kein steuerpflichtiges Einkommen hast, kannst Du die Steuerlast auch nicht mindern.

  • Muss ich in diesem Fall eine Steuererklärung abgeben?
    Antwort von Happinez ·

    Ich kenne dir Antwort nicht, bin aber derzeit auch daran mich schlau zu machen. Was ich aber sagen möchte. Es wird eine Frage gestellt, die man doch, zumindest der der Ahnung hat, doch sehr leicht beantworten kann. Und es geht hier lediglich um eine brauchbare Antwort und nicht um eine Meinung. Ist doch völlig egal woher er das Geld hat und was er damit macht. Ich bin ebenfalls bei Cryp Trade Capital. Mein Fazit: Bisher sehr positiv. Erkundigt euch erst einmal über dieses Unternehmen, bevor ihr urteilt. Vielleicht ist es aber auch der Neid, nicht so viel Mut aufzubringen und viel Geld zu investieren. Natürlich muss man dazu sagen, dass man dennoch ein Risiko eingeht. Das hat man aber beim traden immer. Deshalb am besten nur Geld einsetzen, welches man auch verschmerzen kann. Ich würde es wieder tun...mit den Kritikern kann ich leben. Ich sehe ja meinen Kontoauszug 😆

  • Einkommenssteuer DE 2016 bei Wohnortsumzug in die Schweiz (Arbeitsort Schweiz)?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Warum fragst du dich das? Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer und das Jahr geht vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, zumindest soweit ich das bisher erlebt habe.

    Und wenn man nun noch wüsste, welcher Einkunftsart deine Arbeit zuzurechnen ist, könnte man sogar noch sagen, wohin die schweizer Einkünfte vom 1. Januar bis zum 1. Juni (offenbar Tag des Wegzugs) eingetragen werden und wie.

    Für die Zeit vom 2.Juni bis zum 31. Dezember gehören die schweizer Einkünfte auf den Mantelbogen etwa ab Zeile 98 oder so. Die schweizer Einkünfte werden dabei aber nach deutsche Recht ermittelt, nicht etwa nach ausländischem Recht.

  • Einkommenssteuer DE 2016 bei Wohnortsumzug in die Schweiz (Arbeitsort Schweiz)?
    Antwort von Petz1900 ·

    Es stellt sich die Frage, welche Einkünfte du bis zum Wegzug in die Schweiz in D erzielt hast und ob diese in der CH oder in D zu versteuern sind.

    Sollte alles in der CH zu versteuern sein brauchst du keine deutsche Steuererklärung abgeben.

    Anderenfalls sind die Einkünfte bis zum Wegzug als "normale" Einkünfte zu erklären, die Einkünfte nach dem Wegzug unterliegen dem Progressionsvorbehalt (Seite 4 des Mantelbogens).

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von halbstark ,

    Danke für die Rückmeldung.

    Ich war bis zu meinem Wegzug (01.06.) Grenzgänger und somit doppelt besteuert (CH, DE) und hab nur Einkünfte bei meinem Arbeitgeber in der Schweiz erzielt. Nach dem Wegzug habe ich lediglich in der Schweiz Steuern gezahlt. 

    Meine Fragen:

    Muss man die Einkünfte (Gehalt Schweiz), die ich nach Umzug in die Schweiz erwirtschaftet habe in der Steuererklärung für das dt. Finanzamt überhaupt noch angeben? Wenn ja, wo?

    Kann ich die Werbungskosten, nach dem 01.06. angefallen sind, dann auch noch angeben/ansetzen? Wenn ja, wo sind diese einzutragen? 

  • Wie kann ich einen Erlass von Steuerschulden bewirken?
    Antwort von LittleArrow ·

    Ich habe bei dem geschilderten Reichtum nicht erkennen können, warum bei diesem - etwas strubbelig geschilderten - Sachverhalt Steuerschulden erlassen werden sollten. Von wem überhaupt und welche Steuern?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Tilgungen werden ja auch nicht erkannt, aber faktisch ist es auch eine hohe monatliche Last.

    Das ist zwar eine finanzielle Last, aber trotzdem keine Betriebsausgabe, sondern lediglich ein Vorgang innerhalb der Vermögens- und nicht der Einkommenssphäre . Die Kreditaufnahme wurde ja auch nicht als Betriebseinnahme versteuert oder?

  • Kann man die Fahrtkosten für den Uniweg absetzen?
    Antwort von wfwbinder ·

    Kannst Du, aber Deine Einkommensteuererklärung/die Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags, wandert auf Halde.

    Es ist ein Prozess anhängig, die Kosten auch für die Erstausbildung  als Werbungskosten abziehen zu dürfen.

    Nur dann würden sich diese Kosten für Dich auswirken.

    Etwas anderes, wenn Du vor dem Studium eine andere Ausbildung gemacht hast.

  • Wie kann ich einen Erlass von Steuerschulden bewirken?
    Antwort von Rat2010 ·

    Unglaublich, was die Leute hören. Ich habe nicht gehört, dass immer mehr Steuerpflichtige nicht nach dem Gesetz besteuert sondern ihnen die Steuern erlassen werden. Wo hört man so was??? Und könntest du solche Aussagen einfach hinterfragen?

    Ich finden an deinen Angaben nichts außergewöhnliches und ganz sicher keinen Anhaltspunkt, aus dem man dir was erlassen sollte.

    Deine Idee ist einfach absurd. Keine Chance auf Steuererlass.

  • Wie kann ich einen Erlass von Steuerschulden bewirken?
    Antwort von wfwbinder ·

    Für den geschilderten Sachverhalt keine Chance.

    Das Du für Mieterträge Steuern zahlen musst, ist weder eine sachliche, noch eine persönliche Härte. Die Steuer trifft jeden, in einer vergleichbaren Position ebenso wie Dich.

    Lies ma dies:

    http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/steuererlass.html

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Pancake ,

    Wie sieht es aber wegen den Kosten aus?

    Tilgung und Kosten der Erstwohnung. Dadurch fällt eine hohe Steuerlast an als wenn diese Kosten nicht wäre.

    Die Defintion ist relativ schwammig, also nich sehr klar.

    Ab wann wäre denn ein Erlass zulässig, falls das Finanzamt mitspielt?

    Kommentar von Impact ,

    Das Finanzamt "spielt nicht mit" - die gesetzlichen Vorgaben hast Du in keiner Weise erfüllt (google mal).

    Kommentar von wfwbinder ,

    Die Tilgung ist ein Vermögensaufbau. Tilgung als Kosten abziehen, wäre ebenso, als würde man Sparbeiträge vom Einkommen abziehen dürfen, die man eben statt in einen Immobilienkauf, auf z. B. Sparbeiträge in einen Investmentfonds steckt.

    Steuererlass ist ein Punkt der eben sehr selten vorkommt. Bei Dir liegt eben weder eine Existenzbedrohung vor, wenn Du die Steuern zahlst , noch eine Ungerechtigkeit gegenüber vergleichbaren steuerpflichtigen.

    Kommentar von Pancake ,

    Wann wäre konkreter Erlass gegeben, bei einem konkreten Beispiel?

    Nur zum Verständnis...

    Kommentar von wfwbinder ,

    Ich habe zur Zeit einen Fall auf dem Tisch, wo wir bestimmt einen Erlass beantragen werden.

    Ein Mandant (war damals noch nicht Mandant bei uns)  wurde für 2012 rechtskräftig geschätzt. Dabei waren laufende Einkünfte, sagen wir von 20.000,- geschätzt, und Einkünfte gem. § 23 EStG (privates Veräußerungsgeschäft) von 200.000,- geschätzt worden.

    Die Schätzung wurde 2016 endgültig rechtskräftig, weil der Mandant schlecht, bzw. nicht beraten war.

    Seit 3 Monaten ist er bei uns und wir haben die Erklärungen seit 2013 gemacht. 

    Dabei wurde festgestellt, dass der Veräußerungsgewinn (§ 23) fehlerhaft durch das Finanzamt in 2012 angesetzt wurde, weil zwar der Vertrag 2012 geschlossen war, aber erst in 2013 wirksam wurde. 

    Die Einkünfte von 200.000,- (die Höhe stimmt in etwa auch bei der Schätzung) sind also tatsächlich in 2013 zu erfassen.

    Damit würden die Einkünfte zweimal erfasst, weil ja an 2012 nichts mehr geändert werden kann (rechtskräftig) aber tatsächlich 2013 besteuert werden müssen (sachlich richtig).

    Somit würde eine Steuerschuld  eingefordert, die tatsächlich unbillig ist.

    Kommentar von Pancake ,

    Und Geld was ich an nahe Angehöre zur Verfügung stelle....was mss erfüllt sein, dass ich das qausi wie Gemeinnützig absetzen kann oder halt als Erlass beantragen kann?

    Kommentar von Impact ,

    Schluss mit Leute verarschen !!

    Kommentar von Pancake ,

    Dein Kommentar ist unangemessen.

    Kommentar von Impact ,

    Deine Frage ist Verarsche !!!

    Kommentar von wfwbinder ,

     Und Geld was ich an nahe Angehöre zur Verfügung stelle....was mss erfüllt sein, dass ich das qausi wie Gemeinnützig absetzen kann oder halt als Erlass beantragen kann?

     Private Geldgeschenke kann man nicht abziehen. Wenn Jemand verpflichtet ist, Hilfe zu leisten gibt es dafür auch entsprechende Vorschriften.

    Was Du hier beschreibst, wie Geldgeschenke innerhalb der Familie sind nicht relevant und kein Grund für einen Steuererlass. 

    Die Grundlangen dafür habe ich genannt.

    Kommentar von Pancake ,

    Bedürftigkeit und sittliche Verpflichtung wäre der bessere Ausdruck.

    Es ist keinefalls so, dass ich hier aus Lust und Laune Geldschenke mache.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Dann gilt § 33 a EStG

    Kommentar von Pancake ,

    Was muss aber erfüllt sein, damit das anerkannt ist? - ich habe keinerlei rechtliche Verpflichtung, aber die Angehörigen leben im Ausland und sind auf Unterstützung angewiesen.

    Kommentar von Impact ,

    Was muss erfüllt sein - § 33 a EStG - das wird Dir doch nicht gesagt, dass Du es   n i c h t   liest!

    Kommentar von Rat2010 ,

    Das ist in § 33 a EStG geregelt

    http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/78742_33a/

    Vielleicht geht ja doch was. Du musst halt unterhaltsverpflichtet sein.

    Kommentar von Impact ,

    "ich habe keinerlei rechtliche Verpflichtung"

  • Abfindung und Erwerbsminderungsrente?
    Antwort von Asilah ·

    Eine Unterhaltsrechtliche Abfindung oder Abfindung aus Zugewinnausgleich wird nicht versteuert. Bleibt also Brutto=Netto

    Arbeitsrechtlich kann wohl keine Abfindungszahlung erfolgen, da beide volle EM Rente bekommen? Diese wäre sonst zu versteuern.

  • Abfindung und Erwerbsminderungsrente?
    Antwort von Rat2010 ·

    Die Erwerbsminderungsrente dürfte unter Progressionsvorbehalt und die BU-Rente mit dem Ertragsanteil steuerpflichtig sein.

    Warum glaubst du, dass der Abfindungsfall deiner Frau anders ist als der von Leuten, die ein normales Gehalt beziehen?

    Er ist genau gleich. Wenn du also was für Leute mit Gehalt gefunden hast, das du dir als sinnvoll vorstellen kannst, wäre das vieleicht auch bei euch sinnvoll.

    Du solltest allerdings ernsthaft überlegen, ob sie nicht besser den knapp fünfstelligen Betrag an Steuer zahlt - nur hängt die Entscheidung von Fakten ab, die mir nicht bekannt sind.