Lohnsteuer - neue und gute Antworten

  • Weniger Netto im Dezember?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich hätte eine Lösung, die Dir aber eventuell zu primitiv ist.

    Lege die Novemberabrechnung und die Dezemberabrechnung nebeneinander udn vergleiche die einzelnen Posten um zu sehen, ob mehrere eine Abweichung haben, oder nur einer.

    Und dann man sehen (falls es mehrere sind) ob die einen klaren Bezug zum Bruttogehalt ahben.

    So ist die Frage nur stochern im Nebel (siehe @EnnoWarMal).

  • Weniger Netto im Dezember?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Offenbar ist der Novemberlohn ausgezahlt worden - da machen viele Arbeitgeber den Lohnsteuerjahresausgleich.

    Im Übrigen ist meine Kristallkugel aber noch beim TÜV - die muss noch nachjustiert werden. Der Abgleich "Vermutung/Wahrheit" und umgekehrt funktioniert nicht mehr richtig und auch der Geradeauslauf hat eine Macke.

    Ich hab das selber geprüft, indem ich im Juni hineingeschaut habe und nun geprüft habe, ob es so gekommen ist. Was soll ich sagen! Es ist alles anders gekommen.

    So kann ich nicht arbeiten!

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    Kommentar von Sami38 ,

    Leider nein. Das Gehalt vom November wurde bereits Ende November ausgezahlt. Dieses ist identisch mit dem Gehalt aus Oktober 17. Davor war das ausbezahlte Netto geringfügig geringer da noch andere KV mit höherem Zusatzbeitrag. Nach meinem Kenntnisstand darf der Lohnsteuerjahresausgleich nur zugunsten des Arbeitnehmers durchgeführt werden. Weiter schließt eine Änderung des KV Zusatzbeitrages ja eigentlich aus das der Arbeitgeber einen Lohnsteuerjahresausgleich für mich durchführt. Daher erscheint mir wie beschrieben der ganze Sachverhalt seltsam....

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Wenn Dir diese Antwort nicht ausreichend ist, dann wäre es doch das einfachste mal kurz in der Personalabteilung anzurufen und sich den Sachverhalt erklären lassen.

  • Warum unterscheidet sich bei der Berechnung der Steuerlast die Einkommensteuer von der Lohnsteuer + SolZ + KiSt?
    Antwort von LittleArrow ·

    Nein, das wäre sehr unwahrscheinlich.

    Die Lohnsteuer auf Einkommen aus unselbständiger Arbeit wird monatlich erhoben. Die monatliche Zahlungsbasis ist der Bruttolohn, der im Laufe des Kalenderjahres veränderlich ist durch Lohnerhöhungen, Überstundenzuschlägen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Daneben werden auch Sozialabgaben, KV, PV, Steuerklassen(wechsel) und Freibetrag(sänderungen) berücksichtigt.

    Die Einkommensteuerermittlung nach der Einkommensteuererklärung auf Jahresbasis für die jeweiligen Zahlungssummen, z. B. der Bruttolöhne, Werbungskosten, Sonderausgaben (z. B. Sozialabgaben, KV, PV, Unterhaltszahlungen, Zusatzversicherungen, Spenden) und haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen.

  • Lohnsteuerermäßigung bei seltenen Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte möglich?
    Antwort von Petz1900 ·

    Nach Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Satz 4 müssen die Werbungskosten in diesem Fall mindestens 1.600 € betragen, das wird hier schwerlich der Fall sein.

    https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__39a.html

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Wilhelm6782 ,

    Da meine erste Tätigkeitsstätte in über 100 Kilometer Entfernung liegt, wird der Geldwerte Vorteil auf über 1000 Euro monatlich angesetzt. Ich zahle also wesentlich mehr Lohnsteuer als notwendig. Würdest du die zu viel gezahlte Lohnsteuer als Sonderausgaben sehen?

    Kommentar von correct ,

    Wieso zahlst angeblich mehr Lohnsteuer als notwendig - Du bekommst anstatt Lohn einen Vorteil aus dem Auto - und der ist zu versteuern. Das hat erstens mit der Frage nichts zu tun und das mit den Sonderausgaben ist zweitens lächerlich.

    Kommentar von Petz1900 ,

    Nein, das sind und bleiben Werbungskosten, die du aber erst in der Einkommensteuererklärung geltend machen kannst.

    Die Voraussetzungen für einen Lohnsteuerermäßigungsantrag sind nur eben nicht erfüllt, weil du unter 50 € im Monat bleibst.

    Also soooo viel zu viel Lohnsteuer zahlst du nicht.

    Nützt nichts, da musst du eben ein Jahr warten.....

    Kommentar von Petz1900 ,

    Nein, das sind und bleiben Werbungskosten, nur die Voraussetzungen für einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte sind eben nicht erfüllt, weil du unter 50 € im Monat bleibst.

    Du kannst die Werbungskosten also erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend machen.

  • Lohnsteuerermäßigung bei seltenen Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte möglich?
    Antwort von correct ·

    Wie war die Begründung der Ablehnung? Was Du hier behauptest kann nicht stimmen. Außerdem - wie hoch soll denn der Freibetrag sein und wie begründest Du ihn?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Wilhelm6782 ,

    Den Freibetrag begründe ich in der Tatsache, dass ich meine erste Tätigkeitsstätte 4 statt 15 Mal im Monat anfahre... Darüber habe ich eine Bestätigung meines Arbeitgebers.

    Kommentar von correct ,

    Sowas nenn ich mal eine korrekte Antwort !!

  • Wie kann man die Lohnsteuer ausrechnen?
    Antwort von LittleArrow ·

    Du kannst entweder in Lohnsteuertabellen nachgucken oder den Rechnern vertrauen. Warum willst nicht die Rechner benutzen?

    Die Lohnsteuertabellen berücksichtigen u. a., dass bei steigendem Bruttolohn sich auch der Lohnsteuersatz erhöht. Dazu musst Du den Einkommensteuertarif kennen und verstehen. Vielleicht ist diese neue Broschüre des BMF für Dich interessant:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellse...

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Ich wollte dem Fragesteller diese Antwort geben, aber das System hat es nicht zugelassen. Unter diesem Link kannst Du Dir die Lohnsteuertabelle für 2018 im PDF-Format downloaden. https://www.imacc.de/lohnsteuertabelle/

    Kommentar von correct ,

    Das mit der guten Bewertung war eher lustig gemeint -

    in der LSt-Tabelle kann man nur nachsehen, wenn man zuvor das zu versteuernde errechnet hat.

  • Lohnabrechnung bei keinem Verdienst?
    Antwort von wfwbinder ·
    1. Für einen Minijob ist eine Lohnabrechnung zu erstellen, wenn ein Lohn gezahlt wurde.
    2. Theoretisch schon, für Fälle, wo etwas vergessen wurde. Ist aber je nach System mit Problemen verbunden.
    3. Wenn ein Lohn gezahlt wurde, ist eine Abrechnung zu erstellen. Allerdings ist in dem geschilderten Fall (1,- Euro Gehalt für einen Geschäftsführer) Ein Gespräch mit dem Steuerberater zu empfehlen. Es klingt nicht nach einem Vertrag "wie unter fremden Dritten."