Muss ich den erhaltenen Betreuungsunterhalt als nichteheliche Mutter bei der Steuer als Einkommen angeben?

Wir haben nie zusammen gewohnt und haben auch seit kurz nach der Geburt 2014 keine Partnerschaft mehr. Gerichtlich wurden für 2015 insgesamt 12000 € Mutterunterhalt/Betreuungsunterhalt festgelegt. Er muss mir 2016-2017 monatlich 500 € zusätzlich zum Kindsunterhalt bis zum 3. Geburtstag zahlen. Seit Oktober 2015 bin ich wieder in Teilzeit arbeiten,

In meinem Steuerprogramm steht: Unterhalts- und Ausgleichsleistungen

Bitte erfassen Sie hier folgende Leistungen von Ihrem geschiedenen Ehepartner oder Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft:

erhaltene Unterhaltsleistungen erhaltene Ausgleichsleistungen zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs. Die erhaltenen Leistungen müssen Sie aber nur dann versteuern, wenn Sie gegenüber dem Partner zugestimmt haben, dass dieser die Ihnen gezahlten Leistungen als Sonderausgaben geltend machen kann.

Diese Zustimmung haben Sie durch Unterschrift auf der sogenannten "Anlage U" gegeben.

Wenn ich diese 12000 € dort angeben würde, muss ich ca. 350 € Steuern nachzahlen, ansonsten würde ich ca. 680 € (alles was ich 2015 gezahlt habe) zurück bekommen.

Die Anlage U zählt doch meines Wissens nach, nur wenn man verheiratet war? Ansonsten müssten es für Ihn doch Sonderausgaben sein?

Den Kindsunterhalt kann er ja auch nicht absetzen (0,5 Kinderfreibetrag)

Wäre super, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte

Recht Steuererklärung unterhalt
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Einkommenssteuererklärung Abfindung, 5tel Regelung, Lohnersatzleistungen - HILFE

Hallo zusammen, ich "brüte" gerade über der Einkommensteuererklärung 2012. Ich hoffe, von Ihnen evtl. einen Rat zu bekommen... Kurz zu meiner Situation: Ich wurde im September`12 betriebsbedingt zum 31.12.12 gekündigt. Und ein Vergleich bei Gericht protokolliert. (Beschluss erfolgte Mitte Januar 13) U.a. wurde dort vereinbart, dass für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung in Höhe von 8000€ am 01.01.13 gezahlt wird. Ich bekam Anfang Januar den Ausdruck der elektr. Lohnsteuerbescheinigung mit dem"normalen" zu versteuernden Einkommen über 40.000€. Die Abfindung wurde Ende Januar dann überwiesen und ich erhielt eine neuen neuen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung von 2012, wo in Zeile 10 die Abfindung und in Zeile 11 und 12 die Steuer und der Solibetrag bereits abgeführt wurde...

Weder mein ehemaliger Arbeitsgeber, noch mein Rechtsanwalt interessieren sich für den offensichtlichen Fehler und wurden bislang tätig. Ich habe mehrmals mit dem Finanzamt telefoniert, aber dort konnte man mir auch nicht zusichern, dass der zuständige Finanzamt die Angaben korrigiert, da immer die Berechnungsgrundlage die Übermittlung des A.-gebers ist. Aber ich könnte einen Brief & Kontoauszug mit dazu legen und es versuchen, ggfs. Widerspruch einlegen - tolle Aussage!

Nun meine vielen Fragen: 1. Würde ich nicht die gesamte Summe der Steuern & Soli für die Abfindung wiederbekommen?
2. sollte ich lieber einen 2ten Anwalt einschalten, der sich darum kümmert, dass die Angaben vor Abgabe der Erklärung korrigiert werden?

Versteuert werden muss die Abfindung ja dann in 2013. In diesem Jahr werde ich vorraussichtlich nur Lohnersatzleistungen erhalten in Form von Krankengeld. Und bin zur Abgabe verpflichtet. Und jetzt meine nächsten Fragen:

  1. Krankengeld - progressionsvorbehalt - brutto ca. 70€/Tag. Und Abfindung 8.000€ als ermässigtes Einkommen-erwirtschaftet über mehrere Jahre?

  2. Wie hoch ist der Steuersatz in 2013? 70€ x 365 Tage = 25.500 € durch das Krankengeld?? Den Steuersatz der daraus resultiert, als Steuersatz für die Abfindung? 5-tel. Regelung möglich? Krankheitskosten, Krankenhaustagegeld, Reha, Fahrten zum Arzt, etc... als aussergewönliche Belastung absetzbar?

  3. Schiesse ich mir letztendlich selber ins Knie, wenn ich überhaupt alles versuchen lasse zu korrigieren? Für letztes Jahr alles wieder zurück und für dieses Jahr nachbezahlen, in welcher Höhe? Ich verstehe es nicht mehr und brauche dringend Profis

Danke im voraus Manuela

Abfindung einkommensteuer Einkommensteuererklärung Finanzamt Krankengeld Recht Steuererklärung Steuern Steuerrecht EStg Zuflußprinzip
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Ausbildung, Berufserfahrung und dann doch noch Studium, wie sind Kosten Abzugsfähig

Fallbeschreibung: Tochter hat Ausbildung (industriekauffrau) abgeschlossen und schon ca. 2 Jahre im Beruf gearbeitet und beginnt nun zum Wintersemester ein Studium (Wirtschaftsingineur = Berufsverwand jedoch beim Arbeitgeber gekündigt und in Vollzeit). Angemeldeter Zweitwohnsitz am Studienort, Wohnung in einer WG mit Mietvertrag.

Fragen: 1.) Welche Kosten kann Sie Steuerlich absetzen? (Meiner Meinung nach wöchentliche Fahrtkosten, hin und zurück, Miete, Studienmaterial, Gebühren,...)

2.) Welche Kosten kann ich Steuerlich absetzen? (evtl. Unterstützungszahlung, wenn ja welche Grenzen und wie muß die Zahlung erfolgen (Zahlungsnachweis, Kontoauszug,)

3.) Für 2013 denke ich kann alles soweit geltend gemacht werden da 9 Monate Steuerpflicht bestanden hatte und bezahlt wurde

4.) Wie sieht es für die Jahre 2014,2015 und ggf. 2016 aus, ist da ein Verlußtvortrag möglich und wenn ja wie muß dieser dann belegt und erklärt werden.

Bin gerne bereit weitere Details zu besprechen und/oder Informationen zu geben um eine gute Antwort zu bekommen. einfach Antworten oder Anfragen posten. Sollte die Frage den Rahmen dieses Forums sprengen bitte ich um Vorschläge bzw. Kontaktdaten (Telefon oder e-mail) um anderweitig diese (für mich) gute Frage beantwortet zu bekommen.

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Verpätet abgegebene Steuererklärung, FA meldet sich nicht, soll ich anfragen oder warten?

Hallo,

Ich gebe meine Steuererklärung nun seit 11 Jahren ab und dank WISO Sparbuch hatte ich noch nie ein Problem. In der Zeit habe ich schon 3x das FA wegen Umzug gewechselt, aber das war nie ein Problem. Auch habe ich bisher keinen Kontakt zu einem FA Beamten aufnehmen müssen.

Allerdings ist es dieses Jahr etwas anders. Und zwar wollte ich auf meine Nebenkostenabrechnung warten und habe daher meine Steuererklärung erst Ende Juli eingereicht. Mein großer Fehler war, dass ich mich bis zur Abgabe nicht wirklich über den Abgabetermin informiert habe (normalerweise reiche ich die Erklärung im März/April ein).

Nun habe ich also meiner Steuererklärung ein Entschuldingungsschreiben beigelegt und die Verspätung mit der späten Nebenkostenabrechnung begründet. Im Nachhinein bereue ich es, dass ich nicht damals das FA direkt kontaktiert habe.

Was mich aber nun insgesamt wundert, ich habe vom FA bisher nichts erhalten. Weder eine verhängte Versäumnisstrafe noch eine Bestätigung der Einreichung, usw. Mein FA schweigt einfach. Ich fürchte auch, dass ggf. meine Belege nicht eingetroffen sind (Abgabe der Erklärung selbst per Elster).

Mir ist klar, dass das FA viel zu tun hat und dass die Bearbeitung durchaus über Monate gehen kann. Sollte ich aber lieber mal anrufen und nachfragen? Irgendwie ist mir das Ganze nun auch peinlich, weil ich so schludrig war.

Und wie hoch dürfte die Strafzahlung in meinem Fall sein? Eigentlich erwarte ich einen 4-stelligen Betrag zurück. Aber ich habe gelesen, dass trotzdem eine Strafe verhängt werden kann, die bis zu 10% von der Einkommenssteuer hoch sein kann. Stimmt das?

Das wäre sehr bitter, aber vielleicht auch gerecht bei meiner Dummheit dieses Jahr...

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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

Ich persönlich finde es allerdings als sehr unangenehm, bei jedem Fahrtantritt und Fahrtende erst einmal das Fahrtenbuch aus dem Handschuhfach zu holen und entsprechendes einzutragen. Vor allem im Winter, wenn man spät abends nach hause kommt. Es ist kalt und dunkel, man hat hunger und ist müde - dann ist es echt eine Last, die ganzen Namen und Adressen, km-Stand, Zeit usw. einzutragen.

Deshalb meine Fragen:

1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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Verlustvortrag Studium rückwirkend möglich ? Steuererklärung bereits erfolgt!

Hallo Leute ich habe mal eine Frage zum Thema Verlustvortrag im Studium!

Also hoffe ich kann es verständlich darstellen.

NACH meiner Ausbildung zum Informatikkaufmann habe ich ein Studium begonnen. Somit zählt mein Bachelorstudium schon als Weiterbildung und ist eigl Verlustvortragsberechtigt sage ichmal, so habe ich es zumindest verstanden.

Also:

Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen 7 Semester 3,5 Jahre Habe mal meine Verluste grob aufsummiert (Fahrkosten, Studiengebühren, usw) ca. 20.000 Euro

In den ersten 2 Jahren dieses Studiums habe ich neben dem Studium in den Sem. Ferien immer mal bissl gearbeitet und somit auch für diese Jahre die Lohnsteuerklärungen bereits gemacht, allerdings damals KEINEN Verlustvortrag berücksichtigt weil ich gar nicht wusste, dass das möglich ist.

Meine Frage jetzt kann ich trotz für diese Jahre bereits abgegeben Lohnsteuererklärungen noch Rückwirkend den Verlustvortrag machen (ggf. entsprechend mit meinen damaligen defintiv niedrigeren Einkünften nachträglich verrechnen)?

So das ich dann im Prinzip sagen kann:

Bachelor (3,5 Jahre: Verlustvortrag 20.000 Euro - Einkünfte = bspw. 13000 Euro und jetzt Master (2 Jahre : Verlustvortrag 15.000 Euro - Einkünfte = bspw. 10.000 Euro

Gesamtverlust nach Bachelor und Master 23000 Euro welche ich dann im ersten Jahr nach dem Master mit meinem Einkommen verrechne.

Ganz wichtig halt die Frage für mich wie es mit den ersten beiden Jahren meines Bachelors aussieht, wo ich die Lohnsteuererlkärungen bereits gemacht habe, aber den Verlust nicht erklärt habe, ob das rückwirkend noch geht?

Vielen Dank hoffe mir kann da jemand helfen

Studium einkommensteuer Recht Steuererklärung Steuern Steuerrecht Verlustvortrag weiterbildung EStg
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Muss der Steuerberater für die falsche Steuererklärung haften?

Hallo, es geht um folgendes: Ich bin selbstständig und mein Steuerberater macht jedes Jahr die Einkommenssteuererklärung für mein Unternehmen. Bei dem Unternehmen geht es auch um die Aufteilung der Werbekosten, wie Strom/Wasser/Gas usw., keine eigenen Zähler und dies muss anteilig aufgeteilt werden, da z.T. selbstgenutzte Wohnung (privat), betrieblicher Teil (Lagerhalle/Büro) und einem vermieteten Teil. Dazu gehört natürlich auch noch eine Riesen-Hoffläche (für Parkplätze) Dem Steuerberater hatte ich im ersten Gespräch die ungefähren "qm" der Räume mitgeteilt.

Jetzt ca. 7 Jahre später musste ich aufgrund mehrerer Kassen-Fehlbuchungen unter anderem feststellen, dass die als Werbekosten aufgeteilte Abrechnung nicht exakt ist. Das habe ich deshalb festgestellt, da ich mir die Raumpläne mit den genauen Flächenberechnungen näher angeschaut habe. Mein Steuerberater hat auch nie nach Raum- bzw. Flächenplänen verlangt. Ich persönlich bin ja der Meinung, das dies zu einer ordentlichen Aufgabe für eine genaue Abrechnung mit dazu gehört. Jedenfalls bin ich aufgrund dessen sehr benachteiligt, da der private Nutzungsanteil höher zu meinen Lasten abgerechnet wurde. Meine Nebenkosten sind über Jahre hinweg zu viel auf "privat" gebucht worden.

Desweiteren sind auch noch vergessene oder falsch gebuchte Kassenzettel darunter, hier ist der Teil aber im Verhältnis gering, dennoch ist die gesamte Steuerberechnung falsch.

Beispiel: Halle: tatsächlich 600 qm, gerechnet wurde aber mit 400 qm, auch die anderen Räume stimmen nicht ganz exakt

Wenn ich jetzt gesagt hätte, die Halle hat 1000 qm, wäre es als Beispiel zu meinem Vorteil, daher interessiert mich schon, ob es nicht die Aufgabe eines Steuerberaters ist, dies auch nachzuprüfen.

Liegt dieser in diesem Fall in der Haftung? Was kann ich tun? Muss er diese Nachberechnung kostenlos machen oder müsste ich dafür auch bezahlen?

Betriebskostenabrechnung Falschberatung Recht Selbstständigkeit Steuerberater Steuererklärung Gewerbesteuererklärung
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