Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

Lohnsteuer Steuererklärung Steuern Verlustvortrag werbungskosten
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Bekommt man die Verpflegungspauschale als Vor-Ort-Techniker wenn man von einem IT Dienstleister beim Kunden abgestellt ist?

Ich bin als IT Sevicetechniker(Vollzeit,jeden Tag min. 8,5 Arbeitszeit)von meiner Firma(It Dienstleister) beim Kunden in Essen abgestellt.Mein Wohnort ist Moers(dort setze ich täglich Fahrkostenpauschale unter Werbungskosten ab),der Kunde sitzt in Essen. Mein Arbeitgeber,der IT Dienstleister,sitzt in Nürnberg.Da ich jeden Tag innerhalb von Essen Mülheim und Gelsenkirchen vor Ort Einsätze mit dem von meinem Arbeitgeber bereitgestelltem Firmwagen habe sollte mir doch der Verpflegungsmehraufwand zustehen oder?Jahrelang habe ich den für 230 Tage bekommen.Jetzt wurde er ersatzlos gestrichen obwohl mein Arbeitgeber mir bescheinigte das ich als Aussendiensttechniker dieses Jahr 211 Tage min. 40 Stunden pro Woche tätig war.Das wurde in den vergangenen Jahren immer erstattet..Meine Anfahrt und Rückfahrt von min ca.45min zum Kunden ist nicht eingerechnet. Oder stehen evtl. nur 3 Monate zu? Mein Kunde ist im letzten Jahr komplett umgezogen,das heisst die Anschrift hat sich auch geändert.Ich kann ja nur noch eine erste Tätigkeitsstätte angeben obwohl ich mehrere habe.(4.Standorte in der Stadt) Ich wollte Widerspruch einlegen.Denkt ihr das ist Ok? Sorry für die Komplexität meines Falles,aber es ist denke ich mal sehr häufig für eine abgestellte Arbeitskraft Vor Ort beim Kunden... auch über ggf. berechtigte Einwände die ich beim Einspruch darstellen könnte wäre ich sehr dankbar.... V ielen Dank im voraus...Gruss Gerald

Lohnsteuer werbungskosten Verpflegungsmehraufwand
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Steuerbescheid verstehen

Hallo zusammen,

ich habe am Freitag meine Steuerbescheide für die Jahre 2007 - 2010 erhalten und bin etwas irritiert. Ich habe eine Erklärung mit Hilfe einer WISO-Software gemacht und mich bei den anderen Jahren daran orientiert.

Ich habe folgende Original Belege beigefügt: Kfz-Haftpflicht, Privat-Haftpflicht, Aufstellung meines Vermieters über Haushaltsnahe Dienstleisungen (Gartenpflege, Hausreinigung, Schornsteinreinigung = ca 250 €), teilweise Spendenquittungen (30€)

Im Bescheid ist nun lediglich der Arbeitnehmer-Pauschbetrag über 920 € und Handwerkerleistungen 57 € aufgeführt. Sonst nichts! In der Erläuterung steht nichts weiter....

Nun zu meinen Fragen: Sollten nicht noch mehr Punkte aufgeführt sein? Wurde es einfach unter den Tisch fallen gelassen? Spendenquittungen über 30€ lagen auch bei. Oder zählt das alles zu Werbungskosten??

Den Großteil meiner Spendenquittungen konnte ich erst letzte Woche nachsenden, weil sie mir selbst ewig nicht zugeschickt wurden. Das hat sich mit dem Bescheid leider überschnitten. Habe ich eine Chance, dass mir das noch nachträglich angerechnet wird bei einem Einspruch? Die Beträge (400€) hatte ich mit angegeben und auch geschrieben, dass ich die Quittungen nachreiche. Das FA hat sie allerdings auch nicht nachgefordert, bevor sie mir den Bescheid geschickt haben.

Eins steht jetzt schon fest: Für die nächsten Jahre gehe ich zur Lohnsteuerhilfe!!! Bis dahin zähle ich auf EURE Hilfe ;-) Danke Vorab!

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