Wie ergeben sich Blockfristen bei Kankengeld, wenn man gar keines bezogen hat?

Üblicherweise beginnt eine Krankenkasse eine Blockfrist immer am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit. Bei mir war es so, das ich am 15.7.2013 urplötzlich heftige Hüftschmerzen bekam. Nach Röntgen und MRT stellte sich heraus: ich hab Arthose. Befund Berichte hab ich noch. Krankengeld bezog ich nicht, ich war nur wenige Tage mal AU deswegen. Zunächst könnte ich mich nicht zu einer Operation entschließen.. Am 15.9.2015 hatte ich eine Unfall mit heftigen Beschwerden, in Folge dessen war ich krank bis zur Aussteuerung. Ebenfalls ging ich in dieser Zeit ein paar mal zum Arzt wegen der Hüfte. Nun bin ich wieder gesund und Arbeitsfähig und wollte eigentlich jetzt die Hüfte operieren lassen. Die KK verweigert jedoch die Leistung der Zahlung von Krankengeld, da es als hinzugekommen Krankheit gewertet wird. Jedoch hätte eigentlich die Blockfrist für die Hüfte enden müssen am 15.7.2016. Das war aber genau der Zeitpunkt, wo ich Krankengeld für die Unfallfolgen bezog. Ist das nun tatsächlich eine hinzugekomme Krankheit oder hätte die Krankenkasse eine zweite Blockfrist für die Hüfte ab den 16.7.16 bilden müssen, so dass da noch Anspruch wäre? Wer kann mir da helfen? Lohnt sich ein Widerspruch? Meine Arbeitsfähigkeit mit der Hüfte habe ich mehr als 1 Jahr bewiesen

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Elterngeld, Mutterschaftsgeld und Krankengeld - Reduktion Arbeitszeit während AU

Hallo,

ich bitte um Hilfe, da mein "Fall" sich aufgrund der Stundenreduktion nicht so leicht recherchieren lässt.

folgender Sachverhalt: seit 12.12. AU bis erstmals 1.2., wird vermutlich verlängert (psychische Probleme, Mobbing, etc. aufgrund von Schwangerschaft in der Arbeit); bis 31.12. 100% im Unternehmen beschäftigt ab 1.1. 35% im Unternehmen beschäftigt (Vertragsänderung vor AU gemacht) befristeter Vertrag bis 30.6.2016 mit 35% Beschäftigung (Elternzeit bis 20.7.2016 geplant)

ab etwa 6.6.15 Mutterschutz

Berufstätig seit 1.4.2014, davor Studentin & Minijobberin

Nun meine Fragen: a) Berechnung des Krankengeldes nach 6 Wochen AU --> wie ich das sehe gilt hier weiterhin das 100%-Entgelt, richtig?

b) Berechnung Mutterschaftsgeld --> hier ja angeblich Gehalt VOR AU - doch wie ist das im Falle einer vertraglichen, andauernden Stundenreduktion während AU? Gibt's dann doch "nur" das 35%-Entgeld als Mutterschaftsgeld?

c) Berechnung Elterngeld --> wenn AU schwangerschaftsbedingt: Verschiebung der Bemessungsmonate um Krankengeld-Zeit - dh. ich rutsche in die Minijob-Zeit --> wenn AU nicht schwangerschaftsbedingt: Krankengeld wird überhaupt nicht Berücksichtig für Elterngeldbemessung ist das so weit richtig?

Kommt mir etwas seltsam vor, dass das Krankengeld überhaupt nicht in die Elterngeld-Berechnung einbezogen wird, wenn ich ehrlich sein soll. Mein "Fall" lässt sich leider nicht so einfach recherchieren, da ich ja die Stundenreduktion während der AU auch noch drin hab. Sollte ich ein Beschäftigungsverbot bekommen, so weiß ich, dass ich das 35%-Gehalt weiterbekommen werde. Krankengeld ist in dem Fall beinahe doppelt so hoch...

Vielen Dank für die Hille! :-)

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Auflösungsvertrag wg. AG-Wechsel und dann arbeitsunfähig. Anspruch auf Krankengeld?

Hallo,

wollte nicht weiter beim alten Arbeitgeber arbeiten, habe mich beworben und im April / Mai die Zusage und den Vertrag für eine neue Stelle bekommen. Aufgrund von Kündigungsfristen hatte ich mit dem neuen AG als Start-Termin den 1.10. vereinbart. Da sowohl der neue AG wie auch ich selbst den Termin vorziehen wollten, habe ich mit dem alten AG im Juni einen Aufhebungsvertrag zu Ende August vereinbart. Der neue AG hat mir eine Vertragsänderung mit Start Anfang September übermittelt.

Bedauerlicherweise habe ich mir etwa eine Woche vor der Arbeitsaufnahme beim neuen AG während meiner Freistellung eine Verletzung auf einem Privat-Gelände zugezogen, mit der ich etwa 8 - 12 Wochen arbeitsunfähig sein werde (kein Fremdverschulden, kein Unfall, kein Alkohol ... und den Eigentümer des Privatgeländes trifft auch keine Schuld).

Der neue AG wird erst nach 4 Wochen mit der Gehaltszahlung einsetzen (Lohnfortzahlungsgesetz).

Die Krankenkasse verweigert die Zahlung von Krankengeld mit der Begründung, ich hätte meinen Anspruch auf Krankengeld mit der Unterschrift unter dem Aufhebungsvertrag verwirkt.

Im SVG habe ich nichts finden können, was die Aussage der Krankenkasse untermauern würde.

Sachdienliche Hinweise zur möglichen Antwort an die Krankenkasse dringend erbeten.

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Überprüfung Krankengeld - Teilerwerbsminderungs- und EU-Rente

Wer kann mir bitte helfen? - Nachdem ich im Sommer 2010 einen "Eilantrag" auf eine Reha stellen sollte und endlich nach 6 Monaten arbeitsfähig in der Klinik ankam, sagte mir die Chefin bei der ersten Untersuchung: Und so waren Sie gestern noch arbeiten?? Sie können auf keinen Fall mehr mehr als 3-6 Stunden arbeiten..). Nach 8 Wochen wurde ich Anfang März arbeitsunfähig entlassen und bekam Krankengeld. Nach rund 8 weiteren Monaten bekam ich im November 2011 Bescheid, dass ich rückwirkend ab März Teilerwerbsminderungsrente bekäme; folglich Verrechnung. Einen Monat später im Dezember kam dann der Bescheid, dass ich rückwirkend ab August die befristete Erwerbsunfähigkeitsrente bekäme; folglich erneute Be- und Verrechnung. Obendrein wurde ich von freiwillig in pflichtversichert umgestuft. Den Be- und Verrechnungen

a) innerhalb der KV und

b) innrhalb der DRV sowie

c) bei der Verrechnung Krankenkasse / RV

kann ich leider nicht mehr folgen. Ich musste und jetzt gerade wieder immer mal „aufgrund von Korrekturen“ Rückzahlungen von der eh schon so geringen EU-Rente leisten bzw. von der Rentenzahlung abziehen lassen.

Welche Möglichkeit habe ich, die ganzen Berechnungen unabhängig und möglichst kostenlos auf Ihre Richtigkeit prüfen zu lassen?

Wieso konnte ich nicht zuerst meinen KrankengeldANSPRUCH (78 Wochen) wahrnehmen oder Wieso kann sich die Krankenkasse das Krankengeld einstreichen (Stichwort: Überschüsse) und lässt die RV zahlen?

DANKE sehr im Voraus für Ihre Hilfe!

Rentenversicherung Krankengeld Krankenversicherung
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