Wer ist rechtmäßiger Erbe?

Februar 2016 ist mein Dad an Krebs gestorben. Er hatte ein Jahr lang eine schwere medikamentöse Behandlung, bekam sogar Morphium.

Er hatte ca. 5 oder 6 Jahre vor seinem Tod eine Lebensgefährtin, die etwa 3 Jahre vor seinem Tod in das Haus meines Dads einzog (Anmerkung: meine Eltern sind seit ca 20 Jahren geschieden, meine Mutter und mein Vater standen zusammen im Grundbuch). Sie kümmerte sich hauptsächlich um ihn während der schweren Phase der Krankheit, hatte teilweise Bevollmächtigungen.

Ich hab mich in Absprache mit ihr ins Grundbuch eintragen lassen und habe einen Erbschein (nach offiziellem Stand würde das Haus demnach zu 50% mir und zu 50% meiner Mutter gehören). Ein paar Tage nach diesem Vorgang erzählte mir die Freundin von einem Testament, welches mein Vater angefertigt hätte. Ich habe es gesehen, es besagt wortwörtlich und handschriftlich, dass er sie zur Erbin erklärt. Das Testament zeigt aber, wie schlecht es meinem Vater gegangen sein muss. Es wurde 3 Wochen vor seinem Ableben verfasst und auf ihren Wunsch hin (hat sie mir eiskalt so gesagt). Es hat diverse Rechtschreibfehler und ist krumm und schief, sollte formell aber alle Elemente haben. Es wurde noch nirgendwo öffentlich amtlich gemacht, sonst hätte ich ja sicher schon eine Information darüber erhalten.

Sie erpresst mich mit diesem Testament. Sie will bis zu ihrem Lebensende in dem Haus wohnen bleiben (zahlt aber keine Miete oder Grundsteuern) und ich habe das ein Jahr und 8 Monate geduldet und seit der Erkenntnis über das Testament kein Wort mehr mit ihr gewechselt.

Jetzt soll ich aber auch für die Schulden meines Vaters (vom Jobcenter ca. 4000 Euro) aufkommen, die sie von sich gewiesen hat. Demzufolge müsste nun endlich geklärt werden, wer rechtmäßig Anspruch auf das Haus hat.

Wer hat Anrecht auf das Haus?

Erbe erbrecht Erbschaft Testament
7 Antworten
Darf ich die Wohnung und das Auto meiner verstorbenen Mutter auch ohne Erbschein verkaufen?

Meine Mutter ist kürzlich verstorben, ich war das einzige Kind. Meine Mutter war mit einem US Amerikaner verheiratet, die Hochzeit fand in Deutschland statt. Sie hat sich in Amerika scheiden lassen, die Scheidung aber nie in Deutschland anerkennen lassen. Mein Vater ist wieder verheiratet, es droht also nicht die Gefahr, dass er der Scheidung jetzt noch widerspricht. Meine Mutter hat kein Testament hinterlassen. Nach ihrem Tod muss jetzt also erstmal die Scheidung anerkannt werden bevor ein Erbschein für mich ausgestellt werden kann (der Antrag ist schon beim Nachlassgericht, aber die warten auf die Scheidungsanerkennung). Der ganze Vorgang zieht sich über mehrere Monate hin. Meine Mutter hat eine Eigentumswohnung, die monatliche Kosten verursacht und die jetzt leer steht. Ihr Konto deckt nicht die monatlich anfallen Kosten.

Meine Frage ist jetzt , kann ich die Wohnung verkaufen, um die anfallenden Kosten zu umgehen? Wie ist das mit Ihrem Auto? Das Auto wird nicht gefahren und die Versicherung hat mir schon mitgeteilt, dass das Auto nicht weiterhin auf meine Mutter versichert sein kann. Aber auch hier fallen ja dann Mehrkosten an, wenn ich das Auto auf mich versichern muss. Ich habe bereits diverse Rechnungen und Kredit meiner Mutter bezahlt bzw. abgewickelt, weil das Konto die Beträge nicht abgedeckt hat und die Firmen mich angemahnt hatten.

Erbe erbrecht Erbschaft
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Erbe gibt keine vollständige Auskunft und verweigert Wertermittlung?

Hallo, mein Vater ist verstorben. Ich bin einzige Tochter.

Meine Mutter ist Vorerbin, Enkel Nacherbe. Ich blieb im Testament unerwähnt. Die Erbin wurde bereits im Februar mehrfach durch mich aufgefordert Auskunft über den Nachlass zu erteilen. Sie nahm sich einen Anwalt, welcher mir ein unvollständiges Verzeichnis . Ein ganzes Grundstück, sämtliche Schenkungen , 2 weitere Konten etc. wurden weggelassen. Hausrat für 2 eingerichtete Häuser wurde mit 1500,-€ angegeben. Angeblich alles nichts wert.(sagt der Anwalt) Ich nahm mir (nachdem ich Erbin in Verzug gesetzt hatte) ebenfalls einen Anwalt. Erneute Aufforderung des vollständigen Nachlassverzeichnisses und Wertgutachtens. Es wurden weitere "Bröckchen" mitgeteilt, jedoch fehlt noch vieles, von dem was ich weiß vorhanden zu sein. Wertermittlung wird blockiert, da "angeblich" kein Geld für sowas. Klage wurde eingereicht und beim Landgericht abgewiesen, da bereits Auskunft erteilt. (Auch eine unvollständige Auskunft ist eine Auskunft). PKH wurde daraufhin abgelehnt.Beschwerde beim Oberlandesgericht brachte vorerst Abhilfe, da das 2. Grundstück nicht erwähnt wurde und einige strittige Punkte offen sind. Klage wurde zuständigkeitshalber zum Amtsgericht zurück verwiesen. Nun hat der Anwalt der Erbin zu den strittigen Punkten wieder ein paar Bröckchen (jedoch fehlerhaft) zugegeben, damit der Auskunftsklage nicht stattgegeben wird. Wertermittlung wird weiter blockiert. Jetzt meint mein Anwalt, ich soll den Wert, von den Sachen die ich weiß, selbst ermitteln. Ich sollte im inet recherchieren und den höchsten Verkaufspreis raussuchen. Anschließend will mein Anwalt nur noch Zahlungsklage machen.

1. Ich bin kein Gutachter

2. Ich habe zwar einiges an Fotos, Kontoauszügen etc. Jedoch bei weitem nicht alles

3. Das 2. strittige Grundstück soll ich einfach weg lassen.

Anwalt drängt, da Verjährung droht. Prozessgebühren incl. Wertgutachten soll ich nun selbst aufbringen.

Was ist davon zu halten??? Bin dankbar für jeden Rat.

erbrecht Erbschaft Familie
2 Antworten
Meine Freundin ist Einzelkind,Mutter verstorben,Oma lebt noch! hat ihr Mann rechte?

Hallo zusammen, möchte meiner Freundin helfen. Ihre Mutter ist vor 7 Wochen verstorben, die Oma Lebt noch. Der Mann meiner Freundin entwickelt sehr starke Habgier. Die Mutter hatte bis zum Tot die Pflege der Oma, nun ist der Mann ohne wissen hin gegangen und hat die Pflege beantragt, und auch bewilligt bekommen... ich habe das schreiben gesehen und es meiner Freundin mitgeteilt. Sie ist aber so sehr eingeschüchtert von Ihrem Mann, das sie sich nicht traut dagegen an zu gehen... Auch hat er , obwohl sie allein Erbin ist .... die Wohnung der Mutter vollständig durchwühlt, hat sich bei Oma als Lieber und guter junge hingestellt und seine Hilfe Angeboten... 3 Lebensversicherungen Liefen auf Ihre zwei Kinder... die nun zur Auszahlung kommen sollen.. Nun drängt Ihr Mann aber die Oma ein neues Testament zu machen, weil Sie ..Also meine Freundin ja an der stelle der Mutter rutscht...

Ihr Mann will aber das Haus von Oma, und ihr am Liebsten alles nehmen.. Was kann sie tun um Ihm das Handwerk zu legen???

Auch weis sie nicht was alles oben in der Wohnung war, die er bereits durchsucht hat... Schmuck Ihrer Mutter hat er zur Oma runter gebracht, mit den Worten hier ist es ja erst mal sicher.... Darf er das??? Sie hat den Erbschein,wo sie allein drauf steht..

Durfte er ohne Ihr wissen einfach die Pflegschaft beantragen??? und was kann Ihr passieren? Die Mutter hatte im Haus von der Oma gelebt, keine Miete gezahlt..

Kann meine Freundin die Wohnung nun einfach so übernehmen und dort einziehen? Das Haus gehört der Oma allein glaube ich...

Was kann sie gegen die Machenschaften Ihres Mannes tun? Kann sie ein verbot aussprechen, so das er nicht mehr zur Oma darf? 1000 Fragen keine Antwort.. Ich möchte ihr ehrlich gerne helfen, es ist nur noch streit bei Ihr zu Hause, und die Kinder leiden ja auch darunter..

Danke für eure hoffentlich schnellen Antworten

betrug erbrecht Erbschaft Pflegegeld Eheleute
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Pflichtanteil Stiefmutter Erbschaft wenn Vater Vorerbe und Sohn Nacherbe

Hallo,

bei meinem Vater wurde Krebs im Endstadium festgestellt und jetzt geht es natürlich darum, das Erbe bestmöglich im Vorfeld zu regeln.

Wir Leben im Haus meiner Großmutter (welche noch am Leben ist). Mein Vater ist Einzelkind und würde im Todesfall meiner Oma alleiniger Erbe sein.

Leider sieht es jedoch so aus, als würde meine Großmutter meinen Vater auf Grund seiner Krebserkrankung überleben. Mein Vater ist zum 2. Mal verheiratet und meine Stiefmutter lebt ebenfalls in dem Haus.

Wie verhält es sich, wenn meine Großmutter nun nach ihrem einzigen Sohn (meinem Vater) stirbt? Besitzt meine Stiefmutter einen Pflichtanteil oder geht das vollständige Erbe direkt an meinen Bruder und mich?

Wäre es sinnvoll wenn meine Oma meinen Vater als Vorerbe und meinen Bruder und mich als Nacherben einzusetzen? Wie würde es sich dann mit dem Pflichtanteil meiner Stiefmutter verhalten?

Welche Variante wäre ratsam, wenn die Erbschaft innerhalb der leiblichen Familie bleiben soll und meine Stiefmutter lediglich lebenslanges Wohnrecht jedoch kein Anspruch auf das Haus erhalten soll.

Es geht bei dieser Frage auch nicht um Habgier meinerseits oder die meines Bruders, sondern dies ist der Wunsch meines Vaters.

Vielen Dank im Vorraus für die Antwort.

MfG Opimithut.

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Wird der Nießbrauch bei einer voraussichtlichen böswilligen Schenkung trotzdem angerechnet?

Eltern hatten ein Berliner Testament mit Auflistung welche Immobilie für die Töchter A+B gedacht sind.Vater verstarb zuerst,und bevor die Mutter verstarb hat sIe Kind A 3 Immobilien geschenkt und sich ein Nießbrauch eintragen lassen. 2 weitere Immobilie hat sie ihrem Enkelkind (der Tochter von Kind A) geschenkt, sich ebenfalls Nießbrauch eintragenlassen und zusätzlich im Notarvertrag festhalten lassen, das diese 2 Immobilie eigentlich für ihr Kind A gedacht sind, aber aus steuerlichen Gründen und damit Kind A nicht ihr Freigrenze von 400.000€ überschreitet., auf das Enkelkind übertragen wurde. Es wird eine böswillige Schenkung hier vermutet, denn diese geschahen nur wenige Monate vor dem Tod der Mutter. Kind A und Kind B bilden nun eine Erbengemeinschaft. Nun verlangt Kind B die Erbauseinandersetzung und natürlich seinen berechtigten Erbanteil von 50%, auch von den vorab verschenkten Immobilien. Anzumerken ist, es sind auch noch andere Immobilien da, aber die sind alle gesamt, laut Gutachten, weniger wert als die verschenkten Immobilien. .Kind A will nun die geschenkten Immobilien gegenrechnen und verrechnen und meint, Kind B erhalte dann viel mehr, da die Geschenkten mit dem Nießbrauch belegt waren, welcher aber lt. Notarvertrag und Grundbucheintragungen mit dem Tod der Mutter endete. Und so glaubt Kind A sich die Immobilien minderwertig rechnen zu können. Nun meine Frage: Da Kind B ja die Hälfte erbt, die Schenkung der Mutter an Kind A in die 10 Jahresfrist fällt, und somit ausgleichpflichtig sind, kommt da der Nießbrauch überhaupt in Betracht? Denn Kind A will ein Haus, was lt. Gutachten 350.000€ Wert ist, durch den Nießbrauch, auf einen Schenkungsanteil von 128.305€ mindern. Über ein/jede Antwort freue und bedanke ich mich.

Erbengemeinschaft erbrecht Erbschaft Nießbrauch schenkung Schenkungssteuer
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Schenkung oder Vererbung, Rückzahlung

Meine Mutter möchte mir Geld schenken. So richtig haben wir wohl den Unterschied zwischen Schenken und Vererben nicht verstanden. Ist folgendes richtig: Solange meine Mutter lebt, kann sie mir ihr Vermögen nur schenken und nicht vererben? Vererben geht also nur nach(!) dem Tod, verschenken nur vor(!) dem Tod?

Der Betrag ist über 50.000 Euro aber deutlich unter 400.000 Euro, demnach würde ich keine Schenkungssteuer zahlen? Das entnehme ich hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Erbschaftsteuer-_und_Schenkungsteuergesetz

Was ist eigentlich mit den dort dargestellten Steuerklassen in der Tabelle "Steuertarif für Erbfälle und Schenkungen" gemeint? Die haben doch nichts mit meiner Steuerklasse bei der Steuererklärung zu tun? Und die Zeilen bis 75.000 Euro -> 7%, bis 300.000 Euro -> 11% würde also in meinem Fall bedeuten, wenn mir meine Mutter einen Betrag in Höhe von 400.000 Euro + 300.000 Euro = 700.000 Euro zahlen würde, müßte ich 11% Schenkungssteuer zahlen?

Kann sie mir das Geld ganz normal überweisen? Also ohne Notar usw.? Da es ja steuerfrei ist, brauche ich das gar nicht bei meiner Steuererklärung angeben?

Wenn sie nun innerhalb der nächsten 10 Jahre ein Pflegefall wird, würde zunächst ihr Vermögen wie ein Haus und ein vermietetes Haus und weitere Rücklagen "aufgebraucht" werden? Wenn das alles "aufgebraucht" sein sollte, würde das Sozialamt dann die Schenkung zurückfordern? Bzw. im Rahmen von Elternunterhalt müßte ich dann ja sowieso für sie aufkommen, so dass das dann ggf. aufs gleiche hinauslaufen würde?

Elternunterhalt Erbe erbrecht Erbschaft Erbschaftssteuer schenkung Schenkungssteuer
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Auskunft gegenüber Erben

Eine Tante meiner Frau hat sich in den letzten zwei Jahren vor dem Ableben ihres Bruders um ihn bekümmert. Seine Kinder, insbesondere eine Tochter, mit der er zeitlebends in einem Haushalt wohnte, haben ihn verwahrlosen lassen. Auf Einzelheiten möchte ich an dieser Stelle verzichten. Die Tante konnte es nicht weiter mit ansehen und hat zuerst seine Wohnsituation verbessert (Zimmer und Wäsche gereinigt) und ihm eine tägliche Mahlzeit gebracht. Um die Kosten zu regeln erhielt die Tante eine Vollmacht u. a. auch über seine Konten. Dabei stellte sie heilloses Durcheinander fest (die Tochter hatte Vollmacht bis dahin) und die Konten wurden von der Tante geordnet. Etwas später wurde der Bruder mehrfach so krank, dass er jeweils ins Krankenhaus musste. Die Tante regelte alles, vom neuen Schlafanzug bis zur Schmutzwäsche. Die Tochter besuchte ihren Vater nicht einmal, auch später nicht. Im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt musste der Bruder in ein Pflegeheim. Die Schwester regelte alles. Nachdem der Bruder gestorben war und die Kinder keine Anzeichen machten sich um die Beerdigung zu kümmern, regelte das die Tante. Jetzt nachdem etwa ein Jahr vergangen ist, fordert die Tocher Auskünfte und Darlegung der Finanzen bzw. stellt Forderungen bzw. unterstellt, dass noch Vermögen vom Vater da wäre. Bei der Tante handelt es sich um eine einfache Frau, von Buchführung hat sie keine Ahnung. Belege für die großen Posten sind vorhanden aber nicht für Leibwäsche, Lebensmittel, usw. Meine Frage lautet nun: Muss die Tante sich überhaupt gegenüber der Tochter ihres Bruders rechtfertigen und wenn "Ja", für welchen Zeitraum. Muss die Tante am Ende für Kosten die sie nicht belegen kann, selbst aufkommen? Danke, neffe

erbrecht Erbschaft Vollmacht
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