Gesetzliche Krankenversicherung + Krankenkasse - neue und gute Antworten

  • hallo Forum, bin 05/1955 geboren, bis 31052018 in ATZ bei AG werde am 01122018 in Rente gehen wer bezahlt in der fehelenden Zeit die KV?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, Du musst Dich in der Zeit freiwillig KV-versichern, für die Beitragsberechnung wird die Betriebsrente herangenommen. Wahrscheinlich greift dann der Mindestbeitrag (ca. 170 EUR).

    Du kannst freiwillige Beiträge in die RV zahlen, musst Du aber nicht.

    Welche Möglichkeiten die sog. DC (warum sprechen wir eigentlich kein Deutsch ?) bietet, kann hier keiner beantworten, denn das ist eine betriebliche Lösung. Auch was den Todesfall vor oder nach Leistungsbeginn betrifft. Bei der Steuer ist lange strecken am besten. Bei der KV konnts auf die Details an , zumal ja noch eine zweite bAV beitragspflichtig ist.

    Viel Glück

    Barmer

  • hallo Forum, bin 05/1955 geboren, bis 31052018 in ATZ bei AG werde am 01122018 in Rente gehen wer bezahlt in der fehelenden Zeit die KV?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    bezogen auf die Krankenversicherungsfrage:

    - Besteht eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

    - wenn verheiratet: Ist der Ehegatte selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse?

    Gruß

    RHW

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    Kommentar von Jena6015 ,

    eine gesetzliche KV,verheiratet,Familienversicherung bei der KV

    Gruß und Danke,

    Jena6015

    Kommentar von RHWWW ,

    Vom 1.6. bis 30.11.18 sind dann 14,6% und der Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse (ca. 1%) und ca. 2,5-2,8% Pflegeversicherung von allen Bruttoeinnahmen (z.B. Zinsen, Mieteinnahmen etc.) als Beitrag zu zahlen. 

    Der Beitrag wird mindestens aus ca. 1000 Euro monatlich berechnet. 

  • Gewinn an Börse - Krankenkasse meiner Frau erhebt Beiträge - ist das normal?
    Hilfreichste Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn ein Ehegatte freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist und der Ehegatte nicht in der GKV ist, werden die Einnahmen des PKV-Ehegatten nach § 240 SGB V zur GKV-Beitragsberechnung herangezogen. Bei allen freiwilligen Mitgliedern ist die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen.

    Nach den vorgaben des GKV-Spitzenverbandes gehören Veräußerungsgewinne zu den beitragspflichtigen Einnahmen:

    https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundpri...

    -> Seite 24

    Verluste können bei der Berechnung der Krankenkassenbeiträge nur gegen Gewinne der gleichen Einkunftsart verrechnet werden:

    https://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-office-professional/freiwillige-krankenvers...

    Gruß

    RHW

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von ebeler ,

    Danke für die Mitteilung. Leider hatte meine Frau im Folgejahr als die Verluste eintraten den Mindestbeitrag da sie nicht mehr beschäftigt war, und unter Mindestbeitrag läuft nur noch die Nase habe ich gehört. Aber nochmals Danke so weiß man Bescheid das nichts mehr zu holen ist.

    Kommentar von RHWWW ,

    Gern geschehen!

    Danke für den Stern!

  • Gewinn an Börse - Krankenkasse meiner Frau erhebt Beiträge - ist das normal?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, bei freiwillig Versicherten, deren Partner privat versichert ist, wird dessen Einkommen zur Hälfte für die Beitragsberechnung berücksichtigt, maximal allerdings nur bis zum halben Höchstbeitrag. Hier hat die Kasse offenbar das gesamte Einkommen laut Steuerbescheid zur Berechnung herangezogen.

    Wenn im Folgejahr durch die Verluste das Gesamteinkommen fällt, führt dies bei gleichem Berechnungsverfahren auch zu einem niedrigeren Beitrag beim Ehepartner. Allerdings nur in dem Korridor zwischen Mindestbeitrag (ca. 160 EUR) und halbem Höchstbeitrag.

    Viel Glück

    Barmer

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    Kommentar von ebeler ,

    Danke für die Nachricht das hat mir sehr geholfen

  • Gewinn an Börse - Krankenkasse meiner Frau erhebt Beiträge - ist das normal?
    Antwort von wfwbinder ·

     Jetzt habe ich im vergangenen Jahr einen Gewinn an der Börse gemacht. Hier wurden dann auch für meine Frau von der Krankenkasse Beitrage davon erhoben.

    Dann wurde der Einkommensteuerbescheid von der Krankenkasse entweder falsch gelesen, oder Ihr habt bei der Eintragung in die Steuererklärung einen Fehler gemacht.

    Natürlich darf die Krankenkasse nur Beiträge auf die Einkünfte Deiner Frau berechnen.

     kann ich hiervon jetzt ,wie bei dem Finanzamt, die Beiträge auch auf Verluste wieder bei der Krankenkasse geltend machen

    Tut mir Leid, aber ich weiß nicht, ob die Krankenkasse den Verlustvortrag kennt. Aber es meldet sich bestimmt noch ein Krankenkassenspezialist.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von ebeler ,

    Danke für die Nachricht

  • Guten Morgen, ich möchte mich gerne selbstständig machen und suche noch nach einer Krankenversicherung, habt Ihr einen TIpp für mich?
    Antwort von 251144 ·

    Als Selbständiger über eine PKV zu versichern ist nicht nötig. Sobald die selbständigkeit hinfällig ist. stellt sich die Frage wie die PkV bezahlt werden soll.

    Erst recht wenn man ins Rentenalter kommt. So muß man die Rechnung aufmachen, welche Kosten auf einen zukommen. Nicht das man dann hadert mit seinen Entscheidungen. Es ist nicht alles Gold was glänzt.