Nebeneinkommen ALG1 Anzeige wg. Betrug

Hallo,

der Grundsatz meiner Frage ist hier schon geklärt.... wer in den letzten 18 Monaten länger als 12 Monate.... soweit alles gut. Jetzt wird es kompliziert.

Bei meiner Meldung beim Arbeitsamt, war mir dies nicht bewusst. Ich habe ein Nebeneinkommen länger als 12 Monate neben meinem Beruf gehabt, bin dann arbeitssuchend geworden und habe es dem Arbeitsamt gemeldet. Trotz meiner Aussage das ich ein nebenberufliches Einkommen habe, wurde ich nicht darauf hingewiesen, weder auf die damit verbundene Verdienstmöglichkeit noch darauf das ich mich ja evtl. komplett Selbstständing machen könnte. Da mein Nebeneinkommen ähnlich hoch war wie mein Gehalt, war dies ein erheblicher Verlust. Da teilte ich der Dame auch mit, trotzdem bekam ich keinen Hinweis.

In den darauffolgenden Monaten bin ich dem Job ohne Bezahlung weiter nach gegangen. Habe die 15 Stunden nicht überschritten und wurde dann aber nach einigen Monaten vom Zoll geladen. Das Amt verlangt nun das ausgezahlte Geld zurück.

Ich weiss das es ein Urteil gibt, dass ein Beklagter das Geld UND seinen Nebenverdienst behalten durfte, obwohl er es nicht gemeldet hatte. Das Urteil kam aus Köln. Kann mir hier jemand was zu sagen? Mal ganz abegesehen von der falschen Beratung mit der ich letztendlich auch beim Zweigstellenleiter des Amtes gewesen bin UND der mir Recht gebeben hat was die Falschberatung betrifft. Da war aber schon ein Verfahren eigeleitet.

Nachdem ich erfahren habe, dass der Zoll eine Untersuchung eingeleitet hat, habe ich beim Arbeitsamt gefragt, wie ich denn die Rechnungen stellen kann, ohne das ich nur 165 verdienen darf. Auch hier wieder kein Hinweis. Es kamen so sinnvolle Hinweise wie "Künstler" melden sich auch teilweise ab. Sie müssten Sich dann hier abmelden und können dann verdienen was sie wollen. Sie sind dann aber nicht Krankenversichert. Die Option habe ich gezogen und da ich nur am WE arbeite, blieben die unversicherten Tage überschaubar. Ergebnis: Das Arbeitsamt sperrte mir erneut die Zahlung für einen ganzen Monat. 4x 2 Wochenendtage sind mehr als 15 Stunden Arbeit in der Woche. Das ich an den Tagen aber nur 2-3 Stunden gearbeitet habe, hat das Amt nicht interessiert.

Ich musste mich erneut arbeitslos melden. Eine andere Dame das selbe Lied. Sie dürfen nur 165 Euro verdienen. Unfassbar.

Was mehr als ungerecht ist, ist die Tatsache, dass ich den Nebenjob (nach 18:00 Uhr und am Wochenende, keine 15 Stunden in der Woche) in vollen Umfang ausüben konnte, neben meinem Hauptjob. Der Hauptjob geht flöten und mir ist es nicht erlaubt den Nebenjob weiter auszuüben. Er hat meinen 09:00 bis 18:00 Uhr Job vorher auch nicht beeinflusst und ich stand für das Arbeitsamt jeder Zeit zur Verfügung. Alle Termine eingehalten. Ich bin von 3500,- € auf 1047 gefallen. Das kann es doch nicht sein. Gibt es hier Urteile?

Kann mir jemand ein oder ein paar Urteile nennen in denen der ALG1 Empfänger gewonnen hat?

Zu allem Überfluss habe ich jetzt noch eine Klage wegen Betruges...

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MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

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