Nach wie vor sind Kapital bildende Lebensversicherungen eines der beliebtesten Vorsorgeprodukte in Deutschland. Doch vor allem lang laufende Verträge werden in der Hälfte der Fälle nicht bis zu Ende geführt. Häufig ändern sich die Sparziele in der Zwischenzeit. Viele Anleger geben die Policen dann an den Versicherer zurück – und machen ein ganz schlechtes Geschäft. Denn die Rücknahmepreise sind sehr niedrig. Günstiger ist es, die Sparer verkaufen ihre Vorsorgepolicen am so genannten Zweitmarkt für Lebensversicherungen. Dort zahlen professionelle Händler deutlich mehr als die Assekuranzen. Zwar erhalten die Anleger auch bei den Lebensversicherungsaufkäufern nicht den vollen Sparbetrag, aber die Einbußen sind deutlich geringer als bei der Kündigung der Police.
Lebensversicherung am Zweitmarkt verkaufen
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kostolanykostolany
"deutlich geringer" würde ich jetzt nicht so stehen lassen, bei ca. 2% mehr als Nichts (Rückkaufswert). Ausserdem ist der Markt bereits durch seine eigene Intransparenz praktisch in sich zusammengebrochen. Bei Capital gab es erst vor Tagen einen Artikel hierzu: http://www.capital.de/finanzen/versicherung-vorsorge/:Zweitmarkt--Risiko-Lebensv.... Auch finanztest hat des öfteren gewarnt. Dabei sind "gebrauchte" Policen als Rendite-Objekte an sich ziemlich gut. Siehe auch die Berechnungen auf klv-check.de, wonach sich Privatverkäufe für beide Seiten richtig rentieren könnten. Dabei sollte man aber auf jeden Fall einen Anwalt oder Notar hinzuziehen. Eine Police ist rechtlich gesehen schließlich fast dem Bargeld gleich gestellt. Wer sie hat, dem gehört sie!