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Hauskauf: Gutachten nicht immer erfoderlich

Tipp von idefix idefix

Es ist nicht immer notwendig ein teures Gutachten bei einem Hauskauf sich erstellen zu lassen. Bei Neubauten bzw. Häuser die nicht älter als 20 Jahre sind und keine Auffälligkeiten haben kann man durchaus darauf verzichten. Im Einzelfall kann man Handwerker bestellen, die den Dachstuhl oder auch Kellerräume und Heizsystem beurteilen. Wenn aber das Alter von 30 Jahren überschritten ist sollte man ein Gutachten erstellen lassen, da in den 60ziger und 70ziger Jahren oft Bausünden begangen wurden und es viele Sanierungsfälle gibt, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Asbest sei als Beispiel genannt. Gutachter kann man bei der Brandversicherungskammer oder der Industrie- und Handelskammer erfragen bzw. bestellen. Man sollte bedenken, dass Gutachter sich in der Regel ein kleines Hintertürchen offen lassen, wenn bei der Erstellung ihres Gutachten irgendwelche Schäden doch nicht so genau berücksichtig wurden. Ein Gutachten nur als Verhandlungsgrundlage zu nehmen um den Preis zu bestimmen ist in dem meisten Fällen nicht sehr sinnvoll, da hier Käufer und Verkäuferinteressen kollidieren und die Preise für den Hauskauf bei Gutachten können je nach nach Ersteller um bis zu 20% schwanken. Es ist sinnvoller und günstiger die ortsüblichen Preise zu studieren und daraufhin den Preis zu bestimmen, den man bereit ist für ein bestimmtes Objekt auszugeben.

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