Frage von PeterParker, 210

Zweitwohnung (möbilierted Zimmer) sporadische Nutzung, Firmenwagen 1% Regelung

Hallo, ich nutze eine Zweitwohnung in direkter Nähe 13 Kilometer, nun ist es so, dass ich deutschlandweitweit unterwegs. Als Ausgangspunkt für diese Dienstreisen nutze ich meinen Hauptwohnsitz (190 Kilometer).

Ist das rechtens, also die 1% Regelung? Oder muss ich mir Sorgen machen, dass der Zweitwohnsitz nicht anerkannt wird, das Zimmer muss tageweise bezahlt werden.

Gruß

Peter

Antwort
von wfwbinder, 193

Kannst Du das nochmal fragen, so dass man es versteht?

https://www.finanzfrage.net/tipp/sachverhaltsdarstellung

ich nutze eine Zweitwohnung in direkter Nähe 13 Kilometer

13 Kilometer zum Wohnsitz, oder zur arbeitsstelle?

Als Ausgangspunkt für diese Dienstreisen nutze ich meinen Hauptwohnsitz (190 Kilometer).

190 Kilometer zum Kunden,, zum Arbeitgeber, oder zur Oma?

  1. Wo ist Dein Wohnsitz?

  2. Wie oft fährst Du zu Deiner 1. Arbeitsstätte?

  3. Oder Arbeitest Du von Zuhause udn Dein AG stellt Dir keinen Arbeitsoplatz?

Kommentar von PeterParker ,

Hallo, erstmal Danke für die schnelle Antwort, Hans mal beispielhaft beschrieben.

also montags zur Zweitwohnung, Arbeitsstätte 13 Kilometer entfernt. Zwei Übernachtungen bis Mittwoch

Mittwochabend nach Hause 190 Kilometer zum 1. Wohnsitz

Donnerstagsfrüh vom erstwohnsitz zu einem anderen Produktionsprozess Tagesreise abends zurück

Freitag Homeoffice

Meine Frage nun, wird der Zweitwohnsitz, ein möbilierted Zimmer, für die 1 % anmerkend oder muss ich dafür dauerhaft ein Zimmer am Arbeitsort haben.

Gruß Peter

Kommentar von PeterParker ,

Hallo, erstmal Danke für die schnelle Antwort, Hans mal beispielhaft beschrieben.

also montags zur Zweitwohnung, Arbeitsstätte 13 Kilometer entfernt. Zwei Übernachtungen bis Mittwoch

Mittwochabend nach Hause 190 Kilometer zum 1. Wohnsitz

Donnerstagsfrüh vom erstwohnsitz zu einem anderen Produktionsprozess Tagesreise abends zurück

Freitag Homeoffice

Meine Frage nun, wird der Zweitwohnsitz, ein möbilierted Zimmer, für die 1 % anmerkend oder muss ich dafür dauerhaft ein Zimmer am Arbeitsort haben.

Gruß Peter

Kommentar von PeterParker ,

Donnerstags natürlich zum erstwohnsitz zurück

Kommentar von wfwbinder ,

Also mal sortieren.

  1. die 1 % Regelung bezieht sich auf die privaten Fahrten, hat also mit Dienstreisen usw. ncihts zu tun.

  2. Die Fahrten Montags zum Zweitwohnsitz und am Mittwoch zurück, sind Fahrten zur doppelten Haushaltsführung und zurück, also mit 30 Ct. pro gef. Kilometer abzurechnen.

  3. Die Fahrten von der doppelten Haushaltsführung zur Arbeit, sind als solche a) zu versteuern 0,03 % pro Kilometer, aber auch mit 30 Ct. pro Entfernungskilometer abzugsfähig.

  4. Donnerstag ist vermutlich eine Dienstreise, also keine steuerliche Auswirkung.

  5. Freitag bzgl. Auto -----------

Kommentar von PeterParker ,

Hallo wfwbinder,

Bedeutet das nun, dass es für die 1% Regelung irrelevant ist, ob ich nur zwei Nächte am Arbeitsort in der Zweitwohnung bin. Die Versteuerung erfolgt ja pauschal für 15 Tage auf Grundlage der Entfernung zum Zweitwohnsitz und ich bin ja häufig gar nicht 15 Tage im Monat am Arbeitsort? Wie kann hier ein Nachweis erfolgen.

Vielen Dank für die Unterstützung

Peter

Kommentar von wfwbinder ,

natürlich kann man die Besteuerung des geldwerten Vorteils auf die zwei Tage pro Woche beschränken, an denen vom Zweitwohnsitz zum Arbeitgeber gefahren wird.

Ist ja gegenseitig überprüfbar, weil Du ja auch nur für die zwei Tage die Entfernungspauschale geltend machst.

Kommentar von FREDL2 ,

@wfwbinder

natürlich kann man die Besteuerung des geldwerten Vorteils auf die zwei Tage pro Woche beschränken

Sicher? Der versteuert doch gar keine Fahrten Wohnung/Arbeit. Weiter oben hast Du ganz richtig geschrieben, dass die 1% die reine private Nutzung abdecken. Wie oft er von wo auch immer zur Firma fährt ist bei der 1%-Versteuerung völlig schnuppe.

Soll er doch ein Fahrtenbuch führen, dann kann er sehen, wie weit er mit der Versteuerung des tatsächlichen Anfalls kommt.

Antwort
von FREDL2, 175

Die Versteuerung von 1% des Bruttolistenpreises ist die Versteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung des Firmenautos.

Was Du meinst, sind Fahrten von Wohnung zur Arbeitsstätte. Der Gesetzgeber meint mit Arbeitsstätte die Firma . Solche Fahrten hast Du offenbar nicht, ansonsten müsstest Du dafür zusätzlich zu den 1% noch 0,03% versteuern. Du hast nur Dienstreisen, die werden nicht versteuert.

Ist das rechtens, also die 1% Regelung?

Vermutlich. Das deckt Deine Urlaubsfahrten, die Wege zum Einkaufen, zur Freundin, in die Kneipe etc.

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