Frage von mitglied123, 96

Zweitjob auf 450-Euro-Basis - sinnvoll dafür Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen?

Wenn man im Hauptjob wenig verdient und sich dann noch einen 450-Euro Job sucht, ist es dann ratsam, für den 450-Euro-Job Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen um später mehr Rente zu erhalten? Oder lieber privat ansparen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus, 91

Da Du durch Deinen Hauptjob abgesichert bist und die zusätzlichen Beiträge eine minimale Rentenerhöhung bewirken, solltest Du lieber eine private Absicherung wählen.

Antwort
von Kevin1905, 81

Wenn die Zeit bist zur Rente noch ein Weilchen hin ist (15 Jahre oder mehr) ist eine private Anlage meist sinnvoller.

Antwort
von charlotta20, 72

Durch die freiwilligen Beitrage aus dem 450€Job sammelt man zusätzliche Rentenpunkte.Bzw.3 zusätzliche Monate pro Beitragsjahr.Zudem gehen ja nicht nur die 17,55€ Eigenanteil monatlichlich auf das Rentenkonto sondern auch die 15%,sprich 60€,welche der Arbeitsgeber dann zahlen muss.Dass heisst,pro Jahr werden bummelig 1000€ zusätzlich auf das Rentenkonto eingezahlt.

Antwort
von Rentenfrau, 68

Hallo mitglied123, wenn Du den Nebenjob ab 2013 aufnimmst, dann sind die Rentenversicherungsbeiträge Pflicht, das wurde ab 1.1.2013 geändert. Du kannst Dich, wenn Du möchtest, von der Rentenversicherungspflicht - auf Antrag - befreien lassen. Wenn Du einen Hauptjob hast, zahlst Du eh Rentenbeiträge, und Du hast ca. 18 Euro mehr netto im Geldbeutel. Wenn Du verzichtest, bleibt der Verzicht aber bindend. Da man - meiner persönlichen Meinung nach - im Alter über jeden Euro den man in die Rentenversicherung eingezahlt hat, froh ist, würde ich Dir empfehlen, Dich nicht befreien zu lassen, dann hast später mehr Rente.

Antwort
von seniorin78, 55

vor einigen Tagen ähnlicher Beitrag-Antwort siehe selbst: http://www.finanzfrage.net/frage/beitrag-zur-rentenversicherung-bei-geringfuegig...

Kommentar von Primus ,

Bei dieser Frage ging es nur um die geringfügige Beschäftigung und es lag keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor, also lassen sich die Antworten hier nicht anwenden.

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