Frage von loenneberga, 32

Zusatzversicherungen für Zahnspangen - in welchem Kindesalter sollte diese abgeschlossen werden?

In welchem Alter sollte man eine Zahnzusatzversicherung für Zahnspangen für Kinder abschließen? Kurz vorm Teenager Alter ist das wohl wenig sinnvoll und teuer oder?

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Antwort
von Hanseat, 32

Hallo, eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sollte man abschließen kurz bevor die Milchzähne ausfallen und durch die "echten" Zähne ersetzt werden. Denn wenn danach der Zahnarzt bzw. der Kieferorthopäde eine Fehlstellung diagnostiziert, kann man keine mehr abschließen da der Versicherungsfall schon eingetreten ist.

VG,

Antwort
von Primus, 28

Eine Zusatzversicherung für Kinder sollte bereits im Kindergartenalter abgeschlossen werden, dann sind in der Regel noch keine Kieferprobleme festgestellt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Behandlungskosten von oft 4000€ und mehr nur, wenn die Zahnfehlstellung einen bestimmten Schweregrad überschreitet – und auch dann müssen Eltern häufig noch erhebliche Zusatzkosten tragen.

Private Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil dieser Kosten. Für Kinder, die bei Vertragsabschluss fünf Jahre alt sind, kosten die Tarife 4 bis 13 Euro monatlich.

Antwort
von Passionfruit, 30

Das macht nur Sinn wenn es noch keine offizielle Überweisung zum Kieferorthopäden gab. Danach wird die Versicherung nicht mehr zahlen.

Antwort
von Mikkey, 30

Ich weiß zwar nicht, ob sich das letztens geändert hat, aber in unserem Fall hat die Krankenkasse zunächst 80% der Kosten übernommen und nach Abschluss der Behandlung die vorher von uns getragenen 20% (was eh nicht so sonderlich viel war) erstattet.

Wozu also eine Versicherung?

Kommentar von Hanseat ,

z.B. weil die gesetzliche Krankenkasse nur bei KIG 3-5 zahlt, nicht jedoch bei KIG 1 & 2. Und weil die GKV auch nicht für besondere Leistungen (z.B. unsichtbare Brackets) zahlt.

Kommentar von mig112 ,

Nicht mal die private Zahn-Zusatzversicherung übernimmt 100% der Kosten der Korrektur von Fehlstellungen!

Und du willst uns verkaufen, deine gesetzliche hätte alles bezahlt!? Unfug!

Wenn die Maßnahme 2300 kostet, zahlt die GKV zunächst nur 800 und legt nach erfolgreichem Abschluß noch einmal 400 drauf, sodaß die Eltern mit 1100 belastet werden! Eine Zusatzversicherung würde diesen Eigenanteil auf 230 bis 460 EUR mildern.

Antwort
von althaus, 26

Das mit den 80% und 20% sind nur die Behandlungskosten. Das hat mit der Zahnspange nichts zu tun. Auch ich bekomme bei erfolgreichem Tragen von der Krankenkasse den Betrag zurückerstattet. Die Zahnspange selbst hat mich trotzdem über 2.000 Euro gekostet. Diese Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Hierfür wäre eine Versicherung sinnvoll. Jedoch ist es ab dem Alter von 10 Jahren schon viel zu spät, denn sobald man erkennen kann, daß eine Zahnspange notwendig ist, werden keine Kosten mehr übernommen. Also im Babyalter die Versicherung abschließen. Ob es sich dann noch lohnt, weiss ich nicht. Da ich die Versicherungsprämie nicht kenne.

Antwort
von alfalfa, 27

Kurz und knapp: Erst wenn die Milchzähne da sind, aber bevor ein zahnärztlicher Befund da ist. Und der Fünfer im Monat sollte das Haushaltsbudget hergeben. - denn Kieferorthopädie kann ins Geld gehen. Bitte den Tarif nach Leistung auswählen.

Antwort
von billy, 26

Circa ab der Einschulung.

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