Frage von Samira77,

Zusammenveranlagung oder getrennte Veranlagung?

Ich habe mich von meinem Mann im August 2012 getrennt.Bis August haben wir 3 Mal Vorauszahlungen ans Finanzamt für das Jahr 2012 bezahlt.Jetzt habe ich heute die 4. Vorauszahlung für das Jahr 2012 überwiesen.Insgesamt 3200 Euro.Die Vorauszahlungen wurden 3 Mal aus meinem 1 Mal aus dem Konto meines Exmannes überweist.Wir sind noch nicht geschieden, wohnen getrennt in anderen Städten.Mein EXMann wil getrennte Veranlagung machen.Er ist fest angestellt, ich bin selbstständig.Jeztz hat das Finanzamt die ganze Vorauszahlung mir gutgeschrieben.Nach Rechnungen meiner Steuerberaterin bekomme ich ungefähr 1600 Euro zurück. Aber mein Mann kann verlangen dass die Voaruszahlungen aufgeteilt werden, und wie ich weiß , es spielt keine Rolle, wer die Vorauszahlung bezahlt hat, dann wird es aufgeteilt.Asserdem mein Mann hatte im ganzen Jahr Steuerklasse 3 mehr verdient, wenn wir jetzt getrennte Veranlagung machen muss er vieles nachzahlen.Er hat Rechtschutzversicherung.Da er nichts zahlen muss kann er Rat holen.Da wir vom 1.1.12 bis 10.08.12 zusammen waren, kann er von mir wegen Nachzahlung Schadenersatz verlangen.Wenn wir vor Gericht gehen und er gewinnt muss ich Gerichts und Rechtanwaltskosten für ihn übernehmen? Ich bin ratlos.HILFE VIELEN DANK IM VORAUS

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Antwort
von Schiko,

Da hilft nur ausnahmsweise für das Jahr 2012 getrennte Veranlagung zu wählen., was ja zulässig ist. Zusätzlich würde ich das Finanzamt bitten eine Günstigerprüfung mit gemein- samer Veranlagung durch zuführen( Formloser Brief).

MfG.

Kommentar von Samira77 ,

Vielen Dank. Aber was ist Günstigerprüfung?

Kommentar von FREDL2 ,

Aber was ist Günstigerprüfung

Das Finanzamt prüft, was für Dich günstiger ist und das wird dann gemacht.

Kommentar von EnnoBecker ,

Wobei man aber klar sagen muss, dass das Finanzamt nicht prüft, ob eine getrennte oder Zusammenarbeit günstiger ist. Das wäre Steuerberatung.

Und im Übrigen kann das Finanzamt gar nicht wissen, was tatsächlich günsitiger ist. Es hat ja nur die Sicht auf die Steuern. Kann doch sein, dass es außersteuerliche Gründe für die Wahl der Veranlagungsform gibt.

Antwort
von Schiko,

Günstigerprüfung bedeutet "Was ist günstiger" für die fianzielle Auswirkung.

In diesen Fall Einzelveranlagung oder gemeinsamer Ausgleich.

Bei Kindergeld: 184 Kindergeld oder 7008 Euro Berücksichtigung als Sonderausgaben.

Riesterrente: 2100 steuerliche Sonderausgaben oder Zulagen ( 154 oder 300 Kind)

MfG.

Kommentar von Samira77 ,

Vielen Dank.

Kommentar von Samira77 ,

MFG

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