Frage von Motja, 66

Zugewinn minimieren?

Hallo zusammen, Ich bin 33 Jahre verheiratet, vor 26 Jahren haben wir gemeinsam Haus gekauft, letztes Jahr wurde es beim Notar auf mich überschrieben, jetzt trennen wir uns. Welche Ansprüche hat mein Mann auf das Haus? Und wie kann ich es vermeiden das er Forderungen macht. Danke

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Antwort
von Privatier59, 66

Kein Ehemann verschenkt Haushälften ohne Grund und diesen Grund erfahren wir nicht. Darf man vermuten, daß Gläubiger dem Gatten auf den Fersen sind und er sich verarmen lassen wollte?

Da genau beginnt nämlich Dein Problem: Wenn der Schenker verarmt, kann er die Geschenke zurück fordern. Das läuft außerhalb des Eherechts.

Kommentar von NasiGoreng ,

Mit der Beantwortung derart unpräziser Fragen und in Unkenntnis der Umstände, verplempert man seine Lebenszeit, weil man auf alle möglichen Szenarien eingehen müsste um einen Treffer zu landen.

Es könnte z.B. auch so sein:

Der alte kranke Mann hat die Haushälfte seiner Frau übertragen um dieser Erbschaftsteuer zu sparen. Jetzt hat die Frau den zweiten Frühling und möchte nach der Trennung von dem lästigen Alten mit ihrem neuen Freund zusammenleben. Der Alte aber plädiert auf groben Undank oder hat ein lebenslanges Wohnrecht.

Das sind alles mehr Rechts- als Finanzfragen, die hier nicht ins Forum gehören.

Kommentar von Snooopy155 ,

Dein Beispiel humpelt aber auf Krücken daher.

Kommentar von Privatier59 ,

Recht hast Du, insbesondere weil Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer dieselben Sätze haben.

Kommentar von EnnoWarMal ,

"insbesondere weil Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer dieselben Sätze haben"

Aber durchaus gern auch mal unterschiedliche Freibeträge oder Wertermittlungsansätze, immer da, wo im Gesetz "bei Erwerb von Todes wegen" steht.

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