Hallo,
was kann man mit Banken an Zinssätzen aushandeln, wenn man 500.000 Eur. sicher anlegen möchte, mit jährlicher oder monatlicher Entnahme? Wenn man davon lebt, fällt dann nur die Abgeltungssteuer an?
Grüße, Tristanactor
@Niklaus: soso. und was für welche?? Wer A sagt... :D

Für Dein Problem gibt es bessere und lukrativere Lösungen.

...wenn das Kapital nicht angetastet werden soll, besser auf verschiedene Anlagen der Risikoklasse 1 verteilen, nicht auf eine einzige Anlage setzen.....

das waren auch meine gedankengänge mal gewesen.
wenn du 500000 euro anlegen würdest, und sagen wir mal 4% aushandel könntest, würden ja nur rund 20000 euro an zinsen übrig bleiben. ob du davon leben könntest kann ja niemand wissen weil wir deine gewohnheiten bzw lebensstil nicht kennen.
um davon leben zu können müsste man mindestens 7% bekommen, glabe aber das du keine bank finden wirst die das auch zahlt.
wenn du sonst keinerlei einnahmen hättest die als regelmässig anzusehen sind, denke ich das du den gesetzlichen freibetrag sogesehen steuerfrei einstecken könntest.
angeben ja aber du brauchtest keine steuern darauf zu zahlen.
bin mir da zwar nicht ganz sicher aber für mich wäre es nur logisch.
LittleArrow am 5. Februar 2010 00:07 @Matrix: Wir haben bereits das Jahr 2010, das Jahr 1 nach Einführung der Abgeltungssteuer!
Da gibt es für Zinsen keinen "Freibetrag" mehr, sondern den "Sparerpauschbetrag" von € 801 bei Ledigen. Der Rest unterliegt der Abgeltungssteuer (allerdings unter der Ausnutzung der Günstigerprüfung). Natürlich ist der Zinsertrag in Höhe des Sparerpauschbetrages steuerfrei.

Die letzte Frage als erste, ja es fällt nur Abgeltungssteuer an, ausser man wählt eine Anlageform wo das gerade nciht gilt udn die normale Besteuerung greift (kann passieren eenn man an verwandte verleiht, oder u. U. im Ausland).
Bei den Erträgen kommt es darauf an, welche Risikoklasse man eingeht, welche laufzeit udn die Freiheit, die die Bank bei der Anlage hat.
Man kann die 500.000 Einer Versicherung geben, die das in eine lebenslange Rente, oder eine Zeitrente umwandelt. Auszahlungspläne bieten auch viele Banken, mit Garantien, mit und ohne Kapitalerhalt usw.
Eine klare Aussage kann man so nicht treffen.
Übrigens, wenn das Geld ggf. in eine Rente umgewandelt wird, kann u. U. statt der Abgelrungssteuer, auch die Rentenbesteuerung greifen. Alles eine Frage der Verträge.
Mit welchen Zinsen du rechnen kannst, kann dir niemand sagen außer die Bank selbst (vermute ich mal).
Aber es gibt auch andere "sichere" Anbieter die vielleicht auch besser geeignte sind als eine Bank.
LittleArrow am 5. Februar 2010 00:01 Welche anderen Anbieter meinst Du und mit welchen Produkten?
Die Abgeltungssteuer fällt auf Erträge wie Zinsen an, aber auch auf Kursgewinne, z.B. bei Aktien. Was du meinst, ist ein Auszahlplan. Da variieren die Zinssätze. Aushandeln wirst du mit der Bank nicht machen können. Die Zinsen sind derzeit sehr niedrig, weil Banken sich bei der EZB sehr günstig Geld besorgen können. Daher sind sie auf Kundengelder nicht so stark angewiesen.