Frage von Zahner, 953

Zahnarzt rät zu Implantat, AOK zahlt nicht, Jobcenter auch nicht, was kann ich tun? Brauche Rat.

Mein Zahnarzt rät mir dazu ein Implantat einzusetzen, doch die AOK zahlt das nicht, mein Jobcenter hält sich auch raus. Was mache ich nun? Die Praxis sagt, die Regelversorgung ginge bei mir nicht, würde nicht halten, doch die Krankenkasse will das nicht zahlen. Und so geht es hin und her und meine Zähne werden nicht repariert. Habt Ihr einen Rat? Danke

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Antwort
von Primus, 953

So mancher Zahnarzt möchte unbedingt Implantate einsetzen weil er daran gut verdient und behauptet, dass eine andere Sanierung nicht möglich wäre.

Gehe zu einem anderen Arzt und hol Dir einen 2. Meinung ein, denn meist ist es auch bei stark zurück gegangenen Kieferknochen möglich, ein Gebiss wieder herzurichten, indem man durch Knochenverpflanzungen den Kiefer wieder aufbaut.

Diese Behandlung übernimmt dann meist die Krankenkasse.

Antwort
von hildefeuer, 935

Das der Zahnarzt zu Implantaten rät bedeutet gar nichts. Zahnärzte raten häufig zu teuren Behandlungen die unnötig sind um Profit zu machen. Das machen viele Ärzte so. Zuerst einen 2. und 3. Zahnarzt aufsuchen darauf achten, das man nicht bei sogenannten Implantologen ladet. Die räumen gern viele Zähne ab um Implantate zu setzen. Danach Heil und Kostenplan auf Formular der Krankenkasse bei der 2. Zahnarztmeinung hochladen und so den Marktpreis erkunden. Dann bei einem so gefunden Zahnarzt noch einmal einen Heil- und Kostenplan auf Formular der Krankenkasse erstellen lassen und bei der AOK einreichen. Dort bekommen Sie feste Zuschüsse die in Ihrem Fall verdoppelt werden. So bekommt man einen Kostenüberblick.

Antwort
von Rentenfrau, 871

Hallo Zahner, manchmal ist es wirklich schlimm, da sitzt man zwischen allen Stühlen. Das Jobcenter zahlt keinen Zahnersatz, das ist klar, aber sie zahlen Dir die Krankenkassekasse. .Dein Zahnarzt sollte sich am besten mit der Krankenkasse kurzschließen, denn wenn er bei Dir - um den Zahnersatz herzustellen, nur die Möglichkeit über die Implantate sieht, dann sollte er dies ggü. der AOK genau begründen.

Antwort
von Privatier59, 739

Was der Zahnarzt rät, braucht nicht medizinische, sondern kann schlicht auch nur pekunäre Gründe haben. Das weiß auch die AOK und verweigert einen Zuschuß. Ich sehe da eher schwarz für Dich. Mir ist ein vergleichbarer Fall bekannt bei dem der Patient ganz unbedingt einen festsitzenden Zahnersatz haben wollte und die dafür erforderliche Versorgung mit Implantaten selber bezahlen mußte. Letztendlich ist das aber wohl weniger eine rechtliche als mehr eine medizinische Frage und Dir bleibt daher keine andere Möglichkeit, als Dich bei anderen Zahnärzten umzuhören.

Antwort
von Snooopy155, 816

Ich würde mir erst nochmals ein Gutachten von einem zweiten Zahnarzt einholen. Kommt dieser Zahnarzt zu dem gleichen Ergebnis hat man bessere Aussichten bezüglich der Kostenübernahme.

Ansonsten kann man auch mit Zahnlücken alt werden.

Antwort
von SBerater, 670

ich würde einen anderen Zahnarzt aufsuchen und eine Lösung suchen, die auch die GKV/ AOK zu zahlen bereit ist.

Dass ein Zahnarzt ein Implantat einsetzen will, kann man verstehen, wenn man überlegt, was der Arzt daran verdient. Lukrativ ist das allemal.

Suche nach Alternativen.

Antwort
von VirtualSelf, 668

Du solltest auf jeden Fall einen zweiten und ggf. dritten Zahnarzt konsultieren.

Oftmals gibt es Praxen in sozialöen Brennpunkten, da scheuen sich die Ärzte, alg2-Bezieher abzuziehen und bieten eine gute Versorgung zum Nulltarif (also so, dass die KK alles übernimmt); zudem sind solche Ärzte oftmals beim Stellen von Härtefallanträgen usw. behilflich.

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