Frage von Kirchie61, 85

WohnRiester Bausparvertrag nach Lehre erhöht ,jetzt ungünstige Konditionen?

MeinSohn hatte mit Beginn seiner Lehre wohnriester Bausparvertrag abgeschlossen . Die Summe belief sich auf 25.000 €.Er zählte 15 € imMonat ein um die staatlichen Fördergelder zu bekommen. Da er jetzt übernommen wurde, sollte der Betrag angepasst werden. Die Erhöhung des Riester Vertrags beläuft sich jetzt auf 36.000 €.Im Erst Vertrag gab es 0.5 %zinsen und Bonus von 1,5 % ,die jetzt entfallen! Zins neu 0,1 ferner ist bei Auszahlung des Kredits eine Risikolebensversicherung Bestandteil des Vertrages ! Da heute erst unterschrieben,überlegen wir Widerspruch ein zu legen .ich weiss nicht was ich ihm raten soll !ist das sinnvoll ? Kennt sich jemand aus oder wo kann man sich beraten lassen

Antwort
von Kevin1905, 31

Ich krieg wieder Brechreiz.

Der Antwort von Hanseat ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht dass man anhand der Beratungsprotokolle mal schauen könnte (am besten VB oder Fachanwalt) ob hier Substanz für eine Falschberatung vorliegen könnte.

Diese Art von "Beratung" hat in der Branche nichts verloren. Wenn solche Leute ihren Job verlieren freu ich mich.

Antwort
von Hanseat, 36

Ihrem Sohn raten: unbedingt widerrufen

Sinvoll ?: Nein !

Der Beitrag des bestehenden BSVs kann ohne Probleme nach oben angepasst werden. Der jetzige Beitrag (15 Euro) liegt weit uner dem Regelsparbeitrag, eine Erhöhugn darf auch nicht verwehrt werden.

Die Bausparsumme muss auch nicht erhöht werden, eine solche Erhöhung ist nur provisionsbetrieben.

Die Risiko-LV ist idiotisch und sicher nicht notwendig. Das Darlehen (auchd as aus dem erhöhten, neuen Vertrag) ist im Bereich von Blankodarlehen, was soll da eine Risiko-LV ?

Der wichtigste Rat: den Berater zum Mond schiessen !

Wieso braucht ein Azubi überhaupt eine riestergeförderten BSV ? das ist m.E. Schwachsinn hoch Drei. Riester ist völlig OK, aber doch dann eine flexiblen Sparplan. Da kann man dann später, wenn unbedingt gewünscht, das geld auch für den kauf einer Immobilie entnehmen (= Wohnriester).

Ich bekommen regelmäßig die Krätze wenn ich solche Beratung (sicherlich SpK oder VoBa oder andere Bank) erlebe. Das ist nicht persönlich gemeint, aber i.d.R. geht das was dann von den Banken, SpK o.ä. verkauft wird, völlig am Bedarf der jungen Leute vorbei.

Kommentar von Kirchie61 ,

Lbs war der Übeltäter .Danke für die klare Antwort ! Nachfrage beim Berater ergab,das mein Sohn vorbeikommen soll und das der Vertrag noch nicht abgeschickt wäre . soll er trotzden m vorsorglich widerrufen ? Schlusssatz wenn alles beim alten ist auch okay 

Kommentar von Sammy760 ,

Chapeau Hanseat, besser lässt es sich nicht formulieren. Es fehlt einfach an Aufklärung der  Verbraucher über die Fehlanreize einer Provisionsberatung.

Das soll nicht heißen das dies Grundsätzlich schlecht ist. Es verführt einfach zu unnötigen Neuabschlüssen. 

Leider haben Bankberater stringente Umsatzvorgaben. Teilweise auch Vorgaben Bestandverträge umzudecken.

Antwort
von ellaluise, 39

Ich würde den neuen Vetrag nicht unterschreiben. Warum auch?

Er hat einen Riester-Vertrag um die Zulagen abzugreifen, ok.

Er kann jederzeit einen "normalen" Bausparvertrag abschließen. Ich möchte wetten, dass die Konditionen und Provisionen ähnlich sind, dafür muß es kein Riester sein.

Warum nicht die Vermögensbildung auf mehrere Schienen setzen z.B. Fondsparpläne und überschüssiges Geld erstmal auf ein Tagesgeldkonto einer Direktbank sparen.
Zum Aktien- oder Fondsparen könnte man in diesem Forum dann auch mal nachfragen.

Ich habe das für meine Kinder gemacht. Ein Tagegeldkonto und auch ein Depot bei einer Internetbank eröffnet und Fondsparpläne eröffnet.




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