Matti am 24.05.2009 um 18:11 Uhr
Unser Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg bevorzugt eine Opel-Insolvenz gegenüber den Investorenplänen von Fiat und Magna. Was passiert jetzt? Muss General Motors der Insolvenz zustimmen, wenn die Bundesregierung nicht bereit ist einen neuen Investor zu subventionieren?

GM muss nciht zustimmen, sondern diese ggf. verhindern. Eine Insolvenz bedarf nciht der Zustimmung des Eigentümers, sondern es muss sie verhindern, wenn er denn kann. Bei der anderen GM Tochter Saab, hat es GM ja nciht gemacht.
Ohne die Hintergründe zu kennen, kann ich mir jedoch vorstellen, warum die Lösung für Herrn zu Guttenberg einen gewissen Charme hat.
Aus der Masse könnten die Anlagegüter, ggf. auch Vorräte usw. billig heraus erworben werden. Es würde auch nicht bedeuten, das die Investoren nciht mehr aktuell wären.
Eine Auffanggesellschaft unter führung von z. B. Magna könnte die Werke völlig unbelastet von eventuellen Pensionsverpflichtung für Betriebsrenten übernehmen.
Der Konkursverwalter würde die so oft ins Feld geführten Forderungen, die Opel an GM ja haben soll, einkassieren um die Abfindungen an die Arbeitnehmer zu zahlen udn auch evtl. um die Betriebsrenten ab zugeten, oder er würde die Lizenzen und Patente dafür einfordern.
Ein ganz weites Feld in dem ein geschickter Insolvenzverwalter ganz viel machen könnte, was für die Zukunft gut wäre.

dies wäre die billigste art und weise (wie wfwbinder ricchitg beschreibt) um opel zu retten und den innvestor selbst wählen zu können. wenn die rettung aus amiland kommt, dann bestimmt nämlich nicht gm sondern barak obama
Sehr gute Antwort. Ich sehe das auch so. DH