Frage von FoxBlue,

Wird vom Nebenjob auch ein Teil gepfändet?

Von meinem Monatslohn wird ein Teil als Lohnpfändung einbehalten und an die Gläubiger zurückgezahlt. Da mein monatliches Einkommen dadurch nicht sehr hoch ist, würde ich gerne noch zusätzlich einen Minijob ausüben. Würde dieses Einkommen auch gepfändet werden? Würde es überhaupt jemand mitbekommen, wenn ich diese zusätzliche Einnhamequelle hätte und bei der Pfändungssache nicht angeben würde?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ferdi04,

Kennt der Gläubiger beide Einkunftsquellen (zB durch eine eidesstattliche Versicherung) kann er beim Vollstreckungsgericht die Zusammenrechnung der Einkünfte beantragen. Es wird dann anteilig auch vom Einkommen aus dem Nebenjob gepfändet. Eine automatische Berücksichtigung des Nebenjobs erfolgt nicht. Parallel sollte überlegt werden das Konto vor einer Pfändung zu schützen. Denn dort landet normalerweise das Gesamteinkommen. Nähere Informationen zum Kontopfändungsschutz gibt es auf Werbung durch Support gelöscht

Antwort
von Admiralfalter,

Das Einkommen aus dem Minijob unterliegt der gesamten Pfändung. Grundsätzlich würde dieses spätestens bei der Steuererklärung auffallen. Sie würden sich desweiteren strafbar machen.

Antwort
von Sumpfhexe,

Nun .. wir habe ja jetzt das Datenmonster ELENA .... alle relevanten Lohndaten müssen nach Würzburg geschickt werden.

Die Pfändungsunterlagen sind Bestandteil der Lohnabrechnung, warum der Nettolohn gekürzt wird. Ggf. wird also diese Pfändungsurkunde auch als pdf. nach Würzburg geschickt

Eigentlich schade, dass ELENA noch nicht so einsetzbar ist, wie es geplant ist. So könnte Sozialmissbrauch schneller aufgedeckt und die Gläubiger ggf. auch schneller an ihr Geld kommen.

Kommentar von Wodie ,

Eine Pfändung hat mit ELENA nicht das geringste zu tun. Eine Lohnpfändung geht immer nur an den bekannten Arbeitgeber.

Kommentar von Admiralfalter ,

Falsch Durch die Lohnpfändung kommt es einer Eintragung ins Schuldnerverzeichnis des örtlichen Amtsgericht. Dieses Verzeichnis ist öffentlich somit haben die SCHufa und Inkassounternehmen zugang zu den daten

Antwort
von Wodie,

Solange der Gläubiger das nicht mitbekommt liegt ja bei dem anderen AG keine Pfändung vor.

Antwort
von mig112,

Das will ich doch hoffen!

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