Frage von dalli,

Wird man nach jedem Schadensfall von der Kfz-Versicherung höher gestuft?

Wird man in der Vollkaskoversicherung nach jedem Schaden höher gestuft? Meine Mutter hat das Auto heute prompt an einen Pfosten gesetzt, sie ist Jahre lang kaum gefahren und nach dem Tod meines Vaters hat sie wieder angefangen. Wird man gleich höhergestuft. Die versicherung wurde erst vor kurzem auf die Mutter umgeschrieben - vorher hatte mein Vater viele Jahre lang (mehr als 15 Jahre) keinen Schadensfall. Danke für Infos!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack,

Natürlich nicht.

Teilkaskoschäden belasten den SFR grundsätzlich nicht.

Verschuldest Du einen Unfall selbst, wird es sich immer auf den Schadenfreiheitsrabatt auswirken, je nach Haftpflicht-und/oder Vollkaskoversicherung. Wenn Du einen Rabattretter oder Rabattschutz hast, belastet das aber den SFR nicht, allerdings bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer schon. Dieser bestätigt an den Nachfolgeversicherer den SFR ohne den vereinbarten Rabattschutz.

Antwort
von genugfuer4,

Hallo Dalli,

Die Vollkasko wird für Fahrzeuge mit einem Alter von bis zu 4 Jahren empfohlen. Sie zahlt im Schadensfall bis zu einem maximalen Fahrzeugalter von zwei Jahren den Listenpreis für einen Neuwagen. Die Vollkasko ist meist teurer als die Teilkasko-versicherung. Dennoch finden sich bei der Vielzahl von Anbietern Tarife, die sich nicht wesentlich unterscheiden. Die Höhe der Versicherungsprämien einer Kaskoversicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Eine Rolle spielen das Fahrzeugalter, der Zulassungsort und der Fahrzeugtyp. Kunden können mit einer Selbstbeteiligung die Beträge reduzieren. Treten Schäden auf, zahlt die KfZ-Versicherung erst, wenn die Schadenshöhe eine Selbstbeteiligung übersteigt. Je höher bei einer Vollkasko die Selbstbeteiligung (300 Euro, 500 Euro) gewählt wird, desto niedriger die zu zahlenden Beiträge. Im Falle einer Mitgliedschaft in einem Automobilclub sind Wildschäden meist mitversichert. Dadurch ist eine Selbstbeteiligung oftmals gut abgedeckt. Schäden aufgrund eines Reifenplatzers, die nicht die direkte Folge eines Unfalls sind, trägt die Versicherung allerdings nicht. Wenn eine Vollkasko Schadensfälle regulieren muss, erhöht sich im folgenden Versicherungsjahr die Prämie, wenn der Versicherte nicht die sofortige Kündigung erhält. Es kann daher angebracht sein, Schäden bis zu einer Höhe von 1.000 Euro selbst zu übernehmen. Übrigens: Jeder Autobesitzer muss mindestens in dem Besitz einer Haftpflichtversicherung sein. Quelle: http://autovollkasko.de/

Antwort
von billy,

Wenn man einen geringen Schaden selbst zahlt dann nicht. Im Falle eines Schadens werden zu Beginn des nächsten Versicherungsjahres eine bestimmte Anzahl an schadenfreien Jahren abgezogen. Dies geschieht getrennt nach Kfz-Haftpflicht- und Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko). Schäden in der Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) wirken sich nicht aus. Die Anzahl der abgezogenen schadenfreien Jahre regeln die jeweiligen Tarifbestimmungen (auch Rückstufungstabelle genannt) des Versicherers, bei dem der Kunde zu Beginn des neuen Versicherungsjahres versichert ist. Der neue Schadenfreiheitsrabatt ergibt sich aus der Zahl der verbliebenen schadenfreien Jahre. Es lohnt sich manchmal, die Kosten bei Bagatellschäden (Schäden bis 1000 €) selbst zu tragen, um einer Rückstufung zu entgehen. Dazu kann man sich bereits vor der Erstattung von der Versicherung errechnen lassen, ab welchem Betrag sich die Übernahme der Kosten durch die Versicherung lohnt. http://de.wikipedia.org/wiki/Schadenfreiheitsrabatt

Antwort
von Sparfuchs234,

Je nach Höhe des Schadens kann es Sinn machen den Schaden selber zu zahlen. Deine Mutter hat einen Schadenfreiheitsrabatt durch den Schaden werden von dieser Zahl Jahre angezogen und sie kann eventuell auf ein höheres Level zurückgestufft werden. So wie du den Unfall beschrieben hast, hört es sich nach einem relativ geringem Schaden an. Deswegen ist es durchaus möglich das man besser weg kommt, wenn man es einfach selber zahlt.

Antwort
von zoooom,

Einfach mal beid er Versicherung nachfragen udn wenn der Schaden nicht so groß ist, dann selbst zahlen. Hat die Versicherung schon gezahlt, hat man immer noch 6 Moante zeit es ihr zu erstatten und so seine SF-Klasse zu "retten".

Antwort
von SBerater,

wenn der Schaden von der Versicherung beglichen wird und wenn es keine Versicherung ist, die die Möglichkeit bietet, x Schäden p.a. ohne Rückstufung zu regeln, dann ja.

Es kommt zu einer Rückstufung in eine höhere SF-Klasse.

Ob nun umgeschrieben oder nicht. Die Versicherung wäre so oder so mit dem Schaden belastet. Und damit ist es egal, wann die Mutter den Vertrag hat überschreiben lassen.

Antwort
von robinek,

Lese bitte die Versicherungsbedingungen, bei mir steht alles über eine mögliche Rückstufung darinnen. Hängt auch oft vom abgeschlossenen Tarif ab (Von Versicherung zu Versicherung gibt es unterschiede)

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