Frage von hammerweich, 38

Wird eine Bank ein neues Girokonto verweigern, wenn P-Konto in Schufa eingetragen ist?

Wird eine Bank erfahrungsgemäß die Eröffnung eines neuen Girokontos verweigern, wenn in den Schufa-Einträgen LEDIGLICH eine Umwandlung eines (anderen) Girokontos bei einer (anderen) Bank besteht? Ansonsten gibt es KEINE negativen Einträge in der Schufa, wie etwa Kontopfändung, Zahlungsverzögerungen, Kredite oder Kreditanfragen. Das neue Konto wurde beantragt OHNE Dispokredit-Möglichkeit.

Antwort
von gandalf94305, 32

Jetzt frage Dich doch mal, was denn der Status eines P-Kontos signalisiert und was mit einem wie auch immer gearteten Guthaben auf einem nun weiteren Girokonto passieren wird.

Das neue Girokonto hätte keinen Pfändungsschutz und damit hat die neue Bank potentiell mit Dir nur mehr Arbeit, aber wenig Umsatz. Auf Guthabenkonten fallen ja keine Dispozinsen an. Also wird die Bank aus Gründen der Risikovermeidung und der kommerziellen Eigeninteressen sehr wahrscheinlich die Einrichtung eines neuen Kontos ablehnen.

Kommentar von hammerweich ,

Nachtrag: Die neue Bank hat mich als Kunden akzeptiert.

Antwort
von billy, 29

Mir erschliesst sich nicht der Sinn mehrerer Girokonten, zumal die Banken üblicherweise regelmäßige Gehaltseingänge zur Bedingung machen ?

Kommentar von hammerweich ,

Es ist ein Kontowechsel zwegs besserer Konditionen der neuen Bank vorgesehen. Das alte Konto soll danach aufgelöst werden.

Kommentar von Mikkey ,

Dann ändere doch zunächst den P-Konto Status wieder auf "normal", dann wird es auch mit dem Wechsel einfacher.

Antwort
von Typderfinanzen, 30

In der Regel JA, da ein P-Konto genügend über die Bonität des Kunden aussagt. Wenn deine Schufa "sauber" ist wieso hast du dann dein Konto auf ein P-Konto umgestellt ? Das macht man i.d.r. nur wenn eine Pfändung besteht oder unmittelbar droht.

Und wieso willst du ein neues Girokonto ?

Kommentar von hammerweich ,

Nein, es droht keine Pfändung. Lies meinen Kommentar zu dem Beitrag von Privatier59.

Kommentar von Typderfinanzen ,

ich werd aus dem Kommentar nicht ganz schlau, hast du jetzt ein P-Konto oder nicht ? Falls nicht und es länger als 3 Jahre zurückliegt (die Auflösung des P - Kontos) dann sollte es kein Problem sein, sonst immer noch äußerst unwahrscheinlich

Kommentar von Typderfinanzen ,

ich werd aus dem Kommentar nicht ganz schlau, hast du jetzt ein P-Konto oder nicht ? Falls nicht und es länger als 3 Jahre zurückliegt (die Auflösung des P - Kontos) dann sollte es kein Problem sein, sonst immer noch äußerst unwahrscheinlich

Kommentar von hammerweich ,

An alle, die das Thema interessiert: Die neue Bank hat mich als Kunden akzeptiert.

Antwort
von Privatier59, 24

Es fällt mir schwer zu glauben, dass jemand, der ein P-Konto führt keine sonstigen Schufa-Eintragungen haben soll. Niemand wechselt zum P-Konto wenn nicht Zwangsvollstreckungsmaßnahmen entweder schon angeordnet sind oder ganz konkret drohen. Aber selbst wenn das so ist wie von Dir beschrieben, dann spricht allein das P-Konto schon Bände über die Bonität des Kunden und keine Bank will sich Problemkundschaft anlachen. Zum einen nicht, weil bei der mangels Umsatz nichts zu verdienen ist (bei "kostenfreien" Konten ist das nun einmal der einzige Gewinnbringer) und zum anderen, weil durch die Bearbeitung von Kontenpfändungen enorme Personalaufwendungen drohen.

Kommentar von hammerweich ,

Ich hätte diese Frage nie hier einstellen sollen, denn keine der bisherigen Antworten ist frei von Vermutungen und Unterstellungen. Dass eine Bank jemanden mit einem P-Konto (übrigens ist das auch Vergangenheit, aber dennoch in der Schufa gelistet). ablehnt, leuchtet mir nun auch ein. Dass aber KEIN Kommentator sich hier mal zurück hält mit der jeweils eigenen Interpretation der Situation und gar unterstellt, das geschilderte wäre doch ganz bestimmt anders ("...Es ist schwer zu glauben, dass jemand der ein P-Konto führt.... keine Eintragungen haben soll..."). Warum sollte ich hier die Dinge anders darstellen, als sie sind? Ein Dispokredit ist im übrigen deshalb nicht gewünscht, weil ich ihn NICHT NÖTIG HABE. Aber so eine Aussage ist ja bestimmt auch superzweifelhaft. Darüber hinaus gibt es doch noch andere Produkte, mit der eine Bank Geld verdient, nicht wahr? Leute, kommt mal weg, von eurem kleinkarierten Schubladendenken. Und ich werde hier sicher NIEMANDEM schildern, warum-wieso-weshalb es a) ein P-Konto gab, b) nie zu einer Pfändung kam und c) sich meine Verhältnisse veränderten. Eure Kommentare, dass Banken jemandem mit einem P-Konto (nochmal: VERGANGENHEIT) ablehnen würden, das wird wohl stimmen und da gebe ich euch recht. KEINER von euch ist auch nur ansatzweise in der Lage sich vorzustellen, dass sich die privaten Umstände GRUNDLEGEND GEÄNDERT haben.

Ansonsten, hört auf, euch wie Staatsanwälte oder Moralapostel zu verhalten. So, und nun viel Spass beim Shitstorm, der jetzt auf mich herabregnet.

Kommentar von Mikkey ,

Wenn Du eineFrage stellst, die einfach ausgedrückt lautet: "wie würde sich eine Bank verhalten", sollte es soch legitim sein, sich in die Lage des Verantwortlichen einer solchen Bank zu versetzen und sich dessen Gedankengänge vorzustellen.

Das Ergebnis dieser Überlegung wird dann hier als Antwort kommen.

Du hast schließlich nicht die Frage gestellt: "Wie kann ich ein normales Konto bekommen?" "Welche Wege dahin gibt es?". Darauf hättest Du möglicherweise eine für Dich hilfreichere Antwort bekommen...

Kommentar von Franzl0503 ,

Hammerweich:

Empfehlung: Versuche es künftig bei einem Verständlichkeitsforscher.

Offensichtlich bist nicht in der Lage, einen einfachen Vorgang in wenigen Zeilen verständlich zu beschreiben, fühlst dich aber bemüßigt, neunzehn Zeilen lang zu blaffen.

Kommentar von Franzl0503 ,

Hammerweich:

Empfehlung: Versuche es künftig bei einem Verständlichkeitsforscher.

Offensichtlich bist nicht in der Lage, einen einfachen Vorgang in wenigen Zeilen verständlich zu beschreiben, fühlst dich aber bemüßigt, neunzehn Zeilen lang zu blaffen.

Kommentar von Privatier59 ,

Shitstorm

Das ist garnicht erforderlich, denn diese Stellungnahme spricht für sich selber. Wieso werden Fragen denn gestellt, wenn man die Antwort nicht hören will? Was meinst Du wohl, weshalb Banken heute Girokonten zum Nulltarif anbieten? Nur deshalb, weil alles so weit irgendmöglich normiert und standardisiert wird. Da steckt man P-Konteninhaber in eine Schublade: Klamm, nicht zahlungsfähig = kein akzeptabler Kunde. Wenn Du überhaupt bei irgendeiner Bank noch ein Girokonto haben willst, mußt Du etwas machen, was Dir offenkundig überhaupt nicht paßt, nämlich Klinkenputzen und Betteln. Die Direktbanken kannst Du gleich vergessen, die haben keine Klinken. Die Großen der Branche kannst Du auch vergessen, bei denen geht alles nach Schema F. Wenn überhaupt, dann kommen lokale Anbieter wie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken in Frage. Auch da wäre sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten und die Bereitschaft, Gebühren fürs Konto zu bezahlen. Wenn Du bei der Bank genauso aggressiv auftrittst wie hier, kannst Du Dir den Weg sparen.

Kommentar von hammerweich ,

Nachtrag zum Thema: Die neue Bank hat mich als Kunden akzeptiert.

Antwort
von obelix, 20

jede Bank wird logisch denken: der Kunde hat ein P-Konto und will ein weiteres. Das ist doch nur ein Umweg Zahlungen, die nicht auf dem P-Konto landen sollen. Kommt es zu einer Pfändung, so werden beide Konten angegriffen und damit hätte jede weitere Bank einen Mehraufwand.

Kommentar von hammerweich ,

Umweg? Gelder verschleiern. Nein, da liegst du falsch. Lies meinen Kommentar zu dem Beitrag von Mitglied Privatier59.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten