Frage von Bruchlandung, 171

Wird Barrick Gold pleite gehen?

Hohe Schulden und schwache Cashflows durch niedrigen Goldpreis - wird Barrick das überleben?

Sollten Aktionäre, die zum Höchstkurs rein sind und jetzt immer noch drin sind, verkaufen?

Könnte sich ein Neuengament gerade jetzt lohnen, wenn Barrick doch nicht pleite geht oder wird eine unumgängliche KE alles verwässern?

Antwort
von Kevin1905, 157

Es kann hier im Forum - noch sonst irgendwo - jemand die Zukunft voraussehen.

Jedes Investment ist mit einem Risiko verbunden. Entweder mit einem verschwindend geringem (entsprechend niedrig fällt deine Rendite aus), oder mit höherem Risiko bis hin zum Totalverlust (dementsprechend auch höhere Chancen).

Antwort
von Sitaara, 171

Trendanalyse auf Basis 6 Monate: Ein Kursabschlag in Barrick Gold, einem der größten Goldproduzenten weltweit, von fast 50 Prozent in nur zwei Monaten ist schon sehr extrem. Nach dem Fehlausbruch im Mai haben die Bären das Ruder in der Aktie komplett übernommen und schicken diese von einem Tief zum nächsten. Die Kurse befinden sich im freien Fall und der Abwärtstrend ist so stark wie nie. Problem an der ganzen Sache ist die Tatsache, dass der Goldpreis selbst erst vor kurzem ein Verkaufssignal bekommen hat, welches noch eine Zeit lang anhalten dürfte. Es steht also nicht gut um den Goldaktiensektor.

Expertenmeinung: Zumindest kurzfristig gibt es allerdings etwas Hoffnung. Die Börse ist keine Einbahnstraße, weder auf dem Weg nach oben, noch auf dem nach unten. So sind wir in dem Titel derzeit extrem überverkauft, was nichts anderes bedeutet, als dass hier eine technische Gegenbewegung in den kommenden Tagen sehr wahrscheinlich sein dürfte. Doch Vorsicht! Diese Bewegung dürfte nur von kurzer Dauer sein und wird wohl nicht länger als zwei bis drei Wochen andauern.

Quelle: Lynx

Antwort
von gandalf94305, 149

Ist mir egal.

Ich beherzige die Regel, daß ein Instrument, das 20% fällt, verkauft wird, um etwas Vielversprechenderes zu kaufen. Manchmal verkaufe ich auch schon bei -10% oder -15%.

Bei Barrick Gold hätte man also bei einem Einstieg zu 35 EUR spätestens bei 28 EUR aussteigen sollen. Wer bei 13 EUR dachte, jetzt ist der Boden gefunden, hätte dann bei 10 EUR den Hut nehmen sollen. Und wer bei 10 EUR "billig" gekauft hat, sollte bei 8 EUR sich verabschiedet haben.

Hoffnung ist ein sehr schlechter Ratgeber. Die Mentalität "das ist tief gefallen, das kann nicht weiter fallen" funktioniert auch nicht, denn es gibt eine ganze Menge möglicher Kurse unterhalb von 6,50 EUR... und auch eine ganze Menge unterhalb von 1 EUR :-) Man darf nicht emotional an einem Investment hängen. Man darf auch nicht glauben, die Zukunft dieses Unternehmens einschätzen zu können. Das kann man nicht. Man muß Barrick Gold aber auch nicht unbedingt haben. Der Chart spricht eine eindeutige Sprache: es gibt Besseres. Analysten mögen ihre zukünftigen Einschätzungen haben - aber es sind nur Einschätzungen. Wissen kann auch niemand, wo es hingeht. Daher: Pferdchen wechseln. Regel #1: niemals eine Aktien ohne Absicherung im Portfolio lassen.

Antwort
von nokiafin, 14

hat sich ja super erholt!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community