Frage von commerce, 4

Wieviel Zeit muß man einsparen, damit Fiskus längere Strecke als Pendlerpauschale akzeptiert?

Grundsätzlich ist ja davon die Rede, dass man durchaus auch eine längere Strecke nehmen kann zur Arbeit, wenn diese verkehrsgünstiger ist für den Arbeitnehmer, der die Pendlerpauschale bei der Steuer angibt. Wieviel Zeitersparnis muß man mindestens haben, damit der Fiskus das so auch hinnimmt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MrFinanzen, 4

Es gab mal die Regelung, dass es 20 Minuten sein müssen. Aber das wurde wieder aufgehoben und jetzt muss jeder Einzelfall unter 20 Minuten einzeln beurteilt werden. Wenn du wegen Ampelschaltungen oder anderen Verkehrsfaktoren einen "offentsichtlichen" Vorteil hast dann kannst du die Strecke nehmen und die Pendlerpauschale anrechnen lassen auch wenn der genau Zeitunterschied nur unter 20 Minuten ist.

Der Bundesfinanzhof in München hat das entschieden: (Az.: VI R 19/11 und VI R 46/10)

Antwort
von Meandor, 4

Das BFH hat diese ominöse 20 Minutenregelung gekippt und spricht jetzt von einer Zeitersparnis von 10%. Das tolle daran ist, jetzt darf man sich vermutlich um jede Minute streiten und darum mit welchem Routenplaner die Strecken ermittelt werden müssen.

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