Frage von Renkew, 76

Wieviel Baufinanzierung könnte ich bekommen?

Ich bin 29, Verdiene 1620 Euro, seid 3 Jahren im selben Betrieb, Eigenkapital beläuft sich auf 30000.

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Antwort
von Sammy760, 41

Auch wenn die Angabe fehlt, ob Dein EK Brutto o. Netto ist, es wird eng, bzw gar nicht machbar sein.

Für Deinen Haushalt wird von den Banken ein pauschaler Ausgabensatz angenommen zzgl. Unterhaltskosten für das Haus.

Egal wie sparsam Du haushaltest. Die Banken halten sich an Ihren Pauschalen.

Dazu kommen fixe Ausgaben. Evtl. werden Kosten für das eigene Kfz. auch noch drauf gepackt.

Mal ausgehend von 1.200 EUR Haushaltsausgaben und 180€ Unterhalt für das Haus (je nach Bank unterschiedlich), da bleibt vom Einkommen nicht viel für eine Finanzierung übrig.

Bedenke, dass zu den Kaufpreis noch Nebenkosten (z.B. Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Makler) kommen. Da sind schnell 10-15% vom Kaufpreis zusätzlich "on Top".

Und lass die Finger von 1% Tilgung angeboten. Bei 2,2% Zins zahlst Du 53 Jahre lang das Darlehen zurück.

Du solltest als rund 600 EUR Kapitaldienst leisten können. zzgl. Nebenkosten fürs Haus z.B. Grundsteuer, Brennstoffe, Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Wasser, Abwasser, Strom, Rücklagen, unvorhergesehenes, ...

Gute Gedanken ...

Antwort
von betroffen, 36

Dass Du mit dem Einkommen 30.000 Eigenkapital ansparen konntest ist ein gutes Zeichen dafür, dass Du gut wirtschaften kannst.

Es wäre jedoch besser, wenn Du mit 30% Eigenkapital einsteigen würdest ~ also knapp 60.000.

Außerdem würde ich Dir in Deiner Situation ein Volltilgerdarlehen empfehlen. Wenn Du das finanzieren kannst und die Monatsraten nicht mehr als 25% Deiner derzeitigen Aufwendungen für Miete oder ähnliches sind, denke ich dass es funktioniert.

Antwort
von Interhyp, Business Partner, 39

Hallo Renkew,

pauschal lässt sich Deine Frage leider nicht beantworten. Mit dem Rechner unter dem folgenden Link kannst Du Dir jedoch einen ersten Richtwert über Dein mögliches Finanzierungsbudget berechnen: www.interhyp.de/budgetrechner

Für eine genaue Einschätzung empfehle ich Dir ein Beratungsgespräch bei Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsvermittler.

Alles Gute und viele Grüße,

Melissa, Interhyp AG

Antwort
von Hillermann, 40

Bei EUR 1.620 monatlichem Nettoeinkommen und keinen Schulden und EUR 30.000 Eigenkapital für die Kaufpreisnebenkosten dürfte eine Finanzierung über EUR 170.000 und EUR 25.000 Modernisierung vielleicht gerade noch so darstellbar sein.

Jedoch muss man da die Objektdaten genau einsehen.
Dies oben wäre ein Darlehensvolumen von EUR 195.000.

Das also wäre schon die Obergrenze. 
Sinnvoller wäre eher etwas darunter.

Wo suchen Sie denn in Deutschland?

Gerne helfe ich weiter.

Antwort
von Renkew, 26

Würde es etwas ausmachen wenn meine Freundin mit in die Finanzierung gehen würde? 

Der Haken dabei ist nur das Sie noch 23000 Verbindlichkeiten hat und einen Bonität von 849 laut bonify.

Sie verdient inzwischen knapp 1700 netto, der Antrag der Schulden beträgt monatlich 390 Euro für die kommenden 6 Jahre

Antwort
von Renkew, 58

Meine Frage kommt deshalb zustande weil ich ein Objekt gefunden habe welches mit Nebenkosten ungefähr 170000 Euro kosten wird. Zudem würden aber noch circa 25000 Euro Renovierungskosten kommen.

Kommentar von LittleArrow ,

Verdienst Du das brutto (wieviel ist dann netto) oder netto? Was kannst Du denn monatlich für Dein Objekt aufbringen (Hausgeld und Finanzierungskosten? Selbstgenutzt oder vermietet?

Antwort
von Franzl0503, 9

Renkew:

Ich wage einen Schnellschuß - teils mit fikt. Zahlen -  zur ersten Orientierung:

1.620 mtl. = 19.440 p.a. ./. Lebenshaltungskosten 12.000 ./. Betriebskosten 80 qm Wohnfl., 3 mtl. = 2.880 p.a., verbleiben für den Kapitaldienst 4.560. Darlehensgeber rechnen vorsichtig mit einer langfristigen  Annuität von 6 %, damit könntge ein Darlehen von 76.000 bedient werden = max. jedoch 80 % der angemessenen Kaufpreises (Grundstücks- und Bauwert), 100 % = 95.000.

Erwerbskosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Grundbuchamt)  ca.10 % = 9.500,--, für Unvorhergesehenes 500.

Zusammenfassung:

Bau-und Bodenwert 95 000,--, Nebenkosten 9.500,--, Unvorherg. 500,-- Gesamtgestehungskosten 105 000,--, EK 30.000, Fremdkapital 75.000.

Wohnfläche angenommen 80 qm x 1.187,50 = 95.000 Euro.

Antwort
von baufinord, 36

Die Frage lässt sich mit diesen wenigen Eckdaten nicht beantworten. Dazu müsste man unter anderem genauere Infos zu der Immobilie haben. Aber es könnte bei Gesamtkosten von knapp 200.000 Euro und einem Finanzierungsbedarf von rund 170.000 Euro ziemlich eng werden. Wenn ich da mit einer Darlehensrate von 550 bis 600 Euro rechne, bleiben monatlich noch rund 1.000 Euro über. Davon müssen dann u.a. noch die Nebenkosten gezahlt werden. Da bleibt unter dem Strich nicht mehr viel zum Leben....

Antwort
von billy, 35

Brutto oder Netto ....  ?

Kommentar von althaus ,

Ob Brutto oder Netto, das ist nicht viel. Damit würde ich mir den Kauf einer Immobilie nicht zutrauen. Er soll wieder fragen, wenn er 50% EK hat und über 2.200€ Netto verdient. 

Kommentar von billy ,

Von der Sache her hast Du ja Recht althaus, aber Verständnis dafür das auch Geringverdiener Wohneigentum anstreben hab ich auch. Ausserdem kann der/die Fragende ja noch einen mitarbeitenden Lebenspartner haben der/die auch ein eigenes Einkommen hat, so könnte eine Hypodarlehen eventuell locker darstellbar und zu stemmen sein. 

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