Frage von Hajoo,

Wie wird wegen Schmerzensgeld aufgrund eines vermuteten Behandlungsfehlers vorgegangen?

Ich befürchte ebenfalls wie der Freund meiner Bekannten, dass seine Mutter fehlerhaft vom Arzt behandelt worden ist. Welche Vorgehensweise ist seiner Mutter zu raten, damit sie Schmerzensgeld erhält? Für eure Ratschläge zur Weitergabe an den Freund danke ich bestens im Voraus.

Antwort von mig112,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Diese Prozesse -und damit sind nicht nur gerichtliche gemeint- dauern viele viele Jahre. Folglich ist ohne versierten Anwalt nichts zu machen. Und mit Anwalt oft auch nicht...

Antwort von Matrix,

da muss man unter allen umständen einen anwalt einschalten sonst wird das nichts.

ihr wisst ja weder, in welcher höhe ihr ein schmerzensgeld zusethen würde, noch ob es sich hier um einen behandlungsfehler handelt?

hier hilft ja nur ein gutachter weiter der die entsprechden untersuchungen veranlassen kann.

in meiner nahen verwandtschaft hat sich ein ähnlicher fall ereignet. hier wurde ein biopsie durchgeführt, die man an dieser körperstelle nicht hätte durchführen dürfen. daraufhin hat sich die geschädigte direkt an den arzt gewendet und dieser ,man höhre und staune, lenkte umgehend ein und bestätigte sein haftpflicht davon zu unterrichten.

also man kann es auch so mal versuchn, aber ich glaube dieser arzt war ein ausnahme der zu seinem fehler gestanden hat. übrigens,das schmerzensgeld wurde in voller höhe gezahlt.

Antwort von jostero,

Wiki sagt: "Beim Verdacht eines Behandlungsfehlers kann ein medizinisches Privatgutachten weiterhelfen. Eine weitere Möglichkeit, um klären zu lassen, ob die ärztliche Behandlung fachgerecht ausgeführt wurde, bieten die Ärztekammern. Das Verfahren kommt jedoch nur in Gang, wenn der beschuldigte Arzt / die beschuldigte Institution zustimmt. Deshalb erscheint derzeit das Einschalten der Krankenkasse mittels des § 66 SGB V als die für den Durchschnittsversicherten effektivste Möglichkeit. Die Krankenkassen bieten an, die medizinischen Unterlagen anzufordern und einem Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) zur Prüfung vorzulegen. Sollte sich der Verdacht eines Behandlungsfehlers dabei bestätigen, wird hierüber ein schriftliches Gutachten erstellt, das dem Versicherten kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Das Vorliegen eines Behandlungsfehlers hat nur dann für den Arzt strafrechtliche oder zivilrechtliche Konsequenzen, wenn er bei dem Patienten zu einem Schaden geführt hat."

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