Frage von elkewichert,

Wie wird man gefördert, wenn man privat eine Pflegeversicherung abschließt?

Ich erhiehlt heute ein Werbeschreiben einer Versicherung... in einem Beisatz wurde ich auf Pfelgeversicherung und Förderung angesprochen. Wer kann mir dazu mehr sagen?

Antwort
von Primus,

Der demographische Wandel bringt es mit sich: in Zukunft wird es immer mehr Menschen geben, die im Alter Pflege benötigen. Berechnungen sagen, dass allein die Zahl der Demenzkranken bis 2030 auf 1,7 Millionen steigen wird.

Deshalb wird die Finanzierung der Pflege ab 2013 auf eine breitere Basis gestellt. Unabhängig vom persönlichen Einkommen erhalten gesetzlich Pflegeversicherte ab 1. Januar 2013 eine Zulage von 60 Euro jährlich (fünf Euro monatlich), wenn sie eine freiwillige private Pflege-Zusatzversicherung abschließen. Der Mindestbeitrag soll 120 Euro betragen.

So stehen staatliche Förderung und Leistung in einem angemessenen Verhältnis, und es ist für ein Mindestniveau der abgesicherten Leistung gesorgt

Antwort
von Kevin1905,

Pflege Bahr.

Allerdings sind die gewöhnlichen Pflegetagegelder meist besser. Die staatlich geförderte Variante ist mehr eine Notfalloption für Leute, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes kein normales Pflegeprodukte mehr abschließen können.

Antwort
von Sobeyda,

Das Ganze läuft unter dem inoffiziellen Begriff Pflege-Bahr.

Antwort
von Underfrange,

Die Förderung ist nur ein kleiner Köder. Trotzdem machen. Die Voraussetzungen für den Pflege-Bahr (nach dem Politiker) ist, dass in der Pflegestufe III 600€ geleistet wird, dass jeder ohne Gesundheitsfragen geommen werden muss und der Beitrag über 15€ liegt. Dann zahlt der Staat 5€ monatlich dazu. Verschiedene Anbieter sind schon am Markt, allerdings reicht das bei weitem nicht aus nur den Mindestbeitrag zu nehmen um das Pflegefallrisiko abzusichern.

Ich empfehle dringend jedem der sich um sein Vermögen oder seine Verwandten (Finanzen) sorgt mehr als die Mindestsumme aufzuwenden.

Ein Pflegeplatz kann schnell 3000€ oder 5000€ monatlich kosten. Davon werden max. ca. 1500€ (je nach Pflegestufe) von der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung gezahlt.

Wenn dann keine Rente über 3000€ monatlich zur Verfügung steht gehts ans Vermögen oder sogar an die Kinder um den nötigen Rest abzudecken.

Eine ordentliche Beratung ist nötig, kauft bitte nicht irgendein Pflegebahr - Produkt und hofft auf Glück....dann spart euch das Geld auch.

Versicherungsberater verlangen für ihre Arbeit ein Honorar. Honorarberater ebenfalls. Beim Versicherungsmakler kann sich jeder eine Beratung holen die nichts kostet bis ein Abschluss erfolgt ist. Dann bekommt der Versicherungsmakler aber in der Regel sein Geld vom Versicherer....

Das Produkt selbst betrachte ich persönlich als Gewissensberuhgung für die Politiker... und als Anreoz sich Gedanken zu machen um die Thematik... mehr nicht.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Antwort
von robinek,

Ja, die Bundesregierung hat ab 2013 eine Bezuschussung gesetzlich beschlossen (PNG). Ab einem Eigentanteil von 10,--€ beteiligt sich der Bund mit 5,--€ an der "Pflegetagegeldversicherung" pro Monat. Deine /eine Versicherung gibt Dir nähere Auskunft darüber!

Antwort
von gammoncrack,

Wenn Du gesetzlich versichert bist, beträgt die monatliche Förderung 5.- Euro.

Man wird also gefördert, damit man später befördert werden kann.

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