Frage von monikap, 7

wie wird die RV entscheiden?

Ich bin seid dem 11.3.13 Krankgeschrieben,da ich seid über 2 Jahren an Schlafstörungen leide und nun auch noch Depressionen dazu gekommen sind.Ich habe von Geburt an nur eine Hand und bin dadurch 50% Schwerbehindert.Arbeite in einer Kita als Hauswirtschafterin und konnte meine Arbeit nicht mehr zur Zufriedenheit meiner Leiterin ausführen,aus diesem Grund habe ich mich aufgerafft und bin eben im März zu Meinem Hausarzt gegangen,sie hat mich Krankgeschrieben und gleichzeitig zu einem Ortophäden Überwiesen,welcher mir erst mal 3 Wirbel eingerebünkt hat,auf Grund meiner jahrelangen Fehlhaltung.Hatte auch eine Überweisung zum Psyhiater,welcher mir angeraten hat einen Rentenantrag zu stellen,was ich auch tat.Nun warte ich auf den Bescheid und wollte mal wissen was ich für Chancen habe auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente.Habe trotz Antidepressivum und Schlafmittel Nacht Alpträume und wache Schweißgebadet auf und schau nach ob meine eine Hand noch da ist.Bin total am Boden,denn ich kann mit der vorhandenen Hand nicht mal mehr meinen eigenen Haushalt zu erledigen,da ich nur Schmerzen habe und nichts richtig festhalten kann.Würde mich über Antworten sehr freuen.Werde im Oktober 57 Jahre und war nie Arbeitslos,habe immer in die Rentenkasse einbezahlt.L.G.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rentenfrau, 6

Hallo monikap, tut mir leid, daß es Dir so schlecht geht. Vom Alter her dürftest Du den Vertrauensschutz für eine Berufsunfähigkeitsrente erfüllen, wenn Du also den Beruf der Hauswirtschafterin erlernt hast, und Du diesen Beruf nun nicht mehr ausüben kannst, dann dürfte Dir zumindest eine Berufsunfähigkeitsrente sicher sein. Eine volle Erwerbsminderungsrente bekommst Du, wenn Du auch leichte Tätigkeiten nur unter 3 h täglich verrichten kannst. So wie sich mir Deine Lage darstellt, solltest Du diese volle Rente bekommen. Aber entscheiden tut dies der Rentenarzt der Deutschen Rentenversicherung. Ich wünsche Dir alles Gute.

Kommentar von monikap ,

Hallo Rentenfrau,ich arbeite schon seid Jahren verkürzt erst waren es 36 Wochenstunden und sied ungefahr 2005 nur noch 20 Wochenstunden.Ich habe diesen Beruf nicht erlernt,nur durch vieles Umziehen beruflicher Seite von meinem Mann in diesen Beruf gearbeitet.Nun bin ich aber schon Seid 28 Jahren in der Kita angestellt,wo der Träger die Stadtverwaltung ist,also im öffendliche Dienst.Ich habe den Beruf einer Damenmaßschneiderin erlernt,aber habe durch die umzieherrei da nie einen Job gefunden bei einer privaten Schneiderin,ich habe auch privat gelernt,also den Beruf von der picke auf gelernt.Ich kann ja nun meinen erlernten Beruf nicht mal mehr als Hobby ausüben,da ich einfach mit der rechten Hand nicht mehr kann und das ja eben der Auslöser für alle meine Probleme ist.Nun habe ich von der AOK aus einen Rehaantrag stellen müssen und den nächsten Tag habe ich von der RV ein Schreiben zu einem psychiatischen Gutachter bekommen.Ich bin nun so unsicher warum läuft das alles so komisch durcheinander.Zur Zeit bekomme ich ja noch KG und hoffe das der Gutachter mir bei der Entscheidungsfindung für eine EWM-Rente helfen kann.Ich hab schon etwas bammel vor den Termin,ich werde mich einfach so geben wie ich bin und wie es mir zur Zeit geht,nichts dazu machen und auch hoffendlich nichts vergessen.L.G. monikap

Antwort
von Gaenseliesel, 6

hallo monicap, ist bestimmt keine einfache Situation für dich!

Deine Fragen wird man dir hier bei finanzfrage.net nicht so beantworten können, wie Du es dir wünscht.

Vielleicht bist Du bei www.gesundheitsfrage.net besser aufgehoben, versuche es doch einfach dort noch einmal. Gruß ! K.

Antwort
von alfalfa, 6

Nun, ersteinmal eine gute Nachricht. Du lebst in Deutschland und wir haben eine sehr gute soziale Absicherung. Du kannst Dir erst einmal Zeit lassen gesund zu werden. Die ersten 78 Wochen kannst Du Krankengeld beziehen. Und danach einen Antrag auf Teilhabe zum Berufsleben stellen und dann einen Antrag auf Altersrente. Wenn es optimal läuft, die Ärzte Hand in Hand arbeiten bleibt es finanziell so wie es jetzt ist. Ohne den Druck arbeiten zu müssen. Das ist die ökonomische Seite. Die menschliche Seite ist, dass Du ohne Arbeit genauso wertvoll ist wie mit einem Job. Du lebst hier und das ist auch gut so. Und jetzt werde ersteinmal gesund, denn das zählt und ich glaube auch das es einige Menschen gibt, denen Du wichtig bist.

Kommentar von monikap ,

Ja Du hast vollkommen Recht,ich brauche einfach Zeit zum Gesund werden,ich bin zur Zeit sehr labil,da ich nicht weiß was werden soll,wenn meine Rechte Hand garnicht mehr zu benutzen ist.Nun gleich noch eine Frage,ich musste vorigen Donnerstag zur KK kommen um einen Antrag für eine Reha auszufüllen.Am anderen Tag hab ich von der RV eine Einladung zu einen Gutachter für Neurologie und Psychiatrie bekommen.Die Dame von der KK war sehr erstaunt das ich schon einen Antrag wegen Erwerbsminderung gestellt habe,obwohl sie es ja sicher wußte hatte ich ja immer mit angekreutzt auf dem Auszahlschein von der KK.Warum geht das so durcheinander,wissen die nicht von einander bescheid.Sie wollte den Rehaantrag an die RV schicken.Wie soll ich mich jetzt verhalten,soll ich mal bei der RV nach fragen ob das so rechtens ist.Ich dachte wenn ich eine Reha machen muss,entscheidet es die RV nach der Begutachtung. L.G.

Kommentar von monikap ,

Hallo,ich wurde von der KK Aufgefordert einen Rehaantrag zu stellen,was ich auch tat und nun kam Post von der RV das sie die Reha nach §10 des Sechsten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VI) ablehnen,da ich diese Vorraussetzungen nicht erfülle. Mit dem Hinweis das sie eine Krankenbehandlung im Rhamen der Krankenversicherung für ausreichend halten.Ich glaube die gehen davon aus,das sie mir keine Hand dranbasteln können,aber das war nicht der Grund für eine Reha,sondern das ich Depressionen gerade deshalb habe und Angst habe mit der noch vorhandenen rechten Hand bald nicht mehr Arbeiten kann .Ich bin schon seid März krankgeschrieben da ich nicht mehr so arbeiten kann.L.G.

Kommentar von ottelli ,

Hallo monikap, Du musst unbedingt Einspruch bei der zuständigen Stelle bei der RV einlegen. Fast immer bekommt man danach eine pos. Zusage. Allerdings muss der Einspruch gut begründet sein! Dein Hausarzt könnte Dir sicher weiterhelfen. Bei der Reha wirst Du von den Ärzten genau beobachtet und die geben der RV ihr Urteil zur möglichen Berentung. So läuft es fast immer ab. Also, sei dort keine Heldin. Kopf hoch, ottelli

Kommentar von monikap ,

Hallo,ja ich werde Einspruch erheben gegen diesen Bescheid der RV.Nur hab ich ein Problem,meine Hausärztin ist seid 2 Wochen selbst krank und es ist immer nur eine Vertretung da,welche ja keinen Durchblick über meine Krankheiten hat.Ich habe nun mit der KK gesprochen,welche ja den Rehaantrag auf den Weg zur RV gebracht hat.Sie meinte auch ich soll Wiederspruch einlegen,denn der MDK der KK hält mich für erheblich eingeschränkt in der Erwerbsminderung.Das versteh ich nun auch nicht so recht,denn der MDK der KK hat mich nie persönlich gesehen.Können die auch nur durch Akteneinsicht zu der Meinung kommen.Ich gehe nun am 9.8. persönlich zur RV.denn die haben mir auch einen Gutachtertermin zum Psychater/Neurologischen Arzt zugesand.Ich bin total verwirrt.Vielleicht könnt ihr Licht ins Dunkel bringen .L.G.

Kommentar von monikap ,

Hallo ihr lieben,nun war ich bei dem Gutachter für Psychiatrie/Neurologie und er meinte das Schlafproblem und die Depressionen sind weiter so zu Behandeln.Vermerkt aberauf demGutachten,das ich einem Orthopädischen Gutachter vorgestellt werden soll,da das mit meiner Hand eben ein Othopäde besser beurteilen kann.Was sagt Ihr?Ich denke es ist gut so denn ich kann ja wirklich nicht länger als eine halbe Stund eine Arbeit ausführen,kann ja auch meinen Haushalt nicht mehr alleine führen.Bin heute beim VDK gewesen die haben mir ganz gut zur Seite gestanden,nur nun muss ich den Termin von der DRV erst bekommen.War von Euch schon mal jemand zur Begutachtung beim Orthopäden? Bitte umAntworten.L.G.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten