Frage von Susisirup, 68

Wie werden zusätzliche Altersvorsorgebeträge vom Arbeitgeber (Versorgungswerk RA) sozialversicherungs- und steuertechnisch behandelt?

Ein Mitarbeiter (Syndikus-Anwalt) erhält zu seinen 17.000 Euro Gehalt / Monat und der gesetzlichen Altersvorsorge (543,24 Euro) einen Zusatzbetrag in Höhe von 1.159,40 Euro pro Monat, der direkt ans Versorgungswerk der Rechtsanwälte gezahlt wird. Nun muss ich dafür eine neue Lohnart anlegen. - Wie ist dieser Betrag 1.159,40 steuer- und sozialversicherungstechnisch zu berücksichten. Und muss / soll er auf der Jahresentgeltbescheinigung für das Finanzamt ausgewiesen werden?

Ich hoffe auf schnelle, kompetente Hilfe.... Der nächste Abrechnungstermin ist am 20.6. :-(

Vielen Dank im Voraus!

Antwort
von Tina34, 45

gesetzliche Altersvorsorge und Zusatzbeitrag Versorgungswerk?

Ist der Syndikus den von der RV-pflicht befreit oder nicht?

Mit welchem Programm rechnest du ab Datev / Lexware? Beide können das richtig verarbeiten, wenn die richtigen Daten eingegeben werden.

Wobei ich bei den Infos die du gegeben hast glaube das da etwas nicht zusammen passt.

Kommentar von Susisirup ,

Hallo Tina, deine Antwort kling ja seeehr kompetent! Ich beschreibe nochmal detailierter. Ja, gesetzliche Altersvorsorge und Zusatzbeitrag beim Versorgungswerk passen nicht so recht zusammen. Aufgrund seines Arbeitsplatzwechsels muss Herr X seinen Syndikusstatus beantragen; dieses läuft. Also überweise ich erst einmal den Pflichtbeitrag an die gesetzliche Rentenversicherung und wickele, wenn er tatsächlich den Syndikus-Status hat, diese Zahlungen rückwirkend ans Versorgungswerk ab. Dazu habe ich das Versorgungswerk bereits wie eine Krankenkasse im Abrechnungssystem angelegt. Mir geht es hier vielmehr um den Zusatzbeitrag in Höhe von 1.159,40 Euro. Der "Mitarbeiter" ist unser neuer angestellter Geschäftsführer und möchte diese Beiträge steuerfrei an das Versorgungswerk überwiesen bekommen. Im Vertrag steht lediglich, dass der Arbeitgeber diesen Betrag an das Versorgungswerk überweist. Von netto oder brutto ist nicht die Rede. Er will anscheinend netto und die Personalleiterin geht von brutto aus. - Dies muss ich morgen nochmal thematisieren. Wir rechnen mit Hansalog ab, da ist alles recht individuell und ich muss die Hotline ganz genau zum Anlegen einer neuen Lohnart briefen..

Meine konkreten Fragen lauten (egal ob brutto oder netto - da müssen sich die Führungskräfte einigen):

Wie ist dieser Betrag 1.159,40 steuer- und sozialversicherungstechnisch zu berücksichten? Und muss / soll er auf der Jahresentgeltbescheinigung für das Finanzamt ausgewiesen werden?

Danke für deine Antwort im Voraus. - Man hat ja Sonntagsabends nichts besseres zu tun ;-)

Kommentar von Tina34 ,

Du kannst doch nicht einfach netto berechnen?!?!? Wenn er es netto will müsstest du es Brutto hoch rechnen meiner Meinung nach. Aber spätestens bei der nächsten Betriebsprüfung seit ihr schlauer. Und lass dir bloss schriftlich geben wie die das wollen, nicht das du dann den Ärger an der Backe hast.

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