Frage von Herrmess, 63

Wie weit muss man zurückgehen bei Erkrankungen für BU-Antrag?

Man muss bei einem BU-Antrag ja Vorerkrankungen angeben. Meine Frage ist jetzt, wie weit muss man zurückgehen? Ich bin jetzt 28 - muss ich da auch Sachen aus meiner Kindheit angeben?

Antwort
von Candlejack,

In den Gesundheitsfragen sind eindeutig Zeiträume angegeben. Ambulant 5 Jahre, stationär 10 Jahre. Sowas beantwortet und weiß allerdings auch ein Berater, den man bei einer BU dringend in Anspruch nehmen sollte, bevor was schief geht und man sich den falschen Tarif aussucht. Und JA, ich weiß, die sind alle böse und provisionsgeil...

Antwort
von Niklaus,

In den Gesundheitsfragen steht bestimmt ein Zeitraum drin. Was sagt der Vermittler? Der sollte das wissen. Oder bist du so mutig und naiv und schließt eine BU ohne professionelle Hilfe ab?

Kommentar von Candlejack ,

das ist dann in 10 Jahren der nächste, der sich über die BÖSE Versicherung beschwert, weil sie zu niedrig oder falsch gemacht wurde oder aufgrund der Gesundheitsfragen die Leistung verweigert ;-)

Kommentar von Fragfreund ,

Und du meinst, wenn ein "unabhängiger Makler" mitgewirkt hat, verweigert die Versicherung die Leistung nicht.

Auch ein "unabhängiger Makler" kann eine psychische Erkrankung, die letztmalig vor 4 Jahren ambulant behandelt wurde nicht wegdiskutieren und dem Antragsteller nur raten, ein weiteres Jahr mit der Antragstellung zu warten. Und wenn er ganz schlecht ist, rät er dem Antragsteller, die Krankheit bei der Versicherung anzugeben und ausschließen zu lassen.

Alles schon gelesen ( im Google).

Oder sucht er so lange (erfolglos) bis er eine Versicherung gefunden hat, die nur 3 Jahre zurück Angaben fordert ? Oder einigt er sich mit dem Arzt, dass dieser die Erkrankung für sich behält ?

Ich weiß nicht, wer "naiver" ist ? Ein Antragsteller, der die Fragen im Antrag allein sorgfältig ggf. in Absprache mit seinem Arzt beantwortet oder

der Antragsteller, der sich auf den "unabhängigen Makler" verlässt ?

Kommentar von Niklaus ,

Und du meinst, wenn ein "unabhängiger Makler" mitgewirkt hat, verweigert die Versicherung die Leistung nicht.

Auf den Kommentar von dir haben wir schon sehnlichst gewartet. Mit anderen Worten wir brauchen ihn sogar.

Frage wo liest du den Begriff "unabhängiger Makler" . Vielleicht sehe ich schon nicht mehr richtig, aber auch mit Brille und Vergrößerung der Bildschirmschrift kann ich das nirgendwo lesen. Also frage ich mich, was soll der Kommentar. Will der Kommentator seine misantrophisches Gedankengut loswerden oder will er Versicherungsmakler beschimpfen.

Im Prinzip tust du mir leid. Du musst schon wirklich schlechte Erfahrungen in deinem Leben gemacht haben. du scheinst ein vom Glück verlassener Mensche zu sein oder auch nur ein Mensch der nicht die Sonnenseite des Lebens kennengelernt hat.

Stell dir doch einfach mal vor, es gibt auch anständige Menschen auf dieser Welt. Menschen mit einer hohen ethischen Verantwortung. Menschen die die Welt verbessern wollen.

Übrigens Makler sind von Natur aus unabhängig. Doppelt ist wirklich nicht nötig.

Kommentar von Candlejack ,

Du hast hierarchisch auf meinen Post geantwortet, aber egal...

Und du meinst, wenn ein "unabhängiger Makler" mitgewirkt hat, verweigert die Versicherung die Leistung nicht.

Bei der Verweigerung ist völlig egal, wer da mitgewirkt hat und wenn ein Berater behauptet, dass er darauf Einfluss darauf nehmen kann, dann ist er entweder mit der richtigen Macht an der falschen Stelle oder er tönt groß rum. Geschrieben hatte das übrigens keiner hier und allein schon die Gänsefüßchen um den unabhängigen Makler rum sprechen bei Dir schon wieder Bände.

Auch ein "unabhängiger Makler" kann eine psychische Erkrankung, die letztmalig vor 4 Jahren ambulant behandelt wurde nicht wegdiskutieren und dem Antragsteller nur raten, ein weiteres Jahr mit der Antragstellung zu warten.

Oder er kann sie aufgrund seiner Erfahrung so offensiv und detailliert darstellen, dass es zu keinem Ausschluß kommt... alles schon geschafft ! In diesem Bereich gibt es kein entweder / oder.

Alles schon gelesen ( im Google).

Das ist natürlich die Fachpublikation bzw. alles tolle, wichtige und richtige gibts dort auch zu finden ;-) abgesehen davon dass man es nicht "im Google" findet.

Und ansonsten haben wir wieder jede Menge Anti-Propaganda. Ich weiß nicht, welche Berater Dir das Leben so vermiest haben, aber wenn Du scheinbar nur hier bist, um alles mies zu machen, dann lass es bitte. Eine Facette zeigen oder einen kritischen Gedanken beisteuern, wie du es mal ausgedrückt hast - geschieht nicht derart einseitig und destruktiv wie bei Dir oft.

Antwort
von Nedela, 63

Das hängt immer auch vom Versicherer ab. Einige wollen alle Diagnosen von den letzten zehn Jahren vom Antragsteller. Eine tatsächliche Prüfung der Vorerkrankungen erfolgt aber immer erst mit dem Leistungsantrag des Versicherten. Wenn dann festgestellt wird, dass etwas nicht wahrheitsgemäß oder gar falsch beantwortet wurde, dann folgt die Ablehnung mit der Begründung, dass gegen die vorvertragliche Anzeigenpflicht verstoßen worden ist. Um das zu vermeiden, empfehlen Verbraucherschützer:

Karteiauszug vom Arzt anzufordern Zusätzlich noch den Leistungsspiegel der Krankenversicherung einholen

Dann ist man auf der sicheren Seite

Einen interessanten Beitrag wie die Versicherer die Leistungen gerne mal verschleppen habe ich auch hier gefunden: http://www.deutsche-berufsunfaehigkeitsversicherung.de/2013/04/24/berufsunfaehig...

Antwort
von MatthiasHelberg,

Hallo,

einer der kürzesten Abfragezeiträume derzeit sind 3 Jahre über alles: Abmulant, stationär und Psyche. Geht aber nur über eine befristete Sonderaktion bis maximal 1.000 EUR BU Rente.

Viel Erfolg.

Herzliche Grüße

Matthias Helberg

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