Frage von alberville 26.09.2011

Wie viel muss man verdienen, um in die private Krankenversicherung zu wechseln?

  • Hilfreichste Antwort von alfalfa 26.09.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt nur eine formelle Antwort darauf. Das sozialversicherungspflichtige Jahresgehalt muss 48.500 € (die sogenannte Jahresentgeltgrenze) überschreiten, damit ich als Angestellter berechtigt bin, mich in der PKV zu versichern. Zu den Kosten. Auch in der GKV steigen die Kosten, erst wieder am 1.1.2012, nämlich wenn die Beitragsbemessungsgrenzen heraufgesetzt werden.

    Die Kostensteigerung eines PKV Tarifes sind von folgenden Faktoren abhängig:

    • Schaden, den das Kollektiv verursacht (realer Schadensverlauf)
    • Kalkulationstiefe und Kalkulationsannahmen des Tarifes
    • Kostenentwicklung Medizin
    • Entwicklung der Anlagen am Kapitalmarkt

    Die Kostenentwicklung in der GKV ist von folgenden Faktoren abhängig: - Demografische Struktur der Bevölkerung - Beschäftigungsquote - Kostenentwicklung der Medizin

    Eine Prognose über die Kostenentwicklung in der PKV kann nicht gegeben werden. Ein paar Punkte in der PKV sollten Sie unterlassen, denn das wird garantiert ihre Kosten nach oben steigen lassen.

    • Auswahl unterdimensionierter Einsteigertarife
    • Häufiger Wechsel der PKV (am besten nach jeder Beitragsanpassung)
    • Auswahl von Tarifen mit hoher garantierter Beitragsrückerstattung
    • Tarife, die kein Beschaffungsmanagement des Versicherers garantieren

    In der PKV gilt: Hohe Leistungen-niedrige Kosten - stabile Beiträge. Nur zwei von drei Punkten geht. Welche Ihnen wichtig sind, müssen Sie entscheiden. Gut beraten sind Sie, wenn sie die Einsparung die Sie in der PKV monatlich haben auch zum Vermögensaufbau nutzen. Dann dürfte es auch in der PKV it der Kostenentwicklung passen, natürlich mit einem höheren Absicherungsschutz gegenüber der PKV. Doch lassen Sie sich bitte bei dieser zentralen Frage von einem Fachmann für PKV beraten. Und Gegenstand muss auch sein Unterschiede PKV und GKV und die Alternative GKV plus Zusatztarif. Auch die Aspekte Familienplanung usw. müssen dort zur Sprache kommen. Und bitte - lassen Sie die Finger von Online Abschlüssen - es ist ggfs der wischtigste und langlebigste Vertrag den Sie abschliessen. Da geht es nicht nach dem Motto 20 Minuten Beratung und Unterschrift unten rechts. So werden Sie garantiert unglücklich in der PKV!

  • Antwort von amadeusmozart 26.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du kannst offiziell in die PVK wechseln, wenn dein Jahresgehalt über 49.500 Euro liegt. Wenn dein Gehalt über diese Grenze steigt, kannst du allerdings erst zu Beginn des Folgejahres der PVK beitreten. Wie du auch sagst sollte man es sich aber deutlich überlegen. Nur bei einem gesicherten Einkommen, dass auch dauerhaft über dieser Grenze bleiben wird ist ein Wechsel zur PVK wirklich sinnvoll.

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