Frage von neu111, 8

wie verhalten, wenn ein Wert an der Börse stark fällt und Gerüchte auf Insolvenz hinweisen?

wie verhält man sich am besten, wenn über einen Wert an der Börse Gerüchte aufkommen, die Firma könnte in die Insolvenz rutschen?

Ich denke hier an Aktien oder Anleihen von Firmen. Und ich erinnere mich an viele Mittelstandsanleihen, denen es so ergangen ist.

Was am besten tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von freelance, 1

das kann man nicht so einfach beantworten. Gerüchte sind Gerüchte. Und damit kann es auch nur Panikmache sein.

Ich schaue mir auf jeden Fall so einen Wert genau an, d.h. ich gehe in die Finanzzahlen. Wenn die nach Risiko schmecken, dann sichere ich den Wert ab (Optionen, Derivate) oder verkaufe so schnell wie möglich.

Wenn der Wert schon stark gefallen ist, dann ist man eher langsam mit seiner Informationssuche. Sowas bahnt sich an. Und ich habe immer ein Limit, bei dem ich entscheide, ob Verkauf oder nicht. Daher komme ich sehr selten (bisher noch nie) in die Situation, so einen Wert zu haben.

Kommentar von althaus ,

Wie willst Du eine Anleihe des Mittelstandes absichern?

Kommentar von neu111 ,

ich vermute: wenn es kein Derivat geben sollte, gibt es auch keine Absicherung. Dann bleibt der Verkauf.

Antwort
von wfwbinder, 1

Wenn Gerüchte auftauchen ist es schon zu spät. Weil auf Gerüchte sofort eine Flucht einsetzt.

Vorher analysieren, welche Risiken es gibt udn dann entscheiden, ob man die eingehen möchte.

Antwort
von Privatier59, 1

Ich gehe mal davon aus, dass Du weder Banker, Börsenhändler, Fondsmanager oder Finanztycoon sondern simpler Privatanleger bist und der bekommt solche Dinge in der Regel erst zu riechen wenn alle vorgenannten Personen schon ihr Geschäft gemacht haben. Folge ist, dass Du entweder heftige Verluste beim Verkauf hinnehmen musst oder aber auf des Schicksals Fügung zu vertrauen hast. Das kann gut gehen oder auch nicht. Schau Dir nur mal das Beispiel Argentinien an. Dieses Land war vor der Jahrtausendwende wegen der ueppig versprochenen Zinsen der Star auch der deutschen Anleiheanleger. Dann kam der große Knall der Staatsinsolvenz und statt zu verkaufen natürlich mit Verlust sind viele Kleinanleger drin geblieben in ihren Anleihen. Heute ist Argentinien wieder pleite. So kanns gehen wenn man als Anleger keine Entschlusskraft hat.

Antwort
von althaus,

Sollte ein Gerücht über Insolvenz bei einer Anleihe auftreten, vor allem beim Mittelstand, dann kannst Du davon ausgehen, daß sich das unverzüglich am Kurs wiederspiegelt. Man sollte so schnell wie möglich verkaufen, um nicht der letzte zu sein. Wer zu spät kommt, kann sich überlegen ob es Sinn macht, dann die Insolvenzquote abzuwarten. Meist bekommt man beim Verkauf aber mehr, wenn man bei den ersten ist. Anleihen die Insolvenz anmelden können, kauft man nicht. Dazu gehören fast alle Anleihen des Mittelstands. Man sieht es auch am Kupon und der Rendite. Der Kupon liegt meist über 7%, die Rendite ebenso. Davon sollte man die Finger lassen.

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