Frage von fraggen, 44

Wie sollte man in diesem Fall das Firmenauto versteuern?

Hallo,

folgender Fall bei mir:

Selbstständig, Firmenauto gekauft (inkl. 19% MwSt.) und ist in Betriebsvermögen, jährliche Fahrleistung ca. 20tkm -> und diese zu 100% geschäftlich, was ich auch anhand des selbstgeführten Fahrtenbuches und den dazugehörigen Rechnungen/Nschweisen belegen kann. Das Fahrzeug ist quasi das Auto "des Chef's selbst, kein Mitarbeiterfahrzeug.

Möchte alle anfallenden Reparaturen, Wartungs- u. Nachrüstungsarbeiten sowie Diesel-, Steuer- u. Versicherungskosten (soweit wie möglich) steuerlich absetzen. Wie macht man es am besten, für Privatfahrten ist ein extra Fahrzeug vorhanden. wie macht man das am besten? Der Stb. meint mit der 1% Regelung, da er glaubt, dass das Finanzamt es nie glaubt, dass man alle Fahrten zu 100% geschäftlich macht. In anderen Foren habe ich schon oft gelesen, dass man nichts besseres machen kann, als wie wenn man selbstständig ist, als dass man das Auto komplett in die Steuer reintut - ich verstehe aber immer nicht was genau gemeint ist, und wo denn so viele Vorteile wären ... denn laut meinem Stb. sollte ich dann jedes Monat ca. 400-500€ zahlen?? wegen der 1%-Regelung

Ich hoffe jemand versteht meinen Sachverhalt, und kann mir weiterhelfen.

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Absetzbarkeit, 38

Wenn man ein zweites Fahrzeug für Privatfahrten hat und ein Fahrtenbuch führt, ist es genug Nachweis für die 100 %ige geschäftliche Nutzung.

Euer StB ist etwas finanzamtsfreundliche, wenn er das nicht so macht. Lieber bei einer Prüfung eine längere Diskussion mit dem Prüfer, als gleich klein bei geben.

Kommentar von EnnoWarMal ,

Genau.

Wenn der Prüfer die Nutzung nachversteuert, muss man die Steuern auch nur bezahlen. Da muss man also nicht mit dem Gehorsam vorauseilen.

Antwort
von hildefeuer, 30

Wenn es ein PKW ist und kein Monteurs-Fahrzeug oder LKW muss man ein Fahrtenbuch führen um die 100% Firmennutzung nachzuweisen. Wie gesagt Monteurs-Fahrzeuge (2Sitzer) bekommt man auch so durch.

Kommentar von wfwbinder ,

Wenn Du das:

  Wie gesagt Monteurs-Fahrzeuge (2Sitzer) bekommt man auch so durch.

Meinst wie Du schreibst, wird es bestimmt einen Unternehmer geben der sagt, für unseren Reparatur Schnelldienst, brauchen wir ein schnelles Fahrzeug und ein Porsche Cabrio als Monteurfahrzeug definieren.

Kommentar von hildefeuer ,

ja sicher im Ländle würde man auf solch eine Idee kommen, im Rest der Republik nicht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community