Frage von Cryozone,

Wie sollte man die Rentenhöhe in der BU berechnen?

Wie sollte man die Rentenhöhe der Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen?

Antwort
von leuschner44577,

Kommt drauf an:

Beim "normalen" Angestellten sollten etwa 70-80% des Netto-Einkommens versichert sein. Bei sehr hohen Verdiensten, kann die notwendige BU-Rente sehr unterschiedlich sein, je nach gewünschtem Absicherungsniveau und was die jeweiligen Gesellschaften überhaupt zulassen.

Beim Selbstständigen hängt es außerdem vom Beruf und der damit verbundenen persönlichen Leistung ab. Ist der Umsatz stark vom persönlichen Einsatz abhängig (Beispiel niedergelassener Arzt) sollte die Rente eher großzügig bemessen sein, da das Einkommen auch auf Null gehen kann. Ist der Selbstständige lediglich "Lizenzgeber" z. B. als Handwerksmeister oder Apotheker, reicht die Rentenhöhe aus, um ggf. einen Angestellten zu bezahlen, der die Tätigkeit ausüben kann.

Antwort
von Niklaus,

Du musst deine Deckungslücke im Falle einer Berufsunfähigkeit ermitteln. Das macht dir jeder der ein solche Versicherung vermittelt.

Beim Abschluss einer BU gibt es leider viele Fallstricke zu beachten. Wichtige Kriterien für die BU sind die Prozessquote der Anerkennung sowie Ausschluss der abstrakten und ggf. der konkreten Verweisung und noch vieles mehr. Ein Laie findet hier nicht durch und geht hier die Gefahr ein große Fehler zu machen oder bei der falsche Versicherung abzuschließen. Deshalb BU- Versicherung nie ohne Versicherungsmakler. Es geht um sehr viel Geld. Was nutzt ein günstiger Beitrag, wenn es an bestimmten Leistungen der Versicherung fehlt. Dann ist Geiz nicht mehr g.e.i.l sondern dumm.

Noch ein kleiner Hinweis vom Profi:

Am 1.1.2008 ist das neue Versicherungsvertragsgesetz in Kraft getreten. Dort wurde Berufsunfähigkeit neu definiert. Demnach ist jemand berufsunfähig: "Wer den zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgestaltet war, ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall nicht mehr ausüben kann.

Diese Definition wird von den meisten Versicherungen so in ihre Bedingungen übernommen. Fazit: Wenn jemand durch Kräfteverfall BU wird, wird ab einem bestimmten Alter immer auch geprüft werden, ob dieser Kräfteverfall altersbedingt sein kann. Diese kundenunfreundliche Bedingung ist meines Erachtens ein zukünftiger Streitpunkt. Allerdings gibt es auch Versicherungen(5x) die bewusst auf diese verschärfte BU-Definition verzichten und bei normalem Kräfteverfall eine BU-Rente zahlen ohne Unterscheidung, ob der Kräfteverfall eine andere Ursache hat als das Alter.

Antwort
von GeorgeAvard,

Man sagt immer, dass die BU-Rente etwa zweidrittel des vorherigen Nettoeinkommens betragen soll. Dies sollte das Minimum sein. In der Regel werden die Renten immer eher zu niedrig berechnet. Man sollte aber davon ausgehen, dass im Fall in dem die BU in Anspruch genommen werden muss viele Kosten auf einen Zukommen, die abgedeckt werden müssen.

Antwort
von Candlejack,

Was gibts da zu berechnen ? Eine BU ist bedarfsorientiert. Die Frage ist also, WIE VIEL Geld brauchst Du im BU Fall, um Dein Leben weiter so zu leben und Deine Rechnungen zu bezahlen ? In der Höhe sollte die BU abgeschlossen werden. Maximal das aktuelle Netto ist möglich.

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