Frage von franzus5, 7

Wie soll man das akzeptieren?

Hallo. Letzt hat man bei der Sendung Plusminus ARD über Rentenberechnung diskutiert. Das ist doch schrecklich was daraus kommt! Hätte ich gern mitbekommen wie es für unsere Politiker und Regierungsleute berechnet wird. Das wäre interessant!

Antwort
von Mikkey, 6

Warum wäre das interessant?

Glaubst Du ernsthaft, wenn ein paar hundert Leute keine Renten/Pensionen/Ehrensölde bekommen würden, würde mehr als ein paar Cent pro Jahr für 20 Mio Rentner übrig bleiben?

Verglichen mit einem DAX/MDAX/SDAX-Vorstand bekommen Politiker eher wenig, und ob erstere die bessere Bezahlung verdient haben, muss auch erst noch gezeigt werden.

Meines Wissens nach muss sich der gemeine Bundestagsabgeodnete selbst um seine Altersversorgung kümmern.

Antwort
von Lissa, 5

Manchmal reagiert die Deutsche Rentenversicherung auf solche Darstellungen.

So auch hier: http://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-rentenversicherung-bund/Position-der-Deuts...

Ich finde, man sollte beide Seiten betrachten, bevor man sich ein Urteil bildet oder in Panik ausbricht.

Antwort
von wfwbinder, 5

Bei der Rente gibt es 2 Dinge zu beachten.

Die Ansprüche derer die Rente zu bekommen haben und die interessen derer, die Rentenbeiträge zahlen.

Wir haben ein Umlageverfahren. Was laufend an Beiträgen gezahlt wird, geht praktisch umgehend an die Rentner raus.

Dabei reichen die Beiträge , die die aktiven zahlen nicht aus, sondern der Bund zahlt ca. 40-50 % des Aufkommens aus den Steuermitteln dazu.

Meinetwegen könnte jeder Rentner 2.000,- Euro bekommen, wenn er mir dann sagt, woher das Geld für die Zahlung kommt.

Wichtig ist, dass wir ganz viele, gutbezahlte, beitragspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland haben. dann werden viele Beiträge gezahlt. das ist die Beste Lösung.

Antwort
von franzus5, 3
Antwort
von Candlejack, 4

Zuerst einmal kriege ich wieder Bauchschmerzen, wenn ich Plusminus höre. Die letzten Jahre kam da nichts objektives / neutrales.

Natürlich ist das nicht rosig, was da raus kommt. Was meinste denn, warum so Berater wie ich sich seit Jahren den Mund fusslig reden, dass das nicht reicht und man was tun soll ?

Wie es für Politiker berechnet wird ? Wenn die Einkommen aus Nebentätigkeiten haben, dann genau wie bei Dir. DEREN Hauptpension wird allerdings anders berechnet und das willst Du gar nicht wissen ;-) Wenn aber die Neiddiskussion aufkommt: In diesem Land herrscht freie Berufswahl. (fast) Jeder darf sich wählen lassen und von dem System profitieren... ;-)

Antwort
von sicherfrei, 4

Ich könnte einen Aufstand verstehen, halte ihn aber vorerst für nicht möglich, weil es den meisten gut bis sehr gut geht. Allerdings: vergleichen macht nur unzufrieden.Bin aber der Meinung, dass wir ein umfassend neues Rentensystem benötigen, in das alle einzahlen, mit allen Einkommen, also auch Beamte , Vorstände, Aufsichtsräte,Politiker ,Selbständige, Freiberufler, Künstler.Das würde für mehr sozialen Frieden sorgen.

Antwort
von Underfrange, 3

Aus meiner Sicht als Verkäufer und Berater meiner Kunden mit 30 Jahren Berufserfahrung stellt sich das so dar.

Die sogenannte betriebliche Altersvorsorge zum Beispiel die auch ich lange Jahre erfolgreich angeboten und verkauft habe lohnt sich grundsätzlich schon. Jetzt hat aber die Buindesregierung um Nachhinein zum Beispiel dafür gesorgt, dass bei einer Auszahlung einer solchen Altersversorgung zusätzlich Beiträge an die GKV (schmerzlich hohe Beiträge) zu zahlen sind. Beispiel: 50.000€ angespart über 30 Jahre, Einmalbeitrag Krankenkasse rund 7000€..... die sofort eingezogen werden.

Das hat den Grund und den Reiz den die baV ausgemacht hat natürlich massiv beeinträchtigt. Der Spareffekt war dahin... und alles nur weil die GKV marode sind und dringend Geld brauchen. In der Vergangenehit also hat unsere Regierung (egal welcher Farbe) zwar immer davon gesprochen für die Menschen aktiv zu sein, aber in Wahrheit haben sie uns hintenrum betrogen. Das schögt sich teilweise nun auf die Vermittler durch....aber unberechtigt, denn auch ich weiß nicht was eine korrupte Regierung in den nächsten Jahren beschließen wird und kann dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Aus Sicht der Kunden stellt sich das natürlilch anders dar weil die Hintergrundinformationen meist fehlen. Es ist schon fürchterlich, dass unsere gesetzliche Rente so armseelig daherkommt, dann sollten sie den Sparern wenigstens die Eigenvorsorge unangetastet lassen. Echte Auswege aus dieser Krise gibt es zwar, die sind aber eher unbekannt und von vielen Unwissenden als zu unsicher verrufen.

Trotzdem gilt. Wer nicht spart wird weniger haben als jemand der gespart hat. Ich glaube NICHT, dass es die aktuellen Lösungen wie Grundsicherung und Harzt IV noch in 20Jahren geben wird. Die systematische Unterwanderung unserer Sozialsysteme macht es schwer zu glauben, dass das alles so in 20 Jahren noch funktioniert. Auf eine Grundsicherung oder eine Mindestrente würde ich und werde ich mich daher nicht verlassen. Alles Gute.

Antwort
von qtbasket, 3

Warum fragst du das hier, und nicht direkt deinen Bundestagsabgeordneten, den du vor ein paar Wochen gewählt hast - immerhin der hat ein Wahlkreisbüro und auch Personal.

Du solltest auch nicht alles über einen Kamm scheren, der NRW Landtag hat vor einigen Jahren seine großzügige Rentenregelungen gestoppt. NRW Landtagsabgeordnete sind jetzt mit Otto Normalverbraucher vergleichbar.

Übrigens PLUSMINUS der ARD ist nun von allen Wirtschafts-und Sozialmagazinen im TV das Schlechteste - die machen das, damit am späten Abend überhaupt noch jemand einschaltet.

WISO vom ZDF finde ich !!! besser.

Antwort
von Privatier59, 4
Wie soll man das akzeptieren?

Ja in der Tat. Was meinst Du wohl, wieso schon seit Jahrzehnten gepredigt wird, private Vorsorge zu betreiben? Wenn man allerdings -wie namhafte Teile der Bevölkerung- sein Einkommen verjuxt und verjubelt braucht man sich nicht zu wundern, wenns in den alten Tagen karg zugeht. Hätte man besser statt BMW Straßenbahn gefahren und statt die Seychellen die schöne Eifel besucht. Dann brauchte man sich auch nicht über den Rentenbescheid zu ärgern sondern sich über das Benzingeld freuen. Jeder so wie er es mag.

Kommentar von blnsteglitz ,

Jeder so wie er es mag.

bzw. wie er kann- es ist beileibe nicht jedem vergönnt reich zu erben und dann im Geldspeicher zu baden.

Ich kenne viele - nicht nur im dir verhassten Berlin - die keinen Cent übrig haben für eine private Vorsorge. Und das nicht weil sie BMW etc. fahren - sondern schlicht und einfach weil sie zu wenig Geld verdienen.

Kommentar von Privatier59 ,

In der großen Koalition herrscht friedliche Kooperation.

Kommentar von blnsteglitz ,

;-)))))))

Kommentar von Candlejack ,

bAV, Riester... ich kenne Kunden, denen hätte ich sowas gesagt und die haben es trotzdem geschafft, weil es ihnen WICHTIG war. Scheinbar spielen auch Prioritäten mit rein.

Kommentar von FREDL2 ,

@P59: seit wann willst Du in die Eifel? Als ich da hin wollte, hast Du Dich gedrückt.

Wie war das mit Wasser und Wein aml. einer Predigt?

Antwort
von freelance, 2
was daraus kommt

was da rauskommt, wird viele erschüttern.

Wie soll man das akzeptieren?

was soll man wie akzeptieren?

Antwort
von Primus, 1
Das wäre interessant!

Bestimmt!!!!

Antwort
von EnnoBecker, 2
Das ist doch schrecklich was daraus kommt!

Ich hätte wahrscheinlich " da rauskommt" geschrieben, aber egal.

Was mich wundert: Dass du Ende 2013 die Erleuchtung hast. Wo warst du die letzten 24 Jahre?

Kommentar von blnsteglitz ,

Grübel ... Fängt deine Zeitrechnung erst 1989 an?

;-)

Kommentar von EnnoBecker ,

Sofern es das westdeu^^^^^äh....gesamtdeutsche Rentensystem betrifft, ja.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es vorher auch nicht schöner war.

Kommentar von Mikkey ,

Davor haben sich die Volksvertreter sich bis zum Grabe aufgeopfert. Da war gar keine Rente erforderlich.

Kommentar von EnnoBecker ,

Ach klar, logisch * stirnklatsch

Das hab ich ja immer im Westfernsehen verfolgen können.

Arme gibt es ja auch erst seit der Annektion. Nur Behinderte nicht, die gab es schon vorher, das weiß ich von Wim Thoelke.

Kommentar von Candlejack ,

Davor haben sich die Volksvertreter sich bis zum Grabe aufgeopfert.

Wenn das so wäre, hätte Helmut Schmidt gerade eben noch einen Ministerposten erhascht. Bei Uwe Barschel und Jürgen W. Möllemann stimmt die These allerdings.

Kommentar von EnnoBecker ,

Helmut Kohl will sich 2021 als Kanzlerkandidat aufstellen lassen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Ach Mist, vertippt. Ich meinte doch Schmidti.

Wenn es dann noch Mentholzigaretten gibt.

Kommentar von Candlejack ,

Okay, der war gut. Einmal am Tag herzlich lachen... :-)

Son Jungspund wie HS soll sich mal flexibel zeigen und auf was anderes umsteigen ;-)

Kommentar von franzus5 ,

Immer geschafft!

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