Frage von althaus, 12

Wie solide ist die VTB Direktbank?

Kann man der Bank Geld anvertrauen?

Antwort
von LittleArrow, 11

Die östereichische Einlagensicherung steht bei dieser Direktbank für bis zu € 100.000 je Kontoinhaber ein.

Mit der betreffenden Einlagensicherung kannst Du sicherlich problemlos im Schadensfall kommunizieren. Bei anderen ausländischen Einlagensicherungsstellen mag es dagegen Verständigungsschwierigkeiten geben.

Kommentar von althaus ,

Ich war am überlegen ob ich in einem Auszahlplan für 10 Jahre zu 2,3% p.a. investiere. Aber wenn ich mir meine Aktienspekulationen so anschaue. 2 x in Commerzbank innerhalb 10 Tage investiert und 2 x 3% netto gemacht, dann frage ich mich nur, ob das wirklich sinnvoll ist, oder ich mich doch lieber auf die Aktienanlage konzentriere und auf Gelegenheiten warte. Es wird doch noch Möglichkeiten geben wieder 3% in kurzer Zeit zu machen, dann wären das schon 9% p.a. statt 2,3% sicher.

Kommentar von LittleArrow ,

Danke für Deinen Fragehintergrund, der aber eine ganz andere Problematik aufwirft, die (fast) irrelevant für die obige Frage ist.

Zu Deinem Kommentar dennoch mein Kommentar:

Ich war am überlegen ob ich

Bei Deiner Vermögenslage mußt Du doch nicht den Auszahlungsplan und die Aktienspekulation als zwei Alternativen sehen. Es gibt doch auch noch ein beliebiges Spektrum, um diese Entscheidungen zu kombinieren, also z. B. 80:20. Allerdings bedarf der Auszahlungsplan eines Mindestbetrages von € 5.000. Eine Gesamtanlage von € 6.250 könnte also mit dem Verhältnis 80:20 € 5.000 für den Auszahlungsplan und € 1.250 für die Spekulation vorsehen.

Auszahlplan für 10 Jahre zu 2,3% p.a.

Mir wären 10 Jahre für einen Festzinssatz von 2,3 % p.a. zu lange für eine derartige starre Auszahlungsstruktur. Für 5 Jahre gibt es diesen Plan immerhin noch 1,80 % p.a. Allerdings solltest Du Dich bei einem Anlagehorizont von 5 Jahren fragen, ob dann nicht gestaffelte Festgeldanlagen (mind. € 500) bei der VTB für die Jahre 3 bis 5 zu je 2,10 % p.a. bei jährlicher Zinszahlung (2,05 % p.a. bei monatlicher Zinszahlung) viel effizienter sind.

innerhalb 10 Tage investiert und 2 x 3% netto gemacht,

Das ist wirklich ein phantasischer Erfolg, gratuliere. Wenn ich bei Dir diesen Spekulationserfolg von 3 % einmal in jedem Monat annehme, dann wäre das eine Jahresrendite von 42,6 % (ohne Abgeltungsteuer). Aber ist dieser Erfolg wirklich so todsicher? Immerhin glaubst Du bei Deinem derartigen Aktienkauf ja, dass Du cleverer als alle andere Marktteilnehmer bist und Dir mindestens ein Dussel an der Börse Aktien verkauft.

Nun, im Zweifel reduzierst Du Dein Aktieninvestment um - sagen wir - 50 %.

Kommentar von althaus ,

Meine Geldanlage umfaßt so einiges. Festgelder zu 3%, 4,25%, Bausparverträge zu 4,75% und 3,5% und 3,25%. Auszahlplan zu 2,5% schon vorhanden. Aktienanlage auch schon vorhanden. Von dem Kapital was ich in Aktin investiere habe ich im Moment 80% investiert und 20% Cash. Was ich derzeit dazubekomme sind weitere 30.000 € als Schenkung meiner Eltern. Die Frage ist, ob ich dies in einem Auszahlplan zu 2,3% bei der VTB Bank investiere um meine monatlichen Eingänge für die nächsten 10 Jahre um 280€ erhöhe oder sie in meinem Aktieninvestment unterbringe und auf Gelegenheiten warte. Im Moment tendiere ich zu den Aktien und dem monatlichen Fondsparplan, den ich um ein paar hundert Euro/Monat aufstocken könnte. Warte die Entwicklung der Börse ab. Ach ja. die 2 x 3% (Commerzbank) habe ich mit dem Kapitaleinsatz von 10.000€ verdient. Dafür habe ich in 4 Wochen mit Gilead Science 30% mit dem Kapitaleinsatz von 8.000€ verdient. Bei 71€ gekauft und bei 93€ verkauft. Natürlich hatte ich auch Verluste, die ich realisiert habe. Die sind aber weit geringer ausgefallen. Mit meinem Aktiendepot liege ich seit Jahresbeginn mit 7% im Plus und hoffe, daß ich bis zu 15% Plus bis zum Ende des Jahres schaffe. Nicht jeder Monat läuft so gut. Es gibt auch Rückschläge, die die Gewinne wieder auffressen.

Kommentar von LittleArrow ,

Meine Geldanlage umfaßt so einiges. ...

Das wußte ich natürlich aus früheren Beiträgen. Du hattest oben nur keine Fonds erwähnt.

Und die von mir erwähnten € 5.000 folgten ja nur aus der Mindestanlage bei der VTB Direktbank. Ein höherer Betrag kann einigermaßen gefahrlos und m. E. bei der VTB sinnvoller in einzelnen Teilbeträgen angelegt werden, da Du doch gar nicht unbedingt einen einzigen 10-jährigen Auszahlungsplan brauchst. Im Ergebnis könntest Du dies auch über gestaffelte Jahresgeldanlagen erreichen, die eine nicht so dramatisch lange Kapitalbindung beinhalten.

Es gibt auch Rückschläge, die die Gewinne wieder auffressen.

Wenn also am Jahresende per Saldo kein Gewinn übrigbleibt, dann ist doch selbst eine feste Verzinsung von 2 % p.a. besser (wenn man mal vom persönlichen Lustgewinn an den Zwischenhochs absieht).

Kommentar von althaus ,

Du hast Recht. Daher habe ich ja auch andere Anlagen mit denen ich mich mit 3% Festanlage oder 2,5% Festanlage für die nächsten 10 Jahre zufrieden gebe. Bei dem derzeitigen Zinsnineau sind 3% sehr viel. Aber 30.000 zu 2,5% anlegen ist auch nicht der Renner. Gestaffelt über die Jahre anlegen macht auch keinen Sinn. Habe fast jedes Jahr schon was fällig was ich nicht brauche und weiss nicht wie ich es anlegen soll. Dann doch lieber monatlich ein paar hundert Euros in Fonds fliesen lassen und mit dem Rest auf Aktienkaufgelegenheiten warten oder auf Tagesgeld parken. Eine Aktienkorrektur werden wir wie letztes Jahr auch dieses Jahr wieder sehen. Spätestens, wenn die USA die Zinsen anheben wird. Dann kann man gefallene Aktien mit guter Dividendenrendite kaufen, die mind. 3% bringen.

Kommentar von LittleArrow ,
Habe fast jedes Jahr schon was fällig was ich nicht brauche und weiss nicht wie ich es anlegen soll.

Schöne Sorgen:-)))

Antwort
von Maxieu, 7

Ich habe dort vor knapp 3 Jahren einen kleineren 4-stelligen Betrag als Festgeld angelegt, der mit 4% verzinst wurde/wird. Die Zinsen wurden regelmäßig ausgewiesen und waren problemlos von einem Verrechnungskonto abziehbar. Darauf, dass das Festgeld Anfang Februar auslaufen wird, hat mich die Bank kürzlich per Mail hingewiesen. Ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass ich den kompletten Betrag nach Fälligkeit nicht auf ein anderes Konto überweisen könnte.

Außerdem unterliegt die VTB ja der österreichischen Einlagensicherung.

Sollte ich eine negative Überraschung erleben, würde ich sie hier mitteilen. Aber dann gäbe es bestimmt längst andere Fälle dieser Art, und man hätte über die Presse davon erfahren.

Antwort
von Gaenseliesel, 4

Hallo althaus,

sieh dir doch vorerst, bis hier qualitativere Antworten kommen, diese Erfahrungsberichte an

http://www.kritische-anleger.de/vtb-direktbank/erfahrungen/

Ich weiß, die Seriosität solcher Seiten sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, können aber dennoch die eigene Entscheidung beeinflussen. K.

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