Frage von Lohnbuchhaltung, 680

Wie oft geht ihr zum Jahresgespräch zu Eurer Bank?

Mein Bankberater hat angerufen-es sei wieder Zeit fürs Jahresgespräch. Er möchte über Freistellungsauftrag und Zulagen mit mir reden auf Riestersparen. Ist das wirklich 1x jährlich nötig-wie oft geht ihr zur Beratung zur Bank?

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von wfwbinder, 680

Bei einem Unternehmer verstehe ich das ja noch. Die Bilanz vorlegen usw. Sollte evtl. Auch öfter stattfinden.

Aber privat? Meine Überweisungen Mache ich online, den freistellungsauftrag kann ich in den Briefkasten werfen und einen Kaffee kann ich mir selbst kaufen.

Wenn überhaupt, kann es nur für Leute sinnvoll sein, die Teile des Vermögens von der bank verwalten lassen.

Antwort
von Kevin1905, 635

Freistellungsaufträge sollte man in der Tat immer so verteilen, dass die Anlage welche den meisten Ertrag abwirft auch den dicksten Batzen bekommt. Ob man dafür zwingend die Hilfe des Bankmenschen braucht, muss jeder selber wissen.

Meine Altersvorsorgeanlagen habe ich mir selbst vermittelt (ok ich arbeite in der Branche) und da wäre meiner Meinung nach auch die Bank nicht zwingend der erste Ansprechpartner, sondern doch ehr ein von Gesellschaften unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler oder Honorarberater.

Antwort
von Primus, 541

Ich gehe zur Beratung, wenn ich selbst etwas verändern möchte, denn noch bin ich Herr meiner Sinne und habe den Überblick über meine Finanzen.

Anrufe der Bank zähle ich zu Werbeanrufen auf die ich sehr allergisch reagieren kann.

Dabei kann kann es dann schon mal passieren, dass ich nicht ganz so freundlich darauf hinweise, diese Belästigungen ab sofort einzustellen.

Antwort
von tommy06, 501

Leider hast Du nicht verraten welche Produkte Du bei der anrufenden Bank verwaltest.

Jahresgespräch heisst deshalb so, weil es 1x im Jahr stattfindet. Primär lade ich dazu meine persönlich betreuten Kunden ein die ich im Bereich Wertpapiere betreuen. Diese erwarten das auch, da sie eben nicht selbst am Wertpapiermarkt handeln möchten .

Wer selbst seine Bankgeschäfte abwickelt soll dies gern machen, damit habe ich auch kein Problem. Es gibt nicht DEN Kunden, jeder ist individuell und genau danach richtet sich auch mein Engagement ihm gegenüber.

Antwort
von Mikkey, 550

Wie oft? Gar nicht.

Ich vereinbare eine Beratung, wenn ich eine brauche.

Es mögen im Durchschnitt soviele Gespräche gewesen sein, dass es auf eins pro Jahr käme. Regelmäßig ist es aber nie gewesen.

Wegen des Freistellungsauftrags lohnt es sich nicht, Zeit zu opfern - wieviele Zinsen bekommt jemand für 400,50 € Steuern, die er nach einem Jahr zurückbekommt?

Beim Riestervertrag kann es schon wichtig sein, sich über die geleisteten Beiträge Gedanken zu machen - ist der Mindestbetrag erreicht? Aber das kann man auch allein.

Antwort
von gandalf94305, 447

Jahresgespräch? Du meinst das Gespräch "welche Produkte der Bank und ihrer Verbündeten habe ich noch nicht und muß sie jetzt dringend kaufen"? Dieses habe ich nicht. Und ich würde derartige Anfragen auch mit einem klaren NEIN beantworten.

Wenn ich zur Bank gehe und von dort etwas benötige, dann ist das proaktiv... und die Werbegespräche spare ich mir - das weiß auch mein Bankberater zu schätzen, der nämlich dann wieder eine Weile Ruhe vor mir hat :-)

Antwort
von billy, 380

Jahresgespräch oder Beratungsgespräch, ob und wann ein Termin ansteht und über welche Themen sinnvollerweise gesprochen werden kann entscheidet allein der Kunde und nicht der Angestellte der Bank. Bevor sich jetzt wieder ein Banker(in) auf den Schlips getreten fühlt, ich weiß die Banken wollen ja nur "unser Bestes" .:)))

Antwort
von Meandor, 401

Zur Beratung geht man, wenn man einen Rat braucht. Ich brauche im Moment gar nix, daher gehe ich auch nicht zur Beratung.

Antwort
von Gaenseliesel, 361

Ich halte es eigentlich immer so: "geh nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen w(ü)rst " !

Wenn ich Fragen habe weiß ich wo ich mich melden muss, ansonsten sind meiner Bank Telefonnummer und Adresse bekannt !

Jahresgespräch ? kenne ich nicht ! Sind die Mitarbeiter bei euch nicht ausgelastet oder wurden sie von der Chefetage in die Spur geschickt ?

K.

Antwort
von Niklaus, 326

Ich gehe nur zur Bank, wenn ich etwas benötige.

Allerdings ist für die Riester-Rente jährlich die Höhe des Beitrages zu überprüfen, denn nur bei exakt 4 % Gesamtbeitrag (nicht Eigenbeitrag) vom Vorjahresbrutto erhält man die komplette Riesterförderung.

Obwohl ich auch nicht verstehe, warum man überhaupt seine Riester-Rente bei einer Bank macht und nicht bei einer Versicherung. Ich kaufe meine Winterreifen auch nicht bei Tchibo.

Antwort
von Rolf42, 339

Ein "Jahresgespräch" bei einer Bank?

Dass es sowas überhaupt gibt, höre (bzw. lese) ich hier und jetzt zum ersten Mal. In etlichen Jahren als Bankkunde habe ich das weder gebraucht noch vermisst noch hat es mir jemand angeboten, und ich würde mich sehr wundern, wenn meine Bank es mir jetzt auf einmal empfehlen würde.

Verrätst du, bei welcher Bank du bist?

Antwort
von SBerater, 311

es sei wieder Zeit fürs Jahresgespräch

a) das tut mein Bankberater nicht und b) das erwarte ich von bei Angestellten durch ihre Vorgesetzten.

Ich gehe zu meiner Bank zu keinen Jahresgesprächen. Ich gehe nur hin, wenn ich was brauche. Meine Bank sieht mich oft Jahre nicht - nur der Servicebereich.

Meine Bankberater können mir seit Jahren keine Info geben, die ich nicht schon kenne.

Antwort
von Tina34, 276

gar nicht - wenn die Bank anruft wollen sie immer etwas in einem persönlichen Gespräch "verkaufen".

Kommentar von Bankerin ,

schade, daß Banker hier so schlecht wegkommen. Ich halte es schon für wichtig, regelmässig zu schauen, ob die Weichen noch richtig gestellt sind, Sparziele können sich verändern, Versicherungen müssen häufig angepasst werden wg. Heirat, Kinder, usw., ein Blick übers Depot, Bausparen, ob die Ausrichtung noch zu den Wünschen passt, all das wird hier besprochen und das hat nicht damit zu tun, unbedingt was neues abzuschließen. Aber natürlich auch das, wenn es eine gute Empfehlung für den Kunden ist!

Kommentar von EnnoBecker ,

schade, daß Banker hier so schlecht wegkommen

Das sollte sich mal lieber der jeweilige VV sagen. Solange der Schalterknecht und der Berater auflagen über Bausparsummen oder (wie im Fall Spaßkasse SPN) Anzahl Konten verteilen und die 96jährige Oma einen Bundesschatzbrief augedrückt kriegt, kann als Banker höchstens froh sein, wenn man am Blockplatz sitzt.

Wenn es den noch gibt.

Kommentar von FREDL2 ,

@Bankerin

schade, daß Banker hier so schlecht wegkommen

Tja, warum? Weil`s genauso ist. Meine Bank ruft mich immer genau dann an, wenn sie mir was verkaufen will. 2 x ging ich interessehalber hin, beim ersten Mal sass da ein ca. 20jähriges Mädchen, welches selber kaum Ahnung hatte und beim 2. Mal wurde mir von der Bankangestellten ungefragt mitgeteilt, dass sie sooo froh ist, demnächst aus der Anlage- in die Kreditabteilung wechseln zu können.

Ich hätte denen gerne meine Zeit in Rechnung gestellt.Abgesehen davon wurde denen bereits nach dem 1. Mal von mir verboten, mich zu Verkaufszwecken anzurufen.

Kommentar von Primus ,

Genau so isses!! Und wir sind nicht bei der gleichen Bank ;-))

Kommentar von Typderfinanzen ,

Kollege hat mir von einem ehem. Mitarbeiter einer Bank erzählt : Der Junge war 16 Jahre alt und durfte geschlossene Fonds verkaufen, lustig war vorallem die Vorstellung beim Kunden " Hallo ich bin XX, ich bin 16 Jahre alt und wir reden heute über geschlossene Fonds" :D

Kommentar von tommy06 ,

Ich kann mir kaum vorstellen das ein Azubi überhaupt Wertpapiere verkaufen darf, geschweige denn geschlossene Fonds.

Kommentar von Typderfinanzen ,

Natürlich darf er das i.d.R. nicht, dazu müsste er bei der Bafin gemeldet sein, aber glaubst du die kommen einmal in der Woche in jeder Bankfiliale vorbei und prüfen das ?

Kommentar von Typderfinanzen ,

Natürlich haben wir einen schlechten Ruf, Finanzkrise und schlechte bzw. zweifehafte Beratung sei Dank.

Hier im Forum wirst du auf keine große Zustimmung ggü. Bankern im allgemeinen erhalten,. die meisten die hier aktiv schreiben haben einen Bankberater kaum nötig.

Es gilt den Kunden zu beweisen, dass Bankberater nicht nur für den Vertrieb da sind, sondern auch für Kundenservice etc. . Ich persönlich bekomme (fast) nur gute Resonanz von meinen Kunden nach Beratungsgesprächen, allerdings lege ich auch großen Wert auf Kundenbindung, sprich ich ratsch auch mal eine Stunde mit einer Kundin die nur eine Überweisung abgeben wollte.

Ob sich zukünftig an der Meinung der Bevölkerung über Banker was ändert, kann man nur hoffen wenn wir selber etwas dafür tun.

Kommentar von Primus ,

Ob sich zukünftig an der Meinung der Bevölkerung über Banker was ändert, kann man nur hoffen wenn wir selber etwas dafür tun.

Jou, so siehts aus!

Antwort
von gammoncrack, 259

Ich gehe nur zu 10-Jahresgesprächen! Mehr tue ich mir nicht an.

Antwort
von Privatier59, 264

wie oft geht ihr zur Beratung zur Bank?

Möglichst garnicht, denn das endet wieder in einer unsäglichen Werbeveranstaltung und die tue ich mir lieber nicht an.

Kommentar von GAFIB ,

DH - gegen Werbeveranstaltungen hätte ich noch nicht mal was - die könnten theoretisch ja nett sein und auch gute Inhalte haben... ;-)

Aber die Kompetenz vieler Bankverkäufer ist nach meiner Erfahrung wirklich sehr dürftig - und schlimmer noch: So gut wie keine Anlage hat funktioniert.

Kommentar von Privatier59 ,

Leider beschränkten sich die Inhalte stets auf die jeweiligen Spitzenreiter der Bank bzw. Sparkasse, also meist etwas von Deka.....

Antwort
von RatsucherZYX, 251

Bei meiner Bank ist hinterlegt, dass ich nicht zu Werbezwecken angerufen / eingeladen werden darf.

Mein Geld verspiele ich am liebsten selber, da weiß ich, wer es gewesen ist.

Kommentar von blnsteglitz ,

genau wie ich -

Kommentar von RatsucherZYX ,

@binsteglitz

Mein Geld verspiele ich am liebsten selber

Warst du dabei auch so erfolgreich und musstest dich nicht fremdärgern?

Kommentar von blnsteglitz ,

Ich konnte/kann mir nur selbst in den Allerwertesten beißen- :-((((

aber: Fehler sind zum machen da - nicht zum wiederholen.

;-)))))

Antwort
von hildefeuer, 254

Als ich das letzte mal von einer meiner Banken (Sommer 2008 City Bank) angerufen und zum Gespräch gebeten wurde, offerierte man mir schon am Telefon Geldanlagen via Zertifikaten usw. Lehnte damals aus Zeitgründen ab (ich stand gerade im 5. Stock auf einem Baugerüst) was gut war. Wohl möglich hätten die mir auch Lehman Zertifikate verkauft.

Antwort
von althaus, 220

Ich finde die Einladung sinnvoll. Schreibe Dir alle Fragen auf die dir einfallen und lasse dir die Riesterzuzahlung genau berechnen. Das habe ich nämlich verpasst, da ich keine Einladung hatte und niemand sich darum gekümmert hat. Nun habe ich einiges an Prämie verloren. Ich finde es eine gute Sache. Lass Dir aber nichts unnötiges aufschwätzen. Du musst an dem Termin ja nichts abschließen.

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