Frage von AenniAenn,

Wie muss der Händler bei einem Umtausch das Geld dem Kunden zurückgeben?

Wenn ich im Geschäft etwas kaufe und es dann wieder umtausche, wie muss mir der Händler das Geld zurückgeben? Auf die gleiche Art und Weise, wie er es bekommen hat? Bargeld gegen Bargeld und Buchgeld gegen Buchgeld?

Antwort von billy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Was meinst Du denn mit Buchgeld ? Und müssen muss ein Händler in den meisten Fällen auch nicht, wenn er es dann doch tut spricht man von Kulanz. So wie man in den Wald hinein ruft schallt es oftmal wieder raus. Ich habe persönlich schon alle möglichen Varianten eines Umtauschs also Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Ware gegen Gutschein usw. erlebt und nhatte noch nie Probleme.

Antwort von gandalf94305,

Für einen Umtausch wegen Nichtgefallen gibt es keine rechtlichen Vorgaben außer im Rahmen des Fernabsatzgesetzes:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernabsatzgesetz

Für einen Umtausch aufgrund von Mängeln (nach entsprechenden Nachbesserungsversuchen) gibt es im BGB diese Grundlage durchaus.

Außerhalb der im Falle von Mängeln bzw. der Fälle des Fernabsatzgesetzes bestimmten gesetzlichen Regelungen handelt es sich damit nicht um eine gesetzliche Verpflichtung, sondern eine Individualvertragsregelung oder reine Kulanz (ohne Verpflichtung). Damit kann ein Händler auch die Konditionen der Rückgabe bestimmen, z.B. daß mit einer ec- oder Kreditkarte bezahlte Beträge auch nur durch Rückbuchung auf ebendiese Karte erstattet werden, während Cash-Zahlungen als solche rückerstattet werden. Ebenso kann ein Händler die Rückerstattung in Form von Gutscheinen vornehmen.

Antwort von Matrix,

was du mit buchgeld meinst weis ich leider nicht, wohl aber das man bei einem umtausch auf das wohlwollen des händlers angewiesen ist. ausser natürlich die ware ist mangehaft.

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/vertragsrecht/umtausch/

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

  • Viele Warenhäuser bieten Umtausch bis nach Weihnachten an Beim Kauf der Weihnachtsgeschenke achtet man hauptsächlich immer darauf, wo man den günstigsten Preis zahlt. Vielleicht sollte man auch mal andere Vorteile nützen. So gibt es z.B. viele Warenhäuser, die einem ein Umtauschrecht bis nach Weihnachten problemlos einräumen. Das wäre ggf. zu beachten bei Geschenke an Bekannte oder Verwandte, bei denen man nicht genau weiß, ob sie es schon im Besitz h...

    1 Ergänzung
  • Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht! Wer zu Weihnachten etwas bekommen hat, das ihm nicht gefällt, der hat keine Anspruch auf Umtausch. Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht! Man ist auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Die meisten Händler tauschen die Sachen innerhalb von 14 Tage um. Ansonsten kann man nur versuchen die Sachen selbst weiter zu verkaufen.

    1 Ergänzung

Fragen Sie die Community