Frage von odin13, 2

Wie mus ich mich verhalten?

Die Maße der Poolabdeckung hat der Chef der Firma selbst gemessen.Leider zu kurz,welches wir nicht bemerkt haben.Auf dem Kostenvoranschlag waren diese Maße,die er gemessen hat,angegeben.Wir haben nicht bemerkt,das die Maße der Poolabdeckung zu kurz waren,und haben somit den Kostenvoranschlag bestädigt.Somit wurde uns eine zu kurze Abdeckung geliefert.Wir wollten diese Abdeckung nicht annehmen,aber der Chef beruft sich auf den Kostenvoranschlag.Ist das gesetzmäßig verankert und muss die Abdeckung von uns bezahlt werden?

Antwort
von billy, 1

Weshalb wurde der Kostenvoranschlag überhaupt von Euch gegengezeichnet, wegen des Preises oder wegen der Maße ? Die eigentliche Beauftragung erfolgt doch dann in aller Regel mündlich persönlich oder telefonisch. Wenn der Chef der Fachfirma oder einer seiner Mitarbeiter gemessen haben liegt der Fehler bei der Firma und muss nachgebessert werden.

Antwort
von qtbasket, 2

Mängelrüge setzen !!!

Die Firma hat innerhalb einer angemessenen Frist den Auftrag korrekt auszuführen. Schriftlich per Einschreiben und Rückschein.

  • aber der Chef beruft sich auf den Kostenvoranschlag.Ist das gesetzmäßig verankert

Oh ja - das nennt sich Gewährleistungsrecht .

Im BGB-Werkvertragsrecht gilt regelmäßig die kurze Gewährleistungsfrist von 6 Monaten , bei Arbeiten an einem Grundstück von einem Jahr und bei Bauwerken von fünf Jahren (§ 638 BGB). Die Gewährleistungsfrist beginnt mit der Abnahme des Werkes, unabhängig davon, ob der Auftraggeber/Bauherr den Mangel des Werkes erst später entdeckt.

Bevor der endgültige Preis bezahlt wird, muss das Gewerk fehlerfrei abgenommen sein.

Kommentar von Ressistent ,

Theoretisch gute Antwort.

Praktisch gebe ich zu bedenken. dass der Käufer auf dem Kostenvoranschlag sogar die Maße bestätigt hat. Das macht den Fall natürlich schwierig, da der Hersteller / Chef sich darauf berufen kann, dass die Maße auf Kostenvoranschlag standen.

Allerdings weiß ich nicht, in wie weit so ein Kostenvoranschlag als Beweis für Maße und deren richtige Ausführung gilt.

Immerhin war der Auftrag, eine passende Abdeckung. Meiner Meinung nach ist es dem Auftraggeber nicht zuzumuten, dass er die richtigen Maße kennt. Wenn die Aufmaßung dem Auftragnehmer obliegt, ist es meiner Meinung nach sein Pech und er muss nachbessern.

Ansonsten: Verweigere die Zahlung. Wenn er das Geld will, wird er schon ankommen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten