Frage von orchidee1964, 38

Wie lange kann ich ein Krankenhaus verklagen?

Man hat mir vor 5 Jahren ein Schulterblatt während einer Arthroskopie der Schulter gebrochen.Meine Emailkontakt mit dem Krankenhaus wurden aus meinem Postfach damals entwendet.

Man hat mich während des KK Aufenthalt,sehr schlecht behandelt. Vor allem angeschrien. Ich bin nach der Op auf Intensiv aufgewacht,mit einer merkwürdigen Ausrede.Ich wurde danach verfolgt und beobachtet. Die Krankenhaus sagte mir sie hätte so etwas schon öfter erlebt.Ich hatte danach ein Posttraumatisches Belastungssyndrom.

Jetzt bin ich jetzt sehr krank geworden ,an fortgeschrittenem Krebs. ohne Heilungschance Während des KK Aufsenthaltes wurde ich seitens Chefarzt (Pysiotherapeutin heimlich erzählt)speziell behandelt.Man hat aber erst am Entlassungstag erzählt, ich müsse bleiben,weil ich ein Schulterblattbruch hätte.

Der Arztbrief enthielt Informationen,ich solle mir psychische Unterstützung holen. . Zum Lachen. Ich hatte mit niemanden dort gesprochen, weil ich schon ahnte das irgendetwas faul läuft. Lohnt es sich noch eine Anzeige zu machen? Die KK wollte es damals machen, dummerweise hatte ich es abgelehnt,weil ich es selbst machen wollte.

Ich bin 53 Jahre habe keine lange Lebenserwartung mehr.Ich brauche Geld um meine Beerdigung zu bezahlen,lebe allein.

Vielen lieben Dank Euch allen

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gaenseliesel, 26

was sollte eine solche Aktion dir jetzt noch bringen ? Selbst wenn widererwartend Aussicht auf Erfolg prognostiziert werden sollte, was zudem sehr fragwürdig ist, dauern solche Prozesse über mehrere Jahre ? 

So traurig und schockierend deine geschilderte Anamnese insgesamt auch ist, diese Zeit hast du möglicherweise gar nicht mehr. Vielmehr solltest du die dir verbleibende Zeit bewusst sinnvoll gestalten und sie nicht durch solch einen sinnlosen Prozess selbstzerstörerisch verkürzen. 

Einen Prozess  g e w i n n e n  ist unter den gegebenen Umständen mehr als aussichtslos,  g e w ni n n e n  kannst du nur an verbleibender Lebensqualität ohne zusätzlichen Stress dieser Art. 

Ich wünsche dir dennoch viel Kraft !

Kommentar von orchidee1964 ,

Hallo liebe Gaenseliesel,

sicher ,Du hast recht.So sieht es sicher in der Wirklichkeit auch aus.Der Stress wird mich auffressen und die merkwürdigen Aktionen der Klinik fangen vielleicht noch einmal von vorn an. Danke Dir sehr Herzlich für Deine gut gemeinten Antworten und Ratschläge. Alles Liebe für Dich wünsche ich Dir.Lg

Kommentar von Gaenseliesel ,

Hallo, vielen Dank für das Feedback und die Bewertung !

Deine Gedanken sind durchaus nachvollziehbar, sollten jetzt aber nicht dein weiteres Leben vorrangig bestimmen. 

Für alles gibt es Lösungen !

Sind deine evt. Erben ebenfalls mittellos und ist ihnen die Kostenerstattung daher nicht zumutbar, erfolgt die Übernahme der Kosten der Bestattung durch den Staat. Das Sozialamt zahlt dann die Bestattungskosten anstelle der Angehörigen.

Lebe dein Leben solange wie möglich ! Gruß !  

Antwort
von Privatier59, 26

Um mal mit einer ganz schlechten Nachricht für Dich anzufangen:

Kein Krankenhaus, kein Arzt wird Dich auf eine Schadensmeldung abfinden. In der Praxis wird die Forderungsmeldung an den Haftpflichtversicherer weiter gereicht und da sitzen Spezialisten die nichts anderes tun, als Ansprüche abzuwehren. Trauriges Ergebnis ist, daß sich manche Arzthaftungsprozesse über ein Jahrzehnt hinziehen.

Eine Strafanzeige zu erstatten ist eine ganz schlechte Idee. Abgesehen von der Verjährungsfrage berufen sich alle beteiligten Ärzte dann erst mal auf ihr Aussageverweigerungsrecht und ziehen die zivilrechtliche Erledigung des Falles auf diese Art noch mehr in die Länge.

Was nun Deine zivilrechtlichen Ansprüche betrifft, so werde ich aus der Sache nicht schlau. Krebs jedenfalls wird aus dem genannten Vorfall nicht entstanden sein.

Kommentar von orchidee1964 ,

Hallo Privatier, danke Dir sehr für Deine hilfreiche Antworten. . Ich hätte gleich der KK zustimmen sollen. Wenigstens hätten sie vielleicht für sich Erfolg erreichen können. War ja lange danach krank geschrieben.Ich sehe schon, das es viel zu spät ist. Herzlichen Dank und alles Liebe für Dich. LG

Antwort
von RichardSharpe, 11

Der Arztbrief enthielt Informationen,ich solle mir psychische Unterstützung holen. .

Ich finde das nicht zum Lachen, sondern angesichts deiner doch etwas merkwürdig formulierten Frage für durchaus sinnvoll.

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