Frage von Gabriele51,

Wie lange hat man Zeit einer Mahnung zu widersprechen?

Ich habe vor Weihachten eine unberechtigte Mahnung bekommen und bisher noch nicht widersprochen. Habe ich da jetzt schon eine Frist verpasst innerhalb derer man widersprechen muss oder kann ich das nach wie vor tun?

Antwort von obelix,
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eine normale mahnung oder ein mahnbescheid?

bei mahnbescheid sollte eine rechtsbehelfsbelehrung mit dabei sein. oder sieh hier http://de.wikipedia.org/wiki/Mahnbescheid#Rechtsbehelfgegenden_Mahnbescheid

bei einer "normalen" mahnung gibt es keine expliziten fristen.

Antwort von qtbasket,
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Wenn jemand von dir eine Zahlung verlangt, bedeutet dass noch lange nicht, dass seine Forderung auch berechtigt ist.

Bei einer ungerechtigten Mahnung kann man also einen lieben Brief zurückschreiben, dass man seine Forderung für unberechtigt hält - man muss aber nicht, man kann und darf das ignorieren.

Dann wird sich die Drohkulisse verstärken, noch eine Mahnung folgt, ein Schreiben mit völlig überzogenen Gebühren von einem "Inkassounternehmen" oder sogar ein Schreiben von ein Rechtsanwalt. Das ist alles heisse Luft ohne rechtliche Wirkung

Gefährlich wird es, wenn ein sogenannter gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus flattert. Den kann zwar jeder im Schreibwarenhandel kaufen, und es prüft auch niemand die Berechtigung der Forderung, aber damit kann ein Gläubiger anschliessen einen Gerichtsvollzieher zum Pfänden in Marsch setzen.

Einem gerichtlichen Mahnbescheid muss man widersprechen, wie steht im Mahnbescheid Erst dann kann der Gläubiger vor gericht Klage einreichen, und erst dann muss er die Rechtmäßigkeit seiner Forderung beweisen.

Also cool bleiben - denn bei einer nicht berchtigten Forderung wird immer mächtig gedroht, vor Gericht ziehen aber diese Leute nur äußerst selten.

Antwort von mig112,
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Wieso willst du überhaupt tätig werden...!?

Das ist doch -mit oder ohne Frist- pure Zeitverschwendung!

Antwort von Matrix,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Widerspruch

Im Mahnverfahren hat der Antragsgegner die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Mahnbescheids Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch kann sich auf den gesamten im Mahnbescheid geltend gemachten Anspruch erstrecken, es besteht aber auch die Möglichkeit, nur einen Teilwiderspruch einzulegen.

http://www.letzte-mahnung.de/widerspruch/index.html

Kommentar von obelix,

2 wochen können in der weihnachtszeit fatale folgen haben :)

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