Frage von Gabriele51 31.12.2010

Wie lange hat man Zeit einer Mahnung zu widersprechen?

  • Antwort von obelix 31.12.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    eine normale mahnung oder ein mahnbescheid?

    bei mahnbescheid sollte eine rechtsbehelfsbelehrung mit dabei sein. oder sieh hier http://de.wikipedia.org/wiki/Mahnbescheid#Rechtsbehelfgegenden_Mahnbescheid

    bei einer "normalen" mahnung gibt es keine expliziten fristen.

  • Antwort von qtbasket 31.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn jemand von dir eine Zahlung verlangt, bedeutet dass noch lange nicht, dass seine Forderung auch berechtigt ist.

    Bei einer ungerechtigten Mahnung kann man also einen lieben Brief zurückschreiben, dass man seine Forderung für unberechtigt hält - man muss aber nicht, man kann und darf das ignorieren.

    Dann wird sich die Drohkulisse verstärken, noch eine Mahnung folgt, ein Schreiben mit völlig überzogenen Gebühren von einem "Inkassounternehmen" oder sogar ein Schreiben von ein Rechtsanwalt. Das ist alles heisse Luft ohne rechtliche Wirkung

    Gefährlich wird es, wenn ein sogenannter gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus flattert. Den kann zwar jeder im Schreibwarenhandel kaufen, und es prüft auch niemand die Berechtigung der Forderung, aber damit kann ein Gläubiger anschliessen einen Gerichtsvollzieher zum Pfänden in Marsch setzen.

    Einem gerichtlichen Mahnbescheid muss man widersprechen, wie steht im Mahnbescheid Erst dann kann der Gläubiger vor gericht Klage einreichen, und erst dann muss er die Rechtmäßigkeit seiner Forderung beweisen.

    Also cool bleiben - denn bei einer nicht berchtigten Forderung wird immer mächtig gedroht, vor Gericht ziehen aber diese Leute nur äußerst selten.

  • Antwort von mig112 31.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wieso willst du überhaupt tätig werden...!?

    Das ist doch -mit oder ohne Frist- pure Zeitverschwendung!

  • Antwort von Matrix 31.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Widerspruch

    Im Mahnverfahren hat der Antragsgegner die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Mahnbescheids Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch kann sich auf den gesamten im Mahnbescheid geltend gemachten Anspruch erstrecken, es besteht aber auch die Möglichkeit, nur einen Teilwiderspruch einzulegen.

    http://www.letzte-mahnung.de/widerspruch/index.html

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