Frage von tvshopper, 1.593

Wie läufts mit einer Bedarfsgemeinschaft weiter wenn einer auszieht?

Angenommen eine Bedarfsgemeinschaft endet per 1.6. weil er es nicht mehr aushält und auszieht, wie läufts dann für sie mit den beiden Kindern weiter? Beide bekamen bisher ALG 2. Erfolgt dann eine Neue Berechnung- kann sie dann mehr 'Geld erhalten als bisher?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Juergen010, 1.570

Hier gibts einen recht guten Rechner: http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/alg2-rechner.html

Gib deine Daten ein Mal mit Partner ein Mal ohne ein - und schon hast Du einen entsprechenden Anhaltspunkt.

Sollte die Bedarfsgemeinschaft tatsächlich enden, solltest Du** sofort** die ARGE informieren, damit diesde eine Neuberechnung deines Anspruchs durchführen kann.

Antwort
von Primus, 1.365

Die Trennung muss der Arge umgehend gemeldet werden, da sich der Bezug des ALGII für beide Parteien ändert und demnach neu berechnet werden muss.

Das Gleiche gilt für die Wohnung. Eine Person weniger bedeutet auch eine Reduzierung der Quadratmeterzahl und eine neue Wohnung für den, der auszieht.

Antwort
von VirtualSelf, 1.217

Er teilt den Auszug mit; ihre und seine Leistungen werden neu berechnet. Ab Auszug bzw. dauerhafter Trennung haben beiden den vollen Regelsatzanspruch und nicht länger nur je 90%.
Bleiben die Kinder bei ihr, bekommt sie Alleinerziehendenmehrbedarf, sofern sie den bisher nicht erhalten hat.
Ob die Wohnung durch den Auszug unangemessen wird ist die eine Frage, die andere Frage ist, ob das JC bei einer unangemessenen Wohnung einen Umzug fordern darf. Gerade wenn kleinere Kinder in der BG sind, ist das nicht sooo einfach (Stichwort: Soziales Umfeld .. ). Der Ausziehende hat im Grundsatz Anspruch auf eine Wohnungsausstattung als Beihilfe nicht als Darlehen, sofern die Möbel in der Wohnung verbleiben; nimmt er die Möbel mit, hat der Verbliebene Anspruch auf Ausstattung.

Antwort
von Jayakus, 1.087

Hallo,

das mit der ARGE würde ich auch empfehlen, immer gleich bescheid sagen ist ja klar, aber das Geld sollte sich nur geringfügig oder vllt sogar garnicht steigern da immerhin 1 Person im Haushalt fehlt, da haben die bei den Amtern ect. ja andere Vorstellungen.

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