Frage von Kleopatra 29.03.2011

Wie läuft ein Übernahmeangebot für den Aktionär konkret ab?

  • Antwort von obelix 30.03.2011
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    Was auch immer Medien sagen: es ist nicht klar, was der Übernehmende letztendlich machen wird. Bei einer Übernahme wird den Aktionären ein Angebot unterbreitet (von der Bank übermittelt). Dieses können sie annehmen oder nicht. Will der Übernehmende alle Anteile, so wird er nachbessern oder es reichen ihm die angebotenen Aktien, der Rest bleibt an der Börse.

    Können mehr als 95% übernommen werden im Zuge des Angebots, kommt es zu einem Squeeze-out. Dann muss man verkaufen.

    Das mit der Absicherung ist mir unklar. Es kann so sein, aber auch nicht. Man kann nun hoffen, dass der Kurs weiter steigt, aber das dauert jetzt.

    Bei vielen Übernahmen wurde ein wenig nachgebessert. Das aber ist reine Spekulation. Bei 25e zu kaufen, halte ich für ein gewagtes Manöver.

  • Antwort von gandalf94305 30.03.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Angebot wird über die Depotbanken an die Anleger unterbreitet. Diese können annehmen oder ablehnen. Bleiben am Ende ein paar unwillige Anleger übrig, so kann ein Aktionär, der mind. 95% der Aktien hält, per Squeeze-Out die restlichen Aktieninhaber abfinden. Der Betrag für diese Abfindung dürfte nicht wesentlich höher als die gebotenen EUR 24 liegen.

    Warum Du also nach dem ersten Angebot zu EUR 25 gekauft hast, ist mir rätselhaft. Das ist eine Spekulation auf ein höheres Angebot. Kommt es zu den EUR 24, so bekommst Du genau diese (Dein Verlust = Transaktionskosten des ursprünglichen Kaufs plus EUR 1 je Aktie). Geht es höher, hast Du vielleicht Glück.

    Aus meiner Sicht: verkaufen

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