Frage von bura67,

wie komme ich zu meinem recht wenn der insolvensverwalter mich als Gläubiger übergeht?

Hallo. ich weiß nicht ob ich hier an der richtigen stelle frage ,aber hier erst einmal die Situation. mein bruder ging Insolvent und bekam einen insolvensverwalter. Vorher lieh er sich unter anderem (bank,brauerei,geschäftskontakte....) auch Geld von unserer mutter . durch den verkauf des Gebäudes kam nun Geld in die kasse des Verwalters, woraus er zunächst die gläubiger 1. und 2. Ordnung des grundbuchs bediente. die sich vorher die rechte vor meiner mutter als Erblasserin haben eintragen lassen. so weit, so gut. da aus dem verkauf noch mehr Geld übrig war, müßte doch der verwalter dieses unter den übrigen gläubigern anteilig aufteilen??? nun sind wir gewahr geworden, daß andere gläubiger (gemeinde,finanzamt) die noch nicht einmahl im Grundbuch erwähnt wahren, ihr Geld schon erhalten haben, während der insolvensverwalter meiner mutter erzählt , sie habe auf ihre ansprüche verzichtet, als sie ,um den verkauf des hauses zu ermöglichen, der Aufhebung einer eingetragenen Reallast zustimmte. dieses ist nicht wahr!(nachgefragt bei dem beurkundenden Notar) .

nun meine frage: Kann ich den Insolvensverwalter auf schadenersatz verklagen,wenn aufgrund seiner Fehleinschätzung die ansprüche meiner mutter nicht mehr befriedigt werden können, weil nichts mehr zum verteilen da ist????

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von xmass,

grundsätzlich haften die Verwalter, aber beweisen mußt Du es eben auch können http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_47700468/insolvenzrecht-wann-insolvenz...

Antwort
von Franzl0503,

bura:

Deine Mutter hat also - gemäß Notarauskunft - im Zuge der Veräusserung des Hausgrundstücks n i c h t auf die zu ihren Gunsten - im Range nach den Bankgrundschulden - eingetragene Reallast verzichtet.

Konsequenz: Die Reallast konnte ohne ihre Bewilligung auch nicht gelöscht werden., Folglich hat der Erwerber die Reallast übernommen. Folglich hat die Reallast jetzt die erste Rangstelle, nachdem die Banken befriedigt wurden. Folglich ist deine Mutter jetzt besser gesichert als zuvor.

Irgendwas stimmt hier nicht.

Kommentar von bura67 ,

zunächst einmahl einen herzlichen dank an alle ,die sich die mühe machen mir eine Antwort zukommen zu lassen.

an Franzl0503: da gibt es wohl ein Missverständnis. meine Mutter hat sehr wohl auf die eingetragene Reallast verzichtet, um den Verkauf des Gebäudes zu erleichtern. Aber

nicht auf die Rückzahlung der bis dato gewährten Kredite und erlassenen Forderungen meinem Bruder gegenüber . Die sie ja auch in den Status eines Gläubigers versetzen, mit den gleichen Rechten, die die anderen Gläubiger auch aus ihren Forderungen erheben.

Antwort
von HilfeHilfe,

Hallo

ich unterstelle mal der Verwalter macht es gewissenhaft. Es wird nicht das erste Verfahren sein.

Ich würde daher auch den Gang zum Fachanwalt empfehlen. Es kann aber sehr teuer werden. Ich hoffe ihr habe eine RSV !

Viel Erfolg

PS: um welchen Betrag handelt es sich ? Wenn dieser "nicht schmerzhaft" ist würde ich es beruhen lassen.....

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