Frage von KdbQlb, 63

Wie kann man bei Vererbung von Immobilien verhindern, dass ein Teil diese schnell verkaufen will ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo KdbQlb,

Schau mal bitte hier:
Immobilien Pflichtteil

Antwort
von Petz1900, 37

Ein Erbe kann kaum den Verkauf einer Immobilie erzwingen.

Allerdings kann er darauf bestehen, dass sein Erbteil in bar ausgezahlt wird. Das kann wiederum dann den Verkauf der Immobilie zur Folge haben, wenn das nötige Kleingeld nicht in bar vorhanden ist.

Kommentar von EnnoWarMal ,

Doch, kann er. Nennt sich Teilungsversteigerung.

Kommentar von Petz1900 ,

ja schon, wird sich aber kaum ein Erwerber finden. Ich würde so etwas nicht kaufen.....

Antwort
von Snooopy155, 27

Defakto hast Du kaum Möglichkeiten dies zu verhindern, denn jeder Erbe kann die Auflösung der Erbengemeinschaft anstreben, was in der Regel zur Zwangsversteigerung der Immobilie führt. Hat der Erblasser ausreichend sonstiges Vermögen, kann er die Immobilie in eine Stiftung überführen und per Testament nur die pflichtteilsberechtigten Erben berücksichtigen.

Antwort
von Franzl0503, 12

KdbQlb:

Ein "Veräusserungsverbot" verstößt gegen das Gesetz und wäre somit unwirksam.

Es gibt jeoch zwei (komplizierte) Tricks: das Verfügungs-Überlassungs-Vermächtnis" oder das "Herausgabe-Vermächtnis".

Empfehlung: google, Testaments-Auflagen, inbesondere die Ansicht von Fachanwalt für Erbrecht Ralf Maus. 

Antwort
von Rat2010, 40

Du magst einen Teil der Erben nicht? Warum soll die Immobilie nicht verkauft werden? Wie wird sie genützt?

Die Möglichkeiten eines Vermächtnisses sind fast unbegrenzt. Du kannst auch Auflagen reinschreiben.

Allerdings empfehle ich dir, dich dabei nicht zu verlustieren. Jede Menge zerstrittene Familien und verfallene und verfallende Häuser, die es auch in Bestlagen in München gibt, haben als Grund dumme Testamente/Vermächtnisse.

Kommentar von KdbQlb ,

Nicht hilfreich. Wenn ein Teil den Verkauf erzwingt, muss ggf. mit Verlust verkauft werden. 

Kommentar von Rat2010 ,

Was meinst du damit? Bitte erläutern.

Der letzte Halbsatz ist unsinnig. Die Erben sollte der Kaufpreis des Erblassers aber so überhaupt nicht tangieren. Ob der Kaufpreis mit Verlust der höchste für die nächsten fünfzig Jahre war, weiss man immer erst hinterher.

Kommentar von LittleArrow ,


"Nicht hilfreich." ??? Warum so große Sprüche bei Deiner ersten Frage hier?


KdbQlb: "Nicht hilfreich"  sind Deine Fragestellung und Dein Kommentar, da eine Sachverhaltsdarstellung völlig fehlt. Liefere mal bitte mehr Details und dann bekommst Du vielleicht eine treffende Antwort.

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